Montag, 19. August 2013

US-Giganten verdienen ihr Geld zuhause, deutsche Riesen im Ausland...

... meint mit Bezug auf die Verkaufsumsätze das Wall Street Journal. Die 50 größten Unternehmen hierzulande würde etwa 29 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland erzielen, die im FTSE 100 versammlten britischen Unternehmen hätten einen vergleichbar niedrigen Inlandsanteil. Die größten Firmen Nordamerikas hingegen würden 64 Prozent ihres Geschäftes im Heimatmarkt umsetzen. So die Analyse von Absolute Strategy Research. Übrigens: Wer unter den DAX 30 am besten performt, seien die Gesellschaften, die sich vor allem im asiatischen Raum engagieren. Die da miesere Ergebnisse haben, würden sich noch allzu sehr auf Europa konzentrieren.

30 Milliarden Dollar im Geschäft mit Relational Database Management Systems...

... werden nach Meinung der Marktforschung IDC jährlich umgesetzt. Was 1969 Dr. Edgar Codd bei IBM als Modell vorstellte und in den siebziger Jahren die Phantasie der Früh-Informatiker anregte, eine Firma wie Oracle begründete, sich in den achtziger Jahren gegen die hierarchischen Datenbanksysteme vom Typ IMS mehr und mehr durchsetzte, in den neunziger Jahren Standard wurde, brachte den Anbietern fette Erträge. Und im Traditionsgeschäft sind die relationalen Versionen und ihre Manifestationen als Datenbankmaschinen wie die von Teradata so unverzichtbar wie ERP. Ein Grund, warum SAP HANA feiert. Aber nun erwächst dem Big Iron mächtige Konkurrenz. Hadoop, eine Open-Source-Angebot, greift zwar nicht selbst das Kerngeschäft der Altvorderen an, aber deren Wachstumsmarkt im Internet. So meint jedenfalls das Wall Street Journal in seinem Tech-Teil. Der Grund: Die Open Source-Lösungen seien weitaus günstiger als die Angebote von Oracle, IBM & Co.

"In Deutschland werden dieses Jahr 63 Milliarden SMS verschickt"...

... schreibt die FAZ am Sonntag. Und berichtet, das der Filmemacher Werner Herzog für die Kampagne "It can wait", die amerikanische Telefonunternehmen ins Leben gerufen hat, um die Regeln für den richtigen Umgang mit dem Handy zu verbreiten. Umfragen in den USA ergeben, dass 49 Prozent der Berufspendler, während sie am Steuer sitzen, SMSen. Rund eine Million Unfälle würden sich inzwischen in den USA auf das SMSen zurückführen lassen. In Deutschland "schreiben 26 Prozent der jungen Autofahrer während der Fahrt SMS", berichtet die Sonntagszeitung. Und diese Umfrage erhab zudem, dass inzwischen "jeder dritte Deutsche 21 bis 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar" sei:   "viele auch unter der Dusche und auf der Toilette."
Journalyse-Quelle: FAS, 18.8.2013: "Von meinem iPhone gesendet"

Freitag, 16. August 2013

NSA: Nicht alles ganz so stimmig...

... wie sich dies Präsident Obama und seine Leute wünschen, geht es offensichtlich zu bei der National Security Agency. Nachdem NSA-Direktor Keith B. Alexander kürzlich beim Black-Hat-Sommertreffen der Hacker strilt verneint hatte, dass es irgendwelche Aufsichtsprobleme mit den Schnüffelprojekten gäbe, berichtet nun die Washington Post, dass bereits im Oktober 2011 das FISA-Gericht eine fehlende Übereinstimmung der Aktionen mit der Verfassung bemängelt habe. Es sei also längst nicht alles so eitel Sonnenschein, wie es der NSA-Direktor dargestellt habe.Und wenn man dann bei Spiegel-Online weiterstöbert, bestätigt sich einmal mehr, dass die Aufsichtsbehörden dem Treiben der Geheimdienstler ziemlich machtlos gegenüber stehen.

