»Jede Umkehrung ist ein schwieriger Prozess. Der Grund: wir kennen kaum die Dynamik institutionellen Wandels, besonders aber haben wir kaum Ahnung von dem Zusammenspiel zwischen wirtschaftlichen und politischen Märkten.«
1993: Douglass North, Wirtschaftsnobelpreisträger
5 Kommentare:
Nun – wenn Umkehren unmöglich und Stehenbleiben unerträglich ist, so bleibt kein anderer Ausweg als: Vorwärtsschreiten. Das ist auch kein so trauriger Ausweg.
Das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Politik kann man doch besonders gut an den USA studieren. Davon haben wir mehr als nur Ahnung.
Trump sei Dank! Obwohl: Merz ist auch kein Scherz - und Reiche ist Programm…
Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigene Seele, zumal wenn er in sich selbst solche Eigenschaften hat, bei deren Betrachtung er sogleich vollkommene Ruhe genießt, und diese Ruhe ist meiner Meinung nach nichts anderes als ein gutes Gewissen. Halte recht oft solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.
Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph
Jeder notwendigen Nichtumkehrung folgt ein noch schwierigerer Prozess, Herr North. Ein Wirtschaftswissenschaftler sollte sich Wissen beschaffen, wenn er 'kaum Ahnung' von Markt hat. Oder wenigstens so tun, als ob er sie hätte - wie seine Kollegen.
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