... berichten die Analysefirma. Dabei sind viele Verträge, die mit der öffentlichen Hand abgeschlossen wurden und die vor allem an Anbieter wie IBM, HP und CSC gingen. Machen wir uns also darauf gefasst, dass die Geschäftsaussichten dieser Outsourcing-Kolosse nächstes Jahr nicht besonders toll aussehen werden. Denn die Experten gehen davon aus, dass die Aufgaben und Ausgaben nicht mehr auf einen Anbieter allein verteilt werden. Die Betriebswirte bei den Anbietern, die jahrelang meinten, sie könnten jeden zusätzlichen Handschlag extra berechnen, bekommen dann die Quittung für allzu viel Habgier. Service muss sich lohnen - vor allem für denjenigen, der ihn braucht...
Journalyse-Quelle: Financial Times, 16.10.2013: Benefits of oursourcing come under scrutiny
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Mittwoch, 16. Oktober 2013
NSA: 250 Millionen Kontaktlisten und keiner wüsste etwas davon...
... wenn nicht Edward Snowden uns alles enthüllen würde. Die Listen, die im rechtsfreien Auslandsverkehr der Email-Provider von der NSA abgefischt wurden, dienten dem Zweck, Vergleiche zwischen den Kontaktlisten und Terrorverdächtigen durchzuführen. Dabei sind auch Amerikaner Gegenstand der Datensammlung. Da die ausgeforschten Server im Ausland stehen, muss die NSA keine richterliche Genehmigung einholen oder die Provider um Unterstützung fragen. Denn nicht die Server an sich werden gehackt, sondern die Kommunikationsleitungen. So berichtet die Washington Post, die zudem berichtet, dass die NSA darüber klagt, dass sie zuviele Daten hat. Aus Big Data wird Sick Data...
Zitat des Tages: Hochfrequenz-WANDEL?
»Ultraschnelle Handelsalgorithmen sind ein systemisches Risiko für unsere Volkswirtschaften - das umso mehr, wenn offenbar niemand in der Lage ist, ihr Verhalten zu kontrollieren. Hier also steht uns das nächste Risiko ins Haus, nachdem man sich von dem Credit Crunch 2008/9 zu sehr auf finanzmathematische Modelle verlassen hatte, von denen man glaubte, sie hätten das Kreditausfallrisiko amerikanischer Hauseigentümer so weit gestreut, dass es nicht mehr relevant sei. Eine fatale Fehleinschätzung, wie wir heute wissen.«Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin von Teramark Technologies, in der FAZ
Liebe Frau Hofstetter,
die fatale Fehleinschätzung ist deswegen geschehen, weil wir es nicht wissen wollten. Denn seit dem Börsenkrach von 1987 wissen wir um die Gefährlichkeit der Computer und ihrer Programme. Das hätten Sie, Jahrgang 1966, auch wissen können. Denn 1987 waren Sie ja immerhin schon 21 Jahre alt. Das Problem ist, dass immer wieder Berater kommen und uns erzählen wollen, dass irgendetwas ganz neu sei, was in Wirklichkeit nur verdrängt wurde.
Ihre Journalyse
Dienstag, 15. Oktober 2013
Firmen bleiben auf Jahre hinaus bei Windows 7 und Office 2010...
...meinen die Gartner-Analysten. Wer will ihnen da widersprechen?
Allzeithoch: Der Dax steigt um 0,8 Prozent auf 8.794 Punkte...
... und nimmt dann sogar die 8.800-Marke. Jetzt werden als nächstes Ziel die 10.000er ausgerufen...
Montag, 14. Oktober 2013
Verbrechen in Europa: Milliardenschaden im dreistelligen Bereich...
... verursachen die mindestens 3.600 verbrecherischen Organisationen, die in der zur EU formierten Alten Welt aktiv sind. Das meldet uns die EU. Neben Menschenhandel und Zwangsprostitution ist es die Computerkriminalität, die den Behörden zu schaffen macht. Und nicht nur denen...
Lookout mit Outlook: 55 Millionen Dollar für die Sicherheit...
... bekommt das Unternehmen Lookout, das sich auf Sicherheitsapps für die Mobilwelt spezialisiert hat, von einer Investorengruppe. Darunter ist auch die Deutsche Telekom.
Tweeten in der Comic-Welt: Piraten rauben Teilnehmer die Identität...
... und tweeten in deren Namen aus der New York Comic Convention hinaus in alle Welt.
Dieser Eintrag ins Blog-Buch wurde verfasst von Raimund Vollmer und nicht von Superman.
Dieser Eintrag ins Blog-Buch wurde verfasst von Raimund Vollmer und nicht von Superman.
Wohnen auf dem Zuckerberg: Facebookgründer kauft umliegende Grundstücke auf...
... und vermietet sie dann zurück an die bisherigen Eigentümer. Der Grund für den Grunderwerb: Mark Zuckerberg hatte erfahren, dass ein Spekulant rund um sein neues Heim in Palo Alto die Grundstücke aufkaufen will, um darauf eine neue Siedlung zu errichten, die ihren Preis dadurch steigert, dass sie in unmittelbarer Nähe zu dem Social Media Mogul steht. Das wollte Zuckerberg verhindern und kaufte kurzerhand seine "Nachbarn" auf. Die können und dürfen auch weiterhin da wohnen, müssen aber fortan Miete zahlen.
Kommentar: Verneigen wir uns vor dem neuen Lehensherrn Graf Mark von Zuckerberg...
Kommentar: Verneigen wir uns vor dem neuen Lehensherrn Graf Mark von Zuckerberg...
Freitag, 11. Oktober 2013
Zum Friedensnobelpreis...
... möchte man sagen: Es wird die Zeit kommen, in der sich das Nobel-Komitee selbst den Friedensnobelpreis verleiht...
Gartner: Die digitale Revolution vernichtet Deinen Job...
.... lautet etwa die Quintessenz einer Progrnose der Analyse-Firma Gartner. Das Thema ist zwar so alt wie die Roboter und Computer, doch nun werden aus den Science-Fictions brutale Facts. Mit einem Anteil der IT an den Umsätzen der Firmen von lediglich vier Prozent, sei hier so gut wie nichts mehr zu sparen. Jetzt werde man sich stärker auf die Arbeitskosten konzentrieren. In einem Szenario könnten "smarte Maschinen" 90 Prozent der menschlichen Tätigkeiten übernehmen. Einerseits könne man dies bei dreckigen und harten Arbeiten begrüßen, andererseits würde dies viele Arbeitsplätze kosten. Im Unterschied zu früheren Rationalisierungswellen ging es aber diesmal nicht um Niedriglohnbereiche, sondern um die Jobs in höherqualifizierten Berufen. Spätestens im Jahr 2020 werden dieses Umwälzungen für soziale Unruhen in den hochentwickelten Ländern sorgen. "Zwischen 2020 und 2030 werden wir das erste menschenlose Unternehmen sehen. Kein Mensch ist mehr involviert. Es ist alles Software, die miteinander kommuniziert und verhandelt, meint Diane Morello, Analystin bei Gartner.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 10.10.2013: Gartner's dark vision for tech, jobs
Journalyse-Quelle: Computerworld, 10.10.2013: Gartner's dark vision for tech, jobs
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