(Kommentar) ... meldet Kasperky Lab. Die Software, die weiß, wo unsere Daten wohnen, ist nicht mit Antiviren-Software detektierbar. Sie kommt nach Meinung von Kasperky aus dem Umfeld der Stuxnet-Hacker. Und das lässt die Experten mutmaßen, dass dahinter die NSA steht. Seit zwei Jahrzehnten soll sie bereits im Umlauf sein. Na, dann haben sie ja schon alles. Viel Spaß damit.
RV
Donnerstag, 19. Februar 2015
2,7 Milliarden Menschen haben weltweit Zugriff auf das Internet...
... aber der zwei Drittel der Menschheit ist noch ohne Anschluss, meinte jüngst Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook. Mehr als 20 Prozent des Wirtschafts-Wachstum wird inzwischen durch das Internet bewirkt. Wenn wir eine Milliarde Menschen zusätzlich den Internet-Anschluss ermöglichen, würde dies 100 Millionen neue Jobs ermöglichen, meint Zuckerberg im Gespräch mit Business Week Bloomberg.
Hochzeit 2015: Das ganze Universum schaut zu
Facebook kaufte vor einem Jahr für zwei Milliarden Dollar Oculus VR - und stieg damit in das Zukunfts-Geschäft mit der Virtuellen Realität ein. Wenn die Verheißungen wahr werden sollen, die das Unternehmen in seinem Projekten sieht, dann werden wir - egal, wo wir uns gerade befinden - mit Hilfe der VR-Brille an jeden anderen beliebigen Punkt der Erde beamen können, als stünden wir selbst vor dem Kölner Dom oder befänden uns an dem besten Platz in einem Rockkonzert oder in einer Oper. Wir könnten Tausende von Freunde, die wir ja alle auf Facebook haben, zu unserer Hochzeit einladen, ohne dass wir ihnen auch noch Speise und Trank kredenzenh müssten. Wir alle säßen in der Traukapelle in der ersten Reihe, die Schleppe des Hochzeitskleides zum Greifen nah. Das sind so in aller Kürze die Vorstellungen, die Facebook uns verheißt. Es lohnt sich also, dran zu bleiben...
Journalyse-Quelle: Computerworld
Journalyse-Quelle: Computerworld
Dienstag, 10. Februar 2015
IBM zieht bei Priceline die Reißlein' - und klagt
Milliarden an Lizenzgebühren will Big Blue von dem Reiseanbieter Priceline nun per Gerichtsbeschluss hereinholen. Bereits 2011 habe man Priceline darauf hingewiesen, dass das Unternehmen bei seinen Buchungen Patente der IBM verletze. So das Wall Street Journal. Doch ohne Ergebnis. Nun reichte IBM am Bezirksgericht in Delaware eine entsprechende Klage ein.
Kommentar. Die Lumpensammler haben ihre Arbeit aufgenommen.
Kommentar. Die Lumpensammler haben ihre Arbeit aufgenommen.
IBM Alliance: "moralisch bankrott" sei das Management...
... des IT-Giganten, das nun offensichtlich seine vor 25 Jahren (!!!) in den USA begonnene Entlassungspolitik fortsetzt. Mehr als 5000 Arbeitsplätze verschwanden seitdem Jahr für Jahr im Mutterland des Konzerns. Waren es 1989 noch 223.000 Mitarbeiter, so sind es nach Schätzungen der Mitarbeiterorganisation IBM Alliance jetzt nur noch 83.000 - trotz vieler Zukäufe in den letztenzwei Jahrzehnten. Viele Jobs gingen vor allem nach Indien. Geht das so weiter, wird IBM in zehn Jahren aus den USA so gut wie verschwunden sein.
Kommentar: Die letzte Tage der IBM sind angebrochen.
Kommentar: Die letzte Tage der IBM sind angebrochen.
Dienstag, 3. Februar 2015
Neuer Cloud-Anlauf der SAP
Nach dem gescheiterten Versuch mit Business ByDesign ruhen die Hoffnungen jetzt auf dem R/3-Nachfolger S/4 (und der eierlegenden Wollmilchsau Hasso Hana). Ob das gut geht? ERP in der Cloud - und die Datenbank-Partner Oracle, IBM und Microsoft ausgebootet??
