... wird es wohl heißen, wenn die internen Dokumente, die jetzt im Patent-Prozess "Apple versus Samsung" von den Koreanern vorgelegt wurden, als Beweise anerkannt werden. Es seien sogar "Sony-like"-Designs entwickelt worden, die sogar den Namen des Japaners trugen. Emails scheinen ebenfalls darauf hinzuweisen, dass bei allem Sony das große Vorbild gewesen sei - nicht zuletzt sei Steve Jobs ein großer Fan von Sony gewesen zu sein.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 25.7.2012: Apple looked to Sony for iPhone design inspiration, court documents show
Donnerstag, 26. Juli 2012
Black Hat: 150 Wege die Firewalls zu umgehen...
... wurden gestern auf der Black Hat USA 2012 von dem Sicherheitsexperten Ivan Ristic, Qualys, genannt. Die Tools richten sich vor allem gegen die von ihm entwickelte Open Source Firewall namens ModSecurity.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 25.7.2012: New tool gives 150 ways to bypass web app firewalls
Journalyse-Quelle: Computerworld, 25.7.2012: New tool gives 150 ways to bypass web app firewalls
Mittwoch, 25. Juli 2012
Apple verkauft 26 Millionen iPhones und 17 Millionen iPads...
... im zweiten Quartal. Bei iPads steht dahinter ein Wachstum von 84 Prozent, bei iPhones von 26 Millionen. Und dann kommen da noch vier Millionen Macs hinzu, allerdings ist dies nur ein Anstieg um zwei Prozent. Bei iPods, die dereinst das Geschäft mit den Kleingeräten in Schwung brachten, gab es ein Minus von zehn Prozent. Dennoch wurden von den Dingern noch 6,8 Millionen Stück verkauft.
Antitrust: Google vor Einigung mit Brüssel...
... heißt es jetzt. Demnach haben sich die Kartellbehörden und die Suchmaschine darauf verständigt, wie die Vorwürfe der EU gegenüber Google aus dem Weg geräumt werden können. Hat dieses Einverständnis Gültigkeit, erspart sich Google einen Prozess, der ansonsten kommenden Monat angestoßen worden wäre. Es geht dabei um die Behandlung von Inhalten, diskriminierendes Verhalten bei fremden Betriebssystemen im Mobilbereich und anderen Auffälligkeiten.
Geht Apple der Schwung aus? Nur noch 22,5 Prozent Wachstum...
... auf 35 Milliarden Dollar im Vergleich zum 2. Quartal 2012 verzeichnet der Branchenprimus. Und der Gewinn stieg auch nur um 20,7 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar. Grund genug, die Aktie um fümf Prozent abrutschen zu lassen. Die Analysten hatten mehr erwartet. Aber in Erwartung eines neuen iPhones im Oktober, wie die Gerüchteküche behauptet, würden sich die Kunden zur Zeit zurückhalten, heißt es bei Apple.
Kommentar. Der Attentismus ist immer ein Problem in der High-Tech-Szene. Vielleicht aber auch haben viele Kunden gar keine Lust, jedes Jahr das Modell zu wechseln. Im übrigen: Noch nie hatten wir einen IT-Konzern, der aus eigener Kraft so groß wurde und immer noch Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich vorlegt. Allein das ist schon ein Wunder, auch wenn es jetzt nicht mehr 50 Prozent (Umsatz) oder gar 90 Prozent (Gewinn) sind.
Kommentar. Der Attentismus ist immer ein Problem in der High-Tech-Szene. Vielleicht aber auch haben viele Kunden gar keine Lust, jedes Jahr das Modell zu wechseln. Im übrigen: Noch nie hatten wir einen IT-Konzern, der aus eigener Kraft so groß wurde und immer noch Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich vorlegt. Allein das ist schon ein Wunder, auch wenn es jetzt nicht mehr 50 Prozent (Umsatz) oder gar 90 Prozent (Gewinn) sind.
Dienstag, 24. Juli 2012
Wer erfand das Internet? Nicht die US-Regierung...
