Fortune 500 (USA)
1993 (Position 2013)
1. General Motors (7)
2. Exxon (2)
3. Ford (8)
4. IBM (23)
5. General Electric (9)
6. Mobil (seit 1999 zu Exxon)
7. Philip Morris (61)
8. E.I. Dupont de Nemours (86)
10. Texaco (gehört heute zu Chevron)
2013 (Position 1993)
1. Wal-Mart Stores (-)
2. Exxon Mobil (2)
3. Chevron (9)
4. Berkshire-Hathaway (-)
5. Apple (76)
6. Phillips 66 (37)
7. General Motors (1)
8. Ford Motor (3)
9. General Electric (5)
10. Valero Energy (309)
Journalyse-Quelle: Archiv Raimund Vollmer
Freitag, 20. Juni 2014
Mittwoch, 18. Juni 2014
Deutschsprachiger Hacker schnappt sich 620.000 Dollar an Dogecoins...
... berichtet Computerworld. Der Täter hat sich in NAS-Systeme (Network-Attached Storage) gehackt und dort unter der Nase der Benutzer digitale Währungen vom Typ Dogecoins kreiert und abgeschöpft. Es sei das bislang größte Delikt auf diesem Gebiet heißt es.
Technische Probleme legen Derivate-Börse NYSE Liffe für vier Stunden lahm...
(Kommentar) ... wurde gestern eine neue Rekordmarke des Versagens erreicht, meint das Wall Street Journal zumindest für die vergangenen 20 Jahre. 1987, als beim Crash am 19. Oktober die New Yorker Börse unter der Last der Aufträge in die Knie ging und schließlich abgeschaltet wurde, war eigentlich den Börsenbetreiber eine Lehre gewesen. Sie investierten seitdem immense Summen in die Elektronisierung. Dass trotzdem so etwas immer wieder passiert, ist keine besonders gute Werbung für die IT. Vielleicht muss man weniger deren Perfektion (Big Data) fürchten als vielmehr ihre technische Anfälligkeit.
Donnerstag, 12. Juni 2014
Gefällt mir nicht: Facebook will mehr Daten mit ihren Anzeigekunden teilen
(Kommentar) Dies wird die Datenschutzszene wohl aufmischen, berichtet das Wall Street Journal: Jeder Mensch ist ein Markt, hieß mal ein Slogan im Internet. Jeder Mensch ist ein Anzeigenmarkt, scheint nun Facebook zu sagen und will die diversesten Informationen, die man über die Milliarde User gesammelt hat, so individualisieren, dass die Werbekundschaft bestens informatiert ist über das, was wir machen und was wir brauchen. Das ruft die Datenschützer auf den Plan. Mag sein, dass sie etwas erreichen. Wahrscheinlich wird es Facebook aber so gehen wie vielen allzu ehrgeizigen Anbietern. Die Kunden laufen einfach davon. Dass Google sich so gut hält, liegt vielleicht auch daran, dass bei aller Kritik diese Firma bislang noch ihre Gier im Griff hat.
Zitat des Tages: IBM und die US-Regierung
Zitat 1: »IBM informiert über den Bau von SoftLayer-Cloud-Rechenzentren für US-Regierungsbehörden nach dem Vorbild von Amazons GovCloud.«
Zitat 2: »IBM ist heute schon in mehreren Bereichen ein wichtiger IT-Dienstleister der US-Regierung.«Florian Kalenda, ZDNet, am 11. Juni 2014
Kommentar:
Zitat 1: So weit ist es also schon gekommen: IBM braucht bei Rechenzentren ein Vorbild. Wer hätte das je gedacht? Schlimmer noch: Zum Einsatz kommt dabei die Technologie von Softlayer, der Firma, die IBM im Juni 2013 gekauft hat. Schätzungsweise zwei Milliarden Dollar soll die 2005 erworbene US-Gesellschaft gekostet haben.
Zitat 2: So tief ist IBM gesunken. Es gab mal eine Zeit, da war die US-Regierung der mit Abstand größte Kunde (als Folge des New Deals in den dreißiger Jahren). Heute ist sie ein "wichtiger Dienstleister", der irgendwie aus dem Nichts zu kommen scheint und sich ganz neu vorarbeiten muss.
Mittwoch, 11. Juni 2014
Rück-Click 1996: Multimedialer Brief
»Noch vor wenigen Jahren betrieb schon derjenige Multimedia, der während der Tagesschau einen Brief schrieb.«Andreas Platthaus in der FAZ am 23. Mai 1996
IBM und die Krise: Jetzt traut sich endlich auch mal die "große" Journalje ran...
(Kommentar) ... und bemängelt die Lage bei IBM. Das Handelsblatt wirbt jedenfalls heute in seinem Newsletter für eine große Story über Big Blue. (Man muss dafür 99 Cents zahlen, wenn man sie lesen will). Da wir hier in der Journalyse schon seit langem und oft genug über die Fehlentwicklungen bei IBM geschrieben haben, können Sie sich das Geld sparen. Bemerkenswert ist, dass jetzt, wo sich zum Erstaunen des Handelsblattes Aktionäre und Gewerkschaften zu einer Generalkritik zusammengetan haben, sich auch diese Zeitung zum Investigativ-Journalismus berufen fühlt. Dabei liegen die Anfänge dieser Krise bereits 20 Jahre zurück, und die Fehlentwicklungen wurden zu keinem Zeitpunkt zurückgenommen, sondern immer nur noch verstärkt. Kurzum: Wir haben Respekt vor dem Mut des Handelsblattes.
