Freitag, 20. Februar 2026

Chronik: 20. Februar 1996

So hatte ich mir in den achtziger Jahren vorgestellt, dass wir ins nächste Jahrtausend gleiten. Habe den technischen Fortschritt mal wieder überschätzt... Dabei hätte ich 1996 noch Hoffnung haben können. R.V. 
 

9 Kommentare:

Besserwisser hat gesagt…

Supraleitung muss dringend weiterentwickelt werden, damit die FDP wieder über 5 cm Flughöhe kommt 😉

Anonym hat gesagt…

Beim Absturz aus 5 cm droht einer Dürren Rostlaube dennoch Totalschaden.

Anonym hat gesagt…

Der Absturz scheint vorprogrammiert – ich jedenfalls höre überhaupt nichts mehr von der FDP. Gibt es die überhaupt noch?

TAZ hat gesagt…

Des Dürren Vorgänger Lindner ist jetzt Manager bei der Autoland AG. Dieser Händler wurde nach der Wende groß, als er die Rostmodelle aus dem Westen in den Osten der frisch wiedervereinten Republik verschob, um der Trabbi-geplagten Bevölkerung die abgestandenen Golfs und Polos und Opels der West-Brüder als Symbol der Freiheit anzudrehen. Ach was waren das noch für Zeiten, als an jeder zweiten Ecke der blühenden Landschaft unter windigen Wimpelgirlanden frische Rostlauben vertickt wurden.

Anonym hat gesagt…

Aber es gibt Hoffnung. Mer cedes meldet neuen technischen Fortschritt: Individuelle Beduftung kann man zu günstigem Zins bestellen. Mehr neue Technik geht nicht. Die Qualität immer mieser, das billige Plastik wird beduftet und der Gewinn ist aus der Bilanz auch weitgehend vermutet. Aber der Uracher wirds richten. Er hat ja schon mehrere Challenges überstanden. Der bläst den Rost aus dem Blechle.

Anonym hat gesagt…

...der Gewinn ist aus der Bilanz verduftet. Auto war selbstfahrend!

Anonym hat gesagt…

Autoselbstfahrer Sind doch nichts Neues: spätestens seit sechziger Jahren Auf jeder besseren Kirmes zu finden

Anonym hat gesagt…

Selbstverständlich war die selbstfahrende Auto-Korrektur gemeint. 🫟

Analüst hat gesagt…

ch liebe meine Freiheit, trage gerne Verant-
wortung, glaube an den Fortschritt und das
Gute im Menschen. Dieses Lebensgefühl
braucht eine politische Heimat. Für mich
kann das nur die FDP sein. Das war immer die
einzige Partei, die den einzelnen Menschen
ins Zentrum gestellt hat. Und nicht Staat
oder Gemeinde oder Christentum, nicht das
Kollektiv der Arbeiterklasse, nicht die Fik-
tion einer ethnischen Volksgemeinschaft
und auch nicht ökologische Imperative. Das
ist also eine ganz eigene Position. Daraus er-
geben sich der Einsatz für Bürgerrechte,
Marktwirtschaft und gesellschaftliche Tole-
ranz. Während der Regierungsbeteiligung in
der Ampel wurden diese Markenwerte aus-
weislich der Wahlniederlage offensichtlich
verdeckt. Ich bin überzeugt, dass es denen,
die heuteVerantwortung tragen, wieder bes-
ser gelingen wird, die liberalen Bürgerinnen
und Bürger hinter der FDP zu versammeln.
Übrigens ist mein Eindruck, dass zuneh-
mend mehr Menschen die Rolle der FDP in
der Ampelkoalition milder bewerten, wenn
sie die aktuelle Regierung vergleichen.

Christian Lindner heute im Kölner Stadtanzeiger