Sonntag, 1. Februar 2015
Mahnung durch Reinhard Mohn
1996: »Die Frage lautet: Sind wir gedanklich noch beim Manchester-Kapitalismus, oder sehen wir heute den Mitarbeiter als Menschen?«Reinhard Mohn, Bertelsmann-Stiftung, in der Tageszeitung Die Welt
Samstag, 31. Januar 2015
IBM-Manager für Schrumpfkur belohnt
Trotz ständig bröselnder Umsätze und Marktanteilsverluste, sinkender Gewinne sowie der überhaupt schwindenden Bedeutung für die IT-Branche zahlt der einstige Marktführer IBM den Loosern im Topmanagement um Konzernchefin Virginia Rometty wieder einen Bonus. Für das schlimme Jahr 2014 mit Massenentlassungen und Desinvestitionen erhält allein Rometty eine Prämie von 3,6 Millionen Dollar, wie aus einer Mitteilung an die Aufsichtsbehörden hervorging. Außerdem wurde ihr Grundgehalt nicht gekürzt, sondern erhöht. Die Schweizer Handelszeitung titelt treffend: IBM-Versager kriegen wieder Boni!
Freitag, 30. Januar 2015
Ob das mit rechten Dingen zugeht? IBM-Entlassungen aus der Googlesphäre verschwunden...
(Kommentar) ... war jedenfalls heute morgen mein Eindruck, als ich nachschauen wollte, ob sich in Sachen IBM, Entlassungen und Cringely etwas getan hat und meine Suchmaschine auf Erkundungstour schickte. Belanglosigkeiten über das Unternehmen, das sich offensichtlich genau danach sehnt, standen oben - selbst dort, wo IBM nicht mehr wirbt. Das Thema "IBM Entlassungen" führte mich zu Alt-Meldungen aus dem vergangenen Jahr. Mein Eindruck: Da hat jemand ganz schön aufgeräumt. So muss man annehmen. Bei Bing war das Thema übrigens noch ziemlich weit oben.
Bei der IBM müssen die Nerven blank liegen - und die Pressefreiheit können wir offensichtlich doch nicht Googles Suchmaschinen überlassen...
Vielleicht irre ich mich ja, und meine Freunde rund um die Journalyse kommen zu anderen Such-Ergebnissen.
Raimund Vollmer
Bei der IBM müssen die Nerven blank liegen - und die Pressefreiheit können wir offensichtlich doch nicht Googles Suchmaschinen überlassen...
Vielleicht irre ich mich ja, und meine Freunde rund um die Journalyse kommen zu anderen Such-Ergebnissen.
Raimund Vollmer
Vor wenigen Tagen: Bill Gates trifft Reddit...
... und stellte sich online den Fragen der User, die von ihm wissen wollten, ob er Angst vor der Künstlichen Intelligenz habe. Ja, die Entwicklung würde ihn schon beunruhigen, erklärte der reichste Mann der Welt, der auch ihr größter Philantop ist. Der Link zu dem Frage-und-Antwort-Spiel.
Vor 20 Jahren: Bill Gates trifft Konrad Zuse...
... und erfüllt sich damit einen "langgehegten Wunsch", erinnert sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Donnerstag, 29. Januar 2015
Wie lange geht das noch so weiter, Tim Cook?
(Kommentar) Das ist jetzt die Frage, die sich nicht nur das Wall Street Journal stellt. Vielleicht sollte man erst gar nicht versuchen, eine Antwort darauf zu finden, weil diese Erfolgsstory schon jetzt Geschichte ist. Klar, kann Apple noch einiges draufsatteln. Aber viel interessanter wäre doch die Frage: Warum kann da keiner mehr mithalten? Sind die anderen so schlecht? Was ist mit Google, dem am meisten angefeindeten Unternehmen der Welt, vor dem - gemessen an der veröffentlichten Meinung - alle eine Heidenangst haben? Was ist mit Amazon, das aus einer ganz anderen Position heraus, die Märkte überrennt? Was ist mit Facebook? Vielleicht ist Apple gar nicht das Unternehmen, das den Weg in die Zukunft weist, sondern nur der, der zuletzt lacht, der, der die in den achtziger Jahren begonnenen Trends zu Ende bringt. (RV)
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