Wie weit sich der Journalismus inzwischen von sich selbst entfernt hat, ist inzwischen ausgerechnet bei dem Medium festzustellen, das sich einst als Hüter des Journalismus auftrat: Der Spiegel. Hier ein tagesaktuelles Beispiel für die Umwandlung des (ohnehin schon biederen) Nachrichtenstils in die komplette Inhaltslosigkeit. Das kann wahrscheinlich sogar die KI auf ihrer niedersten Stufe besser.
"Der Artikel beleuchtet aktuelle politische Debatten und Entwicklungen in Deutschland und international. Im Fokus stehen die Befugnisse des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) im Vergleich zu ausländischen Diensten und die Inszenierung eines AfD-Spitzenkandidaten. Weiterhin wird die herausfordernde Position eines britischen Politikers, der als "Mr. Brexit" bezeichnet wird, thematisiert.
Selbst die dann folgende Detaillierung ist absolut nichtssagend. Ich glaube, wenn "Der Spiegel" leere Seiten veröffentliche würde, wären diese inhaltsreicher als diese Nontexte... R.V.
4 Kommentare:
Es war einmal
Und dann wundern sich die Verlage, dass die Nachfrage nach ihren Produkten schwindet. Werden die Redakteure und Journalisten rausgeschmissen und durch KI ersetzt, ist das das beklagenswerte Ergebnis…
Ich glaube, das Zitat i s t ein KI-Text. Die klingen so.
Ich vermute das auch sehr stark. Die Frage ist doch: gibt es überhaupt noch genügend natürliche Intelligenzen in der Spiegel-Redaktion, um wöchentlich ein Heft sinnvoll zu füllen und nebenbei noch kompetent die onlinekanäle zu füttern?
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