Donnerstag, 11. Dezember 2014
Google News wird in Spanien dichtgemacht...
... weil der Gesetzgeber von dem Suchmaschinenimperium verlangt, dass er die Refenerenzierung von Nachrichten der heimischen Publikationen zu entgelten hat. So berichtet das Wall Street Journal.
Rück-Click 1994: Die Telefon-Rechnung und der Wohlstand
Vor zwanzig Jahren stellte die International Telecommunications Union eine Rechnung auf, die versuchte, das Verhältnis zwischen der Telefondichte und dem Wohlstand zu ermitteln. Um das Bruttoinlandsprodukte je Bürger um jeweils 1000 Dollar zu steigern, müsse man die Telefondichte bezogen auf 100 Bürger um 2,24 Leitungen steigern. Länder mit hoher Telefondichte von mehr als 50 Prozent würden bereits ein Pro-Kopf-Einkommen von 20.000 Dollar erzielen. Leider läge der Schnitt weltweit bei weniger als 25 Prozent, Entwicklungsländer hätten oftmals weniger als fünf Prozent - und dabei Netze, die als hoffnungslos veraltet gelten würden.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 17. Oktober 1994: It is time to cut through the hype!
Journalyse-Quelle: Financial Times, 17. Oktober 1994: It is time to cut through the hype!
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Cisco und IBM vertiefen ihre Partnerschaft mit VersaStack
Aber nur halbherzig. IBM veröffentlicht die gemeinsame Pressemitteilung zu der Pure-Systems-Alternative nicht in ihrem Newsroom. Ganz totgeschwiegen wird VersaStack bei IBM aber nicht - allerdings wird es den Partnern, die das Ding allein wuppen sollen, auch nicht gerade leicht gemacht. Da dürfte Cisco nur allzugern inn die Bresche springen – was die Bindung im Channel auf der einen Seite schwächen und auf der anderen Seite stärken dürfte.
Dienstag, 9. Dezember 2014
Wall Street Journal: Europas Kampf gegen die US-Giganten...
... ist dem Blatt eine große Story wert. Der Börsenwert von Apple, Amazon, Facebook, Google und Microsoft übertrifft mit 1,8 Billionen Dollar deutlich den Wert aller im DAX vereinten Unternhemen, die zusammen 1,3 Billionen in die Waagschale werfen. Die europäischen Großunternehmen hätten sehr viel zu verlieren im Wettbewerb mit den Unternehmen des Silicon Valleys und dessen Derivaten. Es geht in dem Kampf um die Kontrolle über das Internet. Dabei bedienen sich die Europäer ihres politischen Einflusses. Die US-Konzerne seien besonders entsetzt über das im Mai vom Europäischen Gerichtshof verhängte "Recht auf Vergessen". Inzwischen seien die Risiken aufgrund von Rechtspositionen, die innerhalb der EU gegen die Giganten aufgebaut werden, so groß, dass die zur Bank of America gehörende Investmentbank Merrill Lynch das Suchmaschinenimperium Google herabgestuft hat.
Rück-Click 1994: 56 Millionen Mobiltelefone weltweit im Einsatz...
... heute sind es 6,9 Milliarden Stück. Mehr auf der Seite HIER
Vor 20 Jahren gab es gerade einmak 325.000 Benutzer in Nordamerika und Europa, die das Mobilnetz für die Datenübertrafung nutzten, meinte damals die Marktforschung Ovum.
Journalyse-Quelle: Vollmer-Archiv
Vor 20 Jahren gab es gerade einmak 325.000 Benutzer in Nordamerika und Europa, die das Mobilnetz für die Datenübertrafung nutzten, meinte damals die Marktforschung Ovum.
