Donnerstag, 6. Dezember 2012

Verschwieg Deutsche Bank Milliardenverluste?

Das fragt sich die Security Exchange Commission, nachdem drei frühere Beschäftigte der Bank diese Vorwürfe erhoben haben. Die Frankfurter weisen diese Anschuldigungen zurück. Den US-Mitarbeitern, die diese versteckten Verluste während der Finanzkrise 2008 aufgedeckt haben wollen, würden die tieferen Erkenntnisse fehlen. Es sei alles mit rechten Dingen zugegangen.
Wie kann es auch anders sein im Zeitalter von Big Data. Da schlüpfen keine Milliarden durch irgendwelche Löcher, erst recht kann man diese nicht einfach zudecken, oder? Bericht im Wall Street Journal, das übrigens im Rahmen eines Leistungsschutzgesetzes seine Quelle nennt: die Financial Times

Mittwoch, 5. Dezember 2012

EU: Bildröhrenkartell soll 1,47 Milliarden Euro Strafe zahlen...

... weil die sieben Hersteller zwischen 1996 und 2006 in zwei separaten Kartellen die Preise abgesprochen haben. Bestraft werden LG Electronics, Philips, Samsung Electronics, Toshiba, Technicolor, Panasonic und MT Picture Display (MTPD). Es sei die höchste, jemals von der EU verhängte Kartellstrafe.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 5.12.2012: EU fines CRT makers $1.92 billion for price-fixing

Leser-Kommentar im Wall Street Journal:
When tax & tariff do not cover cost of government, the money must come from somewhere.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 5.12.2012: EU Fines Seven for TV-, Monitor-Tubes Cartels

Facebook wird heute Teil des Nasdaq-100-Index...

... und übernimmt damit die Position, die bislang der Inder Infosys Ltd. gehalten hat und zum Mitbewerb New York Stock Exchange überwechselt. Mit seiner Kapitalisierung von derzeit 30 Milliarden Dollar ist Facebook das wertvollste Unternehmen an der Nasdaq, das nicht Teil des Index ist.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 4.12.2012: Facebook to Join Nasdaq-100

Apple versus Samsung: Ermahnung von der Richterin...

... die beide Parteien nachdrücklich daran erinnert, dass in der Berufung Samsung maximal 35 Seiten und Apple in der Erwiderung 15 Seiten formulieren darf. Dabei dürfen die beiden Kontrahenten mit ihren Argumenten nicht in die Dokumentation ausweichen, deren Länge nicht limitiert ist. Damit reagiert Richterin Lucy Koh vom U.S. District Court for the Northern District of California auf die dicken Papierstöße, die ihr offensichtlich zur Kenntnis gebracht werden wollten. Doch Koh hat angekündigt, alles rauszuswerfen, was über das zugebilligte Kontingent hinausgeht. Bis Freitag haben Samsung, die das Urteil revidiert in dem Patentstreit haben möchte, und Apple, die das natürlich nicht will, sich Koh-perativ zu verhalten.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 4.12-2012: Judge warns Apple, Samsung to follow court rules in patent case

8. April 2014: Der Tag, an dem Windows XP verschwindet...

... vielleicht nicht von Ihrem Computer, aber aus den Updates von Microsoft. Dann wird die Wartung des zwölf Jahre alten Betriebssystems, das immer noch millionenfach eingsetzt wird, eingestellt. Oder auch nicht. Nach Meinung von EXPERTEN kann Redmond gar nicht anders, als das nach wie vor in der Geschäftswelt sehr geschätzte Betriebssystem weiterzupflegen. So berichtet Computerworld. Einer der Gründe: Microsoft kann es sich nicht leisten, dass XP Ziel mächtiger Virenattacken wird, nur weil der Softwareriese swich geweigert hat, das Betriebssystem eiterhin zu warten.
Warten wir's ab!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Steuert das Internet demnächst Drohnen zu Ihnen nach hause?

