Mittwoch, 19. Februar 2014

Rück-Click 1966: Computer und Luftfahrt



1966: „Wesley Pruden jr., Redakteur der amerikanischen Wochenzeitung National Observer, buchte telephonisch beim Computer-Zentrum der American Airlines einen Flug von Chicago nach Washington. Die Konservenstimme des Automaten bestätigte den Auftrag.
„Wir wissen von nichts“, erklärte jedoch der American-Airlines-Angestellte am Abflugschalter, als Pruden am Chicagoer Flughafen erschien, „aber das kommt jetzt öfter vor. Wir hatten einmal eine gut organisierte Luftfahrtgesellschaft – dann kriegten wir die Computer.“
Der Spiegel, 3. Oktober 1966: „Technik – Computer – Stille Spengler“

Dienstag, 18. Februar 2014

Malware Zeus: Ein Bild klaut mehr als 1000 Worte...

... denn es kann sein, dass es Code enthält, mit dem der Banken-Trojaner Zeus losgelassen wird. Ein harmlos wirkendes JPG, das allerdings vom Volumen her größer ist als ein Äquivalent ohne Codierung, könne der Träger sein. Dieses Verfahren wird Steganographie genannt. Der üble Zeitgenosse versucht Bankdaten auszuspionieren. Eine der Adressaten, auf denen es der in Bildern versteckte Zeus abgesehen hat, sei die Deutsche Bank, berichtet Computerworld.

King Digital: Der Shootingstar der Smartphone-Spiele...

... hat nun herausgelassen, dass er seinen Umsatz in 2013 von 164 Millionen Dollar auf 1,8 Milliarden Dollar mehr als verzehnfachte. Das britisch-schwedische Unternehmen will an der New Yorker Börse gelistet werden. Starprodukt ist die Candy Crush Saga, ein Spiel, das den Gewinn des Unternehmens (665 Mitarbeiter) von 7,8 Millionen Dollar in 2012 auf 568 Millionen ins Unendliche wachsen ließ. Es werde täglich von 93 Millionen Menschen gespielt, berichtet das Wall Street Journal.Das Blatt berichtet, dass die Marktzutrittschranken in dem Smartphonegeschäft sehr niedrig seien und schon Spiele, die von drei Leuten mit geringsten Mitteln entwickelt worden sind, reißenden Absatz gefunden haben. Deshalb läge die große Herausforderung darin, solche Knüller zu verstetigen und neue Spiele zu entwickeln, die als nächstes den Markt überrollen.

Montag, 17. Februar 2014

SAP versus DB2: Aufschlag für Big Blue...

... berichtet Heise-Online, wobei besonders Mainframes und In-Memory-Technologien der SAP-Mitbwerber mit besonderen Aufschlägen bedacht zu werden scheinen. SAP (wie übrigens auch IBM) finden ja mehr und mehr zu kundenindividuellen Preisgestaltungen, die es den Anwendern unmöglich machen, die Preise untereinander zu vergleichen.
Kommentar: Ob das im Sinne der Transparenz ist, die eigentlich eine Grundforderung der Marktwirtschaft darstellt, ist sicherlich einer satten Diskussion wert, wird aber wohl nicht geführt, weil sich ja keiner der Großkunden, die sonst auch nicht gerade zimperlich mit ihren Lieferanten umgehen, traut.

NSA warnt vor Cyberattacken auf das Energienetz...

... und weiß nicht wohin mit all den Daten, die sie im Rahmen der von Präsident Barack Obama vorgeschlagenen Maßnahmen auslagern soll. NSA-Chef Keith Alexander, der jetzt ausscheiden wird, hat auf diese Probleme jetzt hingewiesen. Die Telefongesellschaften sperren sich gegen die Forderung, die Telefondaten vorzuhalten, sind überhaupt auf Distance gegangen, nachdem sie wegen der NSA-Anstrengungen Gefahr laufen, Kunden im Aisland zu verlieren. So berichtet das Wall Street Journal.