Journalyse-Quelle: Vollmer-Archiv
Montag, 8. Dezember 2014
UberPop in Holland verboten
Die Wirtschaftskammer in Den Haag bestätigte die Entscheidung der Aufsichtsbehörde, die hohe Geldstrafen gegen offiziell nichtlizensierte UberPop-Fahrer verhängt hatte. Der
Dienst über eine Smartphone-App verstoße gegen das niederländische
Taxigesetz, heißt es. Uber will jedoch weiterfahren. Das Unternehmen vertritt die Meinung, dass die Taxi-Gesetze in Holland noch aus einer Zeit stammen, als es keine Smartphones gab. Bis hier die entsprechenden Anpassungen vollzogen seien, müsse Holland den Dienst erlauben. Mal sehen, wie's weiter geht...
Rück-Click 1989: Der Mainframe ...
... erzeugt mehr als die Hälfte des Umsatzes der IBM in Höhe von 63 Milliarden Dollar. Er ist zudem verantwortlich für mehr als 60 Prozent des Vorsteuergewinns, meint das Wirtschaftsmagazin The Economist.
Journalyse-Quelle:The Economist, 8. September 1990: "Big blue piles on more muscle"
Journalyse-Quelle:The Economist, 8. September 1990: "Big blue piles on more muscle"
Freitag, 5. Dezember 2014
Google greift Microsofts Office-Linie massiv an...
... heißt es in einem deutschsprachigen Bericht des Wall Street Journals. Hier der Link für alle, die mehr wissen wollen: Wall Street Journal
20 Jahre Playstation: Zum Jubiläum im Retro-Look...
... hat Sony die Urform aller Playstations noch einmal - allerdings mit neuester Technologie - aufgelegt. 12.300 Stück sollen dabei zum Preis von 499 Euros pder Dollars weltweit verkauft werden - wenn sie es nicht schon sind...
Uber Alles: 41 Milliarden Dollar für einen Fahrdienst...
... der kein "Arschloch" sein will - wie seine Konkurrenz - die Taxis.
Soviel wäre Uber heute an der Börse wert, wenn es das Unternehmen dort gehandelt werden würde. Das sei die bislang höchste Bewertung, die je ein von Risiko-Kapitalisten finanziertes Start-up bekommen hat, meint das Wall Street Journal. Basis der Einschätzung ist eine neue Finanzierungsrunde. 1,2 Milliarden Dollar hat Uber Techologies Inc. jüngst eingesammelt, um damit ihre Expansion in 250 Städten weltweit fortzusetzen. Uber ist jetzt mehr wert als Delta Air Lines oder Kraft Foods.
Soviel wäre Uber heute an der Börse wert, wenn es das Unternehmen dort gehandelt werden würde. Das sei die bislang höchste Bewertung, die je ein von Risiko-Kapitalisten finanziertes Start-up bekommen hat, meint das Wall Street Journal. Basis der Einschätzung ist eine neue Finanzierungsrunde. 1,2 Milliarden Dollar hat Uber Techologies Inc. jüngst eingesammelt, um damit ihre Expansion in 250 Städten weltweit fortzusetzen. Uber ist jetzt mehr wert als Delta Air Lines oder Kraft Foods.
Dienstag, 2. Dezember 2014
IDC schaut in die Glaskugel - mal wieder
Die weltweiten Ausgaben für IT und Kommunikationstechnik sollen laut IDC 2015 um 3,8 Prozent auf über 3,8 Billionen Dollar wachsen. Dabei redet IDC viel von der sogenannten dritten Plattform - das ist ein Bündel von nicht näher definierten Technologien wie Cloud, Mobile oder Social. Vages Geschwafel eben, wie es für diese Auguren typisch ist, die sich nicht gerne auf ihre Aussagen von gestern oder gar vorgestern festnageln lassen. Dafür aber umso begehrter sind, den in diesem Blog schon viel gescholtenen Managern für teueres Geld Ratschläge zu vermitteln – und das gute Gefühl, richtige Entscheidungen zu treffen.
IDC meint jetzt: "2015 will be a year of accelerating disruption, based on broadening adoption of the 3rd Platform's cloud, mobile, social, big data, and Internet of Things (IoT) technologies. 2015 will mark the 3rd Platform's shift to the 'innovation stage', with an explosion of innovation and value creation on top of the 3rd Platform's foundation.