PwC über Videowerbung: Die Glotze ist das Netz

"Im Jahr 2012 gab es mehr als 53 Millionen Internetnutzer in Deutschland und 77 Prozent davon sehen sich online Videos an. Onlinevideo ist das am schnellsten wachsende Werbesegment in Deutschland".
Journalyse-Quelle: PwC

PwC über Umbrüche in der Medienwelt: Mobil schlägt stationär bis 2017

"Im Jahr 2017 werden weltweit 54 Prozent der Haushalte über einen mobilen Internetzugang verfügen, während nur 51 Prozent (auch) einen stationären Breitband-Internetanschluss nutzen. Bei den Zugangsentgelten liegt das mobile Internet mit schätzungsweise 385 Milliarden US-Dollar weltweit in fünf Jahren sogar vor den Festnetz-Internetanschlüssen. In vielen Schwellenländern, in denen es keine flächendeckende kabelgebundene Infrastruktur gibt, dürfte der Anteil der mobilen Internetnutzung noch höher liegen."
So heißt es in einem Bericht von PriceWaterhouseCoopers über die Umbrüche in der Medienlandschaft. Lohnt sich mal reinzuschauen: HIER

Wir zitieren: "Während der Umsatz mit digitalen Medien (Endkunden- und Werbeerlöse) bis 2017 um jährlich 11,9 Prozent auf knapp 989,5 Milliarden US-Dollar steigen wird, entwickelt sich das nicht-digitale Geschäft nur noch schleppend: Die Branchenexperten von PwC rechnen mit einem durchschnittlichen Plus von 1,6 Prozent pro Jahr auf etwa 1,16 Billionen US-Dollar. Der Branchenumsatz insgesamt wird von 2013 bis Ende 2017 jahresdurchschnittlich um 5,6 Prozent auf dann rund 2,15 Billionen US-Dollar zulegen."

Dienstag, 13. August 2013

2023: Unser Gehirn wird simuliert...

... das steckt jedenfalls als Hoffnung hinter zwei Großprojekten in Europa, die unter dem Dach des Human Brain Project (HBP) laufen und gefördert werden. Eines dieser Projekte hat seinen Sitz in Manchester und heißt SinNNaker. Geleitet wird es von Steven Furber, der unser Gehirn als digitalen Computer nachempfinden will.Bereits 2014 will er eine Maschine aus einer Million Prozessoren zusammengestellt haben, die dann ein Prozent des menschlichen Gehirns leistet. Das andere Projekt nennt sich Spikey und wird unter anderem betreit von Karlheinz Meier von der Universität von Heidelberg. Spikey basiert auf dem Konzept des Analog-Computers, einer Option, der man noch in den vierziger Jahren folgte. Meier glaubt indes, dass die analoge Methode besser sei, um Ausfallsicherheit - eine der größten Vorzüge unseres Gehirns - nachbauen zu können. Außerdem sei es leichter, den Datenstrom zu folgen, da Analogrechner ohne eine Zykluszeit auskommen würden.
Auf jeden Fall ist es ein spannendes Rennen um unser Gehirn.
Journalyse-Quelle: The Economist

Montag, 12. August 2013

Blackberry steht zum Verkauf...

... meldet das Wall Street Journal.

IBM Deutschland befördert ihren Software-Chef...

... und zwar zum Geschäftsführer Vertrieb Branchenkunden. Sein Vorgänger Joachim Heel geht nach zwei Jahren im Amt in den Wilden Westen – und zwar als Vice President IBM Midwest Enterprise in die USA. Körner, bereits seit 2010 Mitglied der erweiterten Geschäftsführung der IBM Deutschland, ist seit Oktober 2001 für IBM tätig und war zuletzt Vice President Software Group der IBM Deutschland.
Damit besteht die Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH unter dem Vorsitz von Martina Koederitz aus Christian Noll (Global Technology Services), Ivo Körner (Vertrieb Branchenkunden), Gregor Pillen (Global Business Services), Dieter Scholz (Personal) und Reinhard Reschke (Finanzen).

Das neue iPhone kommt am 10. September...

... liest das Wall Street Journal die Signale.

Notebook-Verkäufe sinken um 11 Prozent im zweiten Halbjahr...

... mutmaßt die Marktforschung IDC. Im Mai hatten deren Prognosen noch bei einem Minus von 6,7 Prozent gelegen.

2016: Hillary Clinton wird Nachfolgerin von Obama...

... spekuliert die Washington Post und meint, dass sie innerhalb der Demokratischen Partei derart unangefochten dastünde, dass sie praktisch jetzt schon die designierte Präsidentschaftskandidatin sei. Und weil bei den Republikanern weit und breit niemand zu sehen sei, der der einstigen Außenministerin und First Lady das Wasser reichen könne, stünde ihrem Erfolg momentan nicht mehr im Wege.