Samstag, 15. Februar 2014

Mitarbeiter klagen: "Gemetzel" der IBM in Indien

Dieses Jahr will IBM wieder viele Milliarden Dollar investieren – nicht nur jeweils eine in die Cloud, in Linux oder in Watson, sondern auch eine weitere Milliarde Dollar in das Rometty-Hobby "Workload-Rebalancing". 15.000 IBMer sollen dieses Jahr gefeuert werden.
Deutsche Mitarbeiter können froh sein, dass es Gewerkschaften gibt; hier ist "Hire & Fire" nicht so Easy wie in den USA. Aber selbst dort haben die Mitarbeiter noch gewisse Rechte – anders als z.B. in Indien. Dort ist von einem regelrechten "Gemetzel" in der Belegschaft die Rede.

Konzernumbau lastet schwer auf IBM


Lesenswerter Artikel von Imelda Flaig in den Stuttgarter Nachrichten. Dort wird endlich mal Klartext geredet und thematisiert, dass IBM wegen kurzfristiger Gewinnziele die langfristige Zukunft aufs Spiel setzen könnte. 

Freitag, 14. Februar 2014

Wer schützt uns vor Kaspersky?

(Kommentar eines Konsumenten) Alle Welt empfahl mir Kaspersky. Also beschloss ich, deren Virenschutz in Anspruch zu nehmen. Nach 30 Tagen Tests war ich sehr zufrieden und orderte nun die Lizenz für 3 Plätze und auf zwei Jahre. Und dann war Sense. Erst kamen noch Automaten-Antworten. Dann nichts mehr, gar nichts. Fünf Stunden später - du hast immerhin bezahlt (oder auch nicht?) - keine Reaktion, und auch auf keine Reaktion folgte keine Reaktion. Nicht mal mehr ein Lebenszeichen. Ein Signal - ach, wenn das doch nur ein Mal wär! (Raimund Vollmer)

Windows XP: 37 Prozent der User wollen nicht wechseln...

... sondern bei ihrem Betriebssystem bleiben - im wesentlichen aus Kostengründen. Dabei wird in zwei Monaten die Wartung von Windows XP auslaufen.  Dies ergab eine Studie von Tech Pro Researc.

File-Server der New York Times und der Unicef geknackt...

... sowie weiterer Netzteilnehmer, berichtet Computerworld. Die Ausweise von rund 7000 FTP-Server würden inzwischen in Hackerkreisen zirkluieren. Darunter seien auch die der New York Times und der Unicef.

Donnerstag, 13. Februar 2014

NSA und Big Data: Die große Kulisse für unsere Freiheitskämpfer...

(Kommentar) ... die nun das Snowden-Thema nehmen, um sich gegenseitig im Malen von Horrorszenarios zu übertrumpfen. Der Vorstoß von Martin Schulz hat nun die Harvard-Wissenschaftlerin Shoshana Zuboff inspiriert, noch eins draufzusetzen. "Die neuen Massenausforschungswaffen" heißt ihre Antwort in der FAZ, die zuvor schon dem Präsidenten des Europa-Parlamentes, Schulz, ihre ganz große Feuilleton-Bühne zur Verfügung gestellt hatte. In diesen Essays der Empörung wird dem kleinen, unbedarften und völlig wehrlosen Bürgern ein gewaltiges Datenimperium aus Staat und Wirtschaft gegenübergestellt, das jeden anständigen Menschen in die komplette Ohnmacht entlässt. Ganz allmählich bekommt man nun doch den Eindruck, dass die NSA-Affäre mehr und mehr zu nichts anderem mehr dient als zur großen Kulisse für die Profilierungssehnsüchte von Freiheitskämpfern, die garantiert jeden Monat ein üppiges Gehalt aus mehr oder minder öffentlichen Kassen auf ihrem Konto haben. Richtiges, auch wirtschaftliches Risiko haben bislang nur ein paar Medien (allen voran The Guardian, bestimmt nicht die FAZ) und Edward Snowden übernommen. Raimund Vollmer

Blue Harmony auf Facebook: 24 Leuten "gefällt" eine komplett leere Seite...

... und wenn Sie das auch ganz toll finden, dass dieses Projekt, über das IBM den Mantel des Schweigens gelegt zu haben scheint, ohne Inhalt bleibt, dann clicken Sie doch auch mal hier auf
"Gefällt"