Montag, 6. April 2026

Zum Tage: Nobelpreise

„Computerleute kriegen keine Nobelpreise
– sollen doch die Sozialwissenschaftler die Probleme lösen.“

Marvin Minsky (???)

Gekritzel aus meinem undatierten Notizbuch um 1980/1981. Wenn ich mich richtig entsinne, hatte ich damals ein Gespräch mit Peter Sokolowsky, Professor in Frankfurt, der damals am MIT in Cambridge, Mass., weilte und mir von einem Gespräch mit Marvin Minsky, einer der Väter der Künstlichen Intelligenz, berichtet. Deshalb glaube ich, dass mir dieses Zitat aus dem Munde von Minsky überliefert wurde. Tatsächlich gibt es noch nicht einmal einen Nobelpreis für Mathematik, auf die sich die Informatik gerne bezieht, sondern nur für Physik. Dr. Edgar Codd (Relationenmodell) hätte ihn nach Meinung eines lieben Freundes (Werner Schmid) ebenso verdient wie Joseph Weizenbaum (Eliza, erster Chatbot, 1966).

R.V.


10 Kommentare:

Besserwisser hat gesagt…

Ursprünglich gab es fünf Nobelpreise für Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und Frieden. Seit 1969 wird zudem der von der Schwedischen Reichsbank gestiftete Preis für Wirtschaftswissenschaften vergeben. IBM könnte jetzt doch einen für Informatik stiften, um das angestaubte Image aufzupolieren. 😉

Friedrich Nietzsche hat gesagt…

Bin ich verdammt zum Kritzeln-Müssen? -
So greif' ich kühn zum Tintenfaß
und schreib' mit dicken Tintenflüssen.

Wie läuft das hin, so voll, so breit!
Wie glückt mir alles, wie ich's treibe!
Zwar fehlt der Schrift die Deutlichkeit -
Was tut's? Wer liest denn, was ich schreibe?

Anonym hat gesagt…

Es müsste einen Nobelpreis für Humor geben. Auf Physiker, Chemiker und Wirtschaftswissenschaftler kann man zur Not verzichten und Frieden haben wir sowieso nicht allzuviel; doch Humor ist unverzichtbar.

Graffito

Anonym hat gesagt…

Man kann nicht hoffen, die Welt zum Besseren zu wenden, wenn sich der Einzelne nicht zum Besseren wendet. Dazu sollte jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten und sich dessen bewußt werden, daß er die persönliche Verantwortung für alles trägt, was in dieser Welt geschieht, und daß es die direkte Pflicht eines jeden ist, sich dort nützlich zu machen, wo er sich am nützlichsten machen kann.

Marie Curie (1867 - 1934), eigentlich Maria Sklodowska, polnisch-französische Physikerin und Chemikerin, Nobelpreis für Physik 1903, Nobelpreis für Chemie 1911

Anonym hat gesagt…

Das sind gefühlte 75 Jahre in denen sich Roland Kaiser dort nützlich macht, wo er sich am nützlichsten machen kann......
Mehr geht nicht.

Anonym hat gesagt…

Nobelpreise werden regelmäßig nicht posthum verliehen. Und unter den lebenden Spaßmachern wäre nirgendwo ein preisverdächtiger.

Anonym hat gesagt…

..... die würden sich danach dann selbst vorschlagen - ist zu befürchten.

Besserwisser hat gesagt…

Sind wir nicht alle ein bisschen Roland Kaiser?

Anonym hat gesagt…

Ich leider nicht.
Meine Frau glaubt nicht, dass ich mich nützlich machen kann.

Besserwisser hat gesagt…

Das klingt doch super entspannt. Füße hoch und dolce far niente!