Um zum Beispiel wichtige Medizin abzugeben, oder die neuen Schuhe zu bringen. So werden nach einer Idee, die jetzt das Wirtschaftsmagazin The Economist aufgriff, demnächst statt Fahrradkuriere und andere Eil-Posten Drohnen durch unsere Straßen schwirren - ohne Rücksicht auf Staus und Ampeln, um die Dinge des Lebens vor die Haustür zu bringen. Man könnte auch sagen, nachdem bislang die fliegenden Roboter nur im Krieg eingesetzen wurden:
"Drohnen zu Flugscharen"
Journalyse-Quelle: The Economist, 1.12.2012: An internet of airborne things

Sharp: 93 Millionen Euro von Qualcomm

»Die Japaner erhalten von dem US-Technologieunternehmen Qualcomm, eine Finanzspritze über bis zu 10 Milliarden Yen, das sind umgerechnet etwa 93 Millionen Euro. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Darüber hinaus wollen die Unternehmen zusammen energieeffiziente Flüssigkristall-Displays für Smartphones entwickeln. Die Anleger reagieren erfreut. Die Sharp-Aktie steigt an der Börse in Tokio um 2,6 Prozent.«
Wall Street Journal, 4.12.2012

Kündigungswelle in Frankfurts Investment-Banking

»Rund 15 Prozent aller Stellen im Investmentbanking in Frankfurt sind nach den Schätzungen von Branchenanalysten dem Rotstift zum Opfer gefallen, überwiegend in den Bereichen Fusionen und Übernahmen sowie Aktienmärkten.«
Wall Street Journal, 4.12.2012

Montag, 3. Dezember 2012

Die Rückkehr der Fabrikarbeit verlangt neue IT...

... heißt das Motto, nach dem das amerikanische Vorzeigeunternehmen General Electric die Revitalisierung seiner Produktionsstätten in der Heimat betreibt. 2009 beschloss Jff Immelt, Chef von GE, dass der Konzern seine Herstellungsflächen wiederbeleben will und dazu eine Milliarde Dollar ausgeben wird. Im Zentrum der Aktivitäten steht dabei der Gerätebau in  Louisville, Kentucky. Der dortige Appliance Par, lange Zeit von Schließung bedroht, war 1951 der erste kommerzielle Kunde der Univac I, mit der in der Wirtschaftswelt die ersten "Elektronengehirne" Einzu hielten.In den letzten 20 Jahren wurde so gut wie gar nicht in die IT investiert, berichtet der Blog-Dienst "TechRepublic". Insgesamt werden nun in die Erneuerung der IT 200 Millionen Dollar investiert.

Social Networks: 41 Milliarden Minuten für App-Welten...

... und das sei siebenmal mehr als alle anderen mobilen Web-Aktivitäten. Dies ermittelte jetzt für die USA die Nielsen-Marktforscher. Es zeigt sich, dass im Zeitalter der Flatrates und der quersubventionierten Smartphones der Zugriff auf Facebook, Twitter & Co. offensichtlich am günstigsten über das Handy erscheint. Die Nutzung der Social Networks über Desktops ist derweil im Jahresvergleich um sieben Prozent gesunken. So berichtet jetzt All Things D.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Simple Simon: Erinnerungen an das erste Smartphone...

... wurden gestern in einem Internet-Beitrag des österreichischen Standards geweckt. Ein lieber Leser gab uns den Tipp. Und da wir ja immer bemüht sind, die Leistung anderer zu nennen - vor allem derjenigen, die vor Apple bereits das mühsame Geschäft der Innovation betrieben haben - geben wir hier natürlich genen den LINK kund und zu wissen. Viel Spaß auch beim Lesen der Kommentare.

Die Oligarchen des Cyberspace...

... sind natürlich Apple, Google, Facebook und Amazon, auch AGFA-Gruppe genannt. Dem Wirtschaftsmagazin The Economist sind die Fab Four der IT und des Internets eine Titelgeschichte wert. Und das Blatt meint, dass im Unterschied zu den einstigen Monopolisten IBM oder Microsoft nun vier Firmen zugleich den Cyberspace beherrschen, dabeit untereinander so heftig Mitbewerb betreiben, dass Antitrust-Behörden hier nichts zu suchen hätten - wie in den siebziger Jahren gegen IBM und in den neunziger Jahren gegen Microsoft. Bemerkenswert an den vier Giganten ist, dass ihr Geschäftsmodell jeweils um den Konsumenten organisiert ist, nicht um Institutionen wie bei IBM und um sogenannte Professionals wie bei Microsoft.