Ich hoffe, der geneigte Leser ist nun schlauer. Wenn nicht: Macht nix. Oft kommt es ja so, dass die Auguren nächstes Jahr das glatte Gegenteil von dem behaupten, was sie heute noch von sich geben. Auch das macht aber nix, weil die Manager dann längst eine andere Company aussaugen und an die Wand fahren.
Hier zum Schmunzeln ein typisches Statement vom IDC-Oberguru Frank Gens: "We are shifting into a new gear in the industry's adoption of the 3rd Platform, as cloud, mobile, big data, and the Internet of Things — and an exploding number of solutions built on them — will account for one-third of all IT spending and 100% of IT growth in 2015. Look for lots of vendor consolidation, 'strange bedfellow' partnerships, deathmatch battles for developers (and their apps), expanding cognitive/machine learning and IoT offerings, a growing focus on data supply chains, and skyrocketing influence for China."
Hä? Fast der komplette Zuwachs wird sich also auf die Technologien dieser wie auch immer gearteten 3. Plattform konzentrieren, während die 2. Plattform (Wattndattn??) zum Ende des Jahres voraussichtlich in die Rezession rutscht. Regional betrachtet erwartet IDC in den so genannten Emerging Markets ein Wachstum von 7,1 Prozent auf Jahresbasis, während sich die gesättigten Märkte mit einem Zuwachs von 1,4 Prozent bescheiden müssen. Immerhin - den letzten Satz habe ich verstanden...
IDC meint jetzt: "2015 will be a year of accelerating disruption, based on broadening adoption of the 3rd Platform's cloud, mobile, social, big data, and Internet of Things (IoT) technologies. 2015 will mark the 3rd Platform's shift to the 'innovation stage', with an explosion of innovation and value creation on top of the 3rd Platform's foundation.
Ich hoffe, der geneigte Leser ist nun schlauer. Wenn nicht: Macht nix. Oft kommt es ja so, dass die Auguren nächstes Jahr das glatte Gegenteil von dem behaupten, was sie heute noch von sich geben. Auch das macht aber nix, weil die Manager dann längst eine andere Company aussaugen und an die Wand fahren.
Hier zum Schmunzeln ein typisches Statement vom IDC-Oberguru Frank Gens: "We are shifting into a new gear in the industry's adoption of the 3rd Platform, as cloud, mobile, big data, and the Internet of Things — and an exploding number of solutions built on them — will account for one-third of all IT spending and 100% of IT growth in 2015. Look for lots of vendor consolidation, 'strange bedfellow' partnerships, deathmatch battles for developers (and their apps), expanding cognitive/machine learning and IoT offerings, a growing focus on data supply chains, and skyrocketing influence for China."
Hä? Fast der komplette Zuwachs wird sich also auf die Technologien dieser wie auch immer gearteten 3. Plattform konzentrieren, während die 2. Plattform (Wattndattn??) zum Ende des Jahres voraussichtlich in die Rezession rutscht. Regional betrachtet erwartet IDC in den so genannten Emerging Markets ein Wachstum von 7,1 Prozent auf Jahresbasis, während sich die gesättigten Märkte mit einem Zuwachs von 1,4 Prozent bescheiden müssen. Immerhin - den letzten Satz habe ich verstanden...
Spekulations-Objekt Apple - oder ein Software-Gau an der Börse?
Es gab keine wichtigen Nachrichten zu Apple – und dennoch hat das teuerste Unternehmen der Welt am Montag innerhalb von Minuten rund 40 Milliarden Dollar an Wert verloren. Die Frage ist: Warum? In der Weihnachtszeit ist hier naturgemäß auch viel Spekulatius im Spiel. Allerdings: Selbst wenn hier Unsummen verloren gehen, ist es nur eine prozentuale Schwankung um 6 Prozent. Also vielleicht auch nur ein Ergebnis der harten Arbeit von Rainer Zufall...
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