Kostenlos erhältlich und eindrucksvoll geschrieben ist indes das, was der Amerikaner Robert X. Cringely im Internet über IBM, die Journalje und Aktionäre (Analysten) beschreibt. Das hätte ebenso gut hier in der Journalyse stehen können. Als Kritiker der IBM fühlte man sich in den vergangenen Jahren sehr, sehr einsam. Wie Bob Cringely. Aber lesen Sie selbst - kostenlos. HIER
Raimund Vollmer
Kostenlos erhältlich und eindrucksvoll geschrieben ist indes das, was der Amerikaner Robert X. Cringely im Internet über IBM, die Journalje und Aktionäre (Analysten) beschreibt. Das hätte ebenso gut hier in der Journalyse stehen können. Als Kritiker der IBM fühlte man sich in den vergangenen Jahren sehr, sehr einsam. Wie Bob Cringely. Aber lesen Sie selbst - kostenlos. HIER
Raimund Vollmer
Geht's Apple und Starbucks in Steuersachen nun an den Kragen?
Das mutmaßt jedenfalls das Wall Street Journal mit Blick auf ein Untersuchungsverfahren, das die EU gegen die beiden Multis anstrengen will. Sie würden Steuervorteile der Länder Niederlande, Luxemburg und Irland nutzen, um sich vor dem Fiskus zu drücken. So der bereits mehrfach geäußerte Vorwurf.
Kommentar. Warum untersucht man nicht diese drei Länder?
Kommentar. Warum untersucht man nicht diese drei Länder?
Freitag, 6. Juni 2014
An alle Game-Boys: Heute vor 30 Jahren wurde Tetris erfunden
Am 6. Juni 1984 erfand der russische Programmierer Alexei
Paschitnow die erste Version dieses Spiels erfand - und selbst nie
wirklich von diesem Bestseller profitierte, da er es im Dienste seines Staates erfunden hatte. Tetris verhalf nicht nur Nintendo zu Weltruhm, sondern ist auch heute noch auf Handys das meistgespielte Spiel der Welt.
Mittwoch, 4. Juni 2014
Zitat-Zutat: Zerschlagt Amazon!
»Amazon muss durch staatliche Regulierung in seine Bestandteile zerlegt werden, wie man es einst mit den Monopolbanken getan hat.«Amanda Foreman, Historikerin in der FAZ, über die Praktiken von Amazon, Verlage zu benachteiligen, die sich nicht ihren Geschäftsbedingungen stellen wollen
SAP und die Cloud: Wer überlebt wen?
(Kommentar) Die Kunden würde sehr zögerlich den Schritt in Richtung SAP-Cloud wagen - und schon gar nicht ganz und gar. Die Vertriebsbeauftragten und Agenten, die bislang Paketware verkauften, sind auch nicht so begeistert, weil die Belohnung noch ungleich sei. Für die Entwickler sei es auch etwas anderes, wenn sie nun Software für Clouds statt für Disks erstellen. Und überhaupt: Vielleicht ist die Cloud-Mode längst vorbei, wenn SAP und ihre Kunden endlich die Kurve gekriegt haben...
Gedanken, die heute so oder ähnlich im CIO-Journal des Wall Street Journals zu lesen waren. Zumindest ist dem Edelblatt der Chief Information Officer noch eine eigene Zielgruppe wert. Hierzulande tut man ja schon so, als ob es diesen Typus gar nicht mehr geben würde. Dabei hat der CIO noch gar nicht sein Recht auf Vergessenwerden bei Google und anderen Wolkenkuckucksheimern angemeldet...
Raimund Vollmer
Gedanken, die heute so oder ähnlich im CIO-Journal des Wall Street Journals zu lesen waren. Zumindest ist dem Edelblatt der Chief Information Officer noch eine eigene Zielgruppe wert. Hierzulande tut man ja schon so, als ob es diesen Typus gar nicht mehr geben würde. Dabei hat der CIO noch gar nicht sein Recht auf Vergessenwerden bei Google und anderen Wolkenkuckucksheimern angemeldet...
Raimund Vollmer
Google versus Amazon: Unterwegs zum Kunden...
... ihrer Kunden sind in den US-Städten San Franzisko, Los Angeles und New York weißblaue Lieferwagen von Google, die bei Einzelhändlern bestellte und über Google recherchierte Ware ausliefern. Damit schaltet sich das Suchmaschinen-Medium mehr und mehr in den Wettkampf zwischen Amazon und stationärem Handel ein, bei dem sich Google offensichtlich auf die Seite ihrer Werbekunden geschlagen hat. Ob wir eines Tages diese Autos auch in Deutschland sehen werden? Nur eine Frage der Zeit und der Bevölkerungsdichte. Doch solche Städte, in denen sich ein derartiger Service lohnt, gibt es in Europa mehr als genug. Und während sich hierzulande Zeitungen wie die FAZ um den Wettbewerb zwischen Amazon und Buchverlagen, zwischen Google und dem Rest der Welt kümmert, setzen die Amerikaner auf den Wettkampf der Giganten gegeneinander. Möglicherweise ist dies erfolgsversprechender als das, was hier bemüht werden soll: die Kartellbehörden und die Gerichte. Übrigens: In dörflicheren Regionen schaltet Google beim Lieferservice Traditionsanbieter ein. So berichtet das Wall Street Journal.
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