Mittwoch, 8. Juli 2026

Zum Tage: Gefühle

 

„Es fällt uns schwerer, die Gefühle, die wir empfinden, zu verbergen, als Gefühle, die wir nicht empfinden, vorzuspiegeln.“

François de La Rochefoucauld (1613-1680), französischer Moralist

26 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Glauben, wir verließen sie.
La Rochefoucauld
Maximen und Reflexionen
Reclam 2012

Anonym hat gesagt…

Es gibt Menschen,  denen ihre Fehler gut stehen, und andere, die mit ihren guten Eigenschaften geschlagen sind.
                        La Rochefoucauld

Zarathustra hat gesagt…

"Ich verlernte den Glauben an 'große Ereignisse', sobald viel Gebrüll und Rauch um sie herum ist. Und glaube mir nur, Freund Höllenlärm! Die größten Ereignisse - das sind nicht die lautesten, sondern unsere stillsten Stunden."
Friedrich Nietzsche

Anonym hat gesagt…

Alles was wir sehen, verbirgt etwas anderes.
René Magritte
belg. Surrealist

Zeitgeist hat gesagt…


Nun prominiert das Mumeltier.
Es murmelt nicht mehr, es doziert.

Johann Nepomuk Nestroy hat gesagt…

Ich weiß, daß die Hoffnung grün ist, weil sie dem Menschen grüne Zweige vorspiegeln muß, auf die er nie kommt.

Friedrich Nietzsche hat gesagt…

Kein Innen und Außen in der Welt
Wie Demokrit die Begriffe Oben und Unten  auf den unendlichen Raum übertrug, wo sie keinen Sinn haben, so die Philosophen überhaupt den Begriff "Innen und Außen" auf Wesen der Erscheinung der Welt: sie meinen mit tiefem Gefühlen komme man tief ins Innere, nahe man sich dem Herzen der Natur. Aber diese Gefühle sind nur insofern tief, als mit ihnen, kaum bemerkbar, gewisse komplizierte Gedankengruppen regelmässig erregt werden, welche wir tief nennen; ein Gefühl ist tief, weil wir den begleitenden Gedanken für tief halten. Aber der tiefe Gedanke kann dennoch der Wahrheit sehr ferne sein, wie zum Beispiel jeder metaphysische; rechnet man vom tiefen Gefühle die beigemischten Gedankenelemente ab, so bleibt das  s t a r k e  Gefühl übrig, und dieses verbürgt nichts für die Erkenntnis als sich selbst, ebenso wie der starke Glaube nur seine Stärke, nicht die Wahrheit des Geglaubten beweist.  
Die Geburt der Tragödie   
1967     Hanser Verlag
Von den ersten und letzten Dingen

Gefühltes hat gesagt…

Wo ist heut ihr Wohlbefinden,
hinten oder vorn zu finden?
Ist es oben oder unten?
Gar an keinen Ort gebunden?
Oder ist es ganz perdü?
Bei den Gefühlen weiß man nie!
Es wird sich aber bald schon zeigen,
wenn die Sterne dazu neigen
wieder günstig sich zu stellen.
Aufwärts geht's in großen Wellen.
Dann gibt's rundum Wohlbefinden.
Nicht nur vorne oder hinten.

Analüst hat gesagt…

Mein Wohlbefinden ist schlicht das Ergebnis einer achtsamen und maßvollen Lebensweise.

Nikola Tesla (1856 - 1943), serbischer Elektroingenieur, Physiker und Erfinder; erfand und entwickelte ein System zur elektrischen Energieübertragung durch Zweiphasenwechselstrom

Quelle: Tesla, My Inventions II − My First Efforts in Invention, 1919. Übers. Aphorismen.de

Anonym hat gesagt…

Alle sagen Gutes über ihr Herz. Keiner wagt Gutes über seinen Geist zu sagen.
                           La Rochefoucauld

Anonym hat gesagt…

Jedermann klagt über sein Gedächtnis und keiner über seinen Verstand.
                                     La Rochefoucauld

Anonym hat gesagt…

Dann isses ja gut.😇

Besserwisser hat gesagt…

Geklagt wird nie genug, sagen unsere Juristen

Anonym hat gesagt…

.....sagen die Anwälte.
Die Richter und Staatsanwälte sind da anderer Meinung.

Pythagoras von Samos hat gesagt…

Schweige oder sage etwas, das noch besser ist als
das Schweigen.

Besserwisser hat gesagt…

🤣🤣🤣

Anonym hat gesagt…

Ich schwiege ja, aber meine Frau sagt immer etwas, was offensichtlich besser als mein Schweigen ist.

Epiktet hat gesagt…

Leide und meide!

Anonym hat gesagt…

Meide und leide! Oder geh ins Kloster

Anonym hat gesagt…

Wie du warst! Wie du bist! Das weiß niemand, das ahnt keiner.
Oktavian im Rosenkavalier

J.W. v. Goethe hat gesagt…

Ihr müßt mich nicht durch Widerspruch verwirren!
Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren.

Honoré de Balzac hat gesagt…

Frauen verlangen Gefühle um jeden Preis.

Goethe hat gesagt…

„Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch.“

Leonardo da Vinci hat gesagt…

„Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.“

Gustave Flaubert hat gesagt…

„Man kann Herr über das sein, was man tut, aber niemals über das, was man fühlt.“

Jean Paul hat gesagt…

Scharfsinn ohne Empfindung ist Mühlstein ohne Korn.