... meint heute L. Gordon Crovitz im Wall Street Journal. Für ihn kam der richtige Anstoß nicht vom Pentagon und deren Advanced Research Projects Agency (ARPA). Und als Zeitzeuge benennt er niemand anderen als den damaligen Chef der Agentur, Robert Taylor. "The Arpanet was not the Internet", hat dieser 2004 in einem Email kundgetan. Statt ARPA war es vielmehr das PARC, das Palo Alto Research Center von Xerox. Hier war das Ethernet erfunden worden, jenes Netz, das Computer unterschiedlichster Herkunft miteinander verbinden sollte. Unglücklicherweise besaß Xerox zu jener Zeit ein Management, das die Potenziale seines Labors nicht wirklich verstand. Und so musste ein Steve Jobs kommen, der 1979 mit Risikokapital von Xerox in Höhe von einer Million Dollar ausgestattet wurde, um die PARC-Innovationen (vor allem das Graphical User Interface) zu realisieren.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 24.7.2012, L. Gordon Crovitz: "Who really Invented the Internet?"
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 24.7.2012, L. Gordon Crovitz: "Who really Invented the Internet?"
SAP wächst um 18 Prozent im zweiten Quartal...
... auf 3,9 Milliarden Euro. Dabei scheint der Erwerb von SuccessFactor im vergangenen Februar der alles entscheidende Erfolgsfaktor gewesen zu sein. Im Zwölf-Monats-Vergleich stieg hier der Umsatz um 112 Prozent. Allein der Cloud-Umsatz habe mit 69 Millionen Euro zubuche geschlagen. Und auch HANA, die In-Memory-Plattform, sei mit 89 Millionen Euro auf der Zielgeraden in Richtung 320 Millionen Euro Jahresumsatz. Der Netto-Gewinn betruf 661 Millionen Euro, ein Plus von zwölf Prozent. SAP beschäftigt momentan 60.972 Mitarbeiter weltweit, 13 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Apple versus Samsung: "Der Patentprozess des Jahrhunderts"...
... beginnt nächste Woche, nachdem der Gütetermin zwischen den beiden Parteien offensichtlich nichts gebracht hat. Jedenfalls hat das Wall Street Journal dem Patentstreit zwischen Apple und dem Koreaner Samsung diese Überschrift gegeben. Es geht vor allem um Designfragen des iPads und des iPhones. Apple wirft Samsung vor, hier einfach abgekupfert zu haben - womit zugleich auch das Google-Betriebssystem Android, mit dem die Smartphones vom Typ Galaxy aussgestattet sind, in das Zentrum der Auseinandersetzung gerät. Beim Gütetermin haben allerdings beide Parteien nach Auskunft von Computerworld einige Punkte fallengelassen. Dies hatte das Gericht gefordert, um den Prozess überhaupt managebar zu machen.
Montag, 23. Juli 2012
Google: Ein Gigant entsteht...
... der nun auch schon 12,21 Milliarden Dollar im Quartal umsetzt und dabei 2,51 Milliarden Dollar Gewinn macht. Das heißt: diese Firma, die eigentlich alles verschenkt, damit sie nichts anderes als Werbung verkaufen kann, wobei sie ein bißchen Motorola-Hardware vermarktet, ist auf dem besten Weg, auch unmsatzmäßig ein Gigant zu werden.
Twitter oder TVitter? Bei den Olympischen Spielen...
... kooperiert der Kurznachrichtendienst für jedermann mit dem Fernsehsender NBC. Millionen von Twittereien - so wird erwartet - werden täglich rund um die Spiele in Londonvon den Athleten, deren Familien und den Fans in alle Welt gesandt, konsolidiert und gesammelt auf einer einzigen Twitter-Site, ergänzt um persönliche Details aus dem NBC-Portfolio. Momentan nutzen monatlich 140 Millionen Menschen Twitter, über die Olympischen Spiele hofft Twitter nun, mehr Menschen zu erreichen und sein Geschäftsmodell auf kräftigere Beine zu stellen. Eine entsprechende Meldung wird für heute erwartet.
Apple präsentiert morgen ihre Quartalszahlen...
... und alle Welt erwartet, dass iPhones und iPads wieder ein Wachstum von 40 Prozent hingelegt haben. Derweil wird schon in den Medien herumgealbert, und das Lied von der Großmutter, die im Hühnerstall Motorrad fährt, hat eine neue Strophe erhalten: "Meine Oma schneidet Schnittlauch auf dem iPad, auf dem iPad..."
Sonntag, 22. Juli 2012
Zum Vergleich: Microsoft riskiert wenigstens etwas...
... wenn man die Sechs-Milliarden-Dollar-Abschreibungen auf das letzte Quartal anschaut. Im Unterschied zu IBM, dem ältesten und wohl auch kältesten IT-Konzern der Welt. Microsoft machte trotzdem noch 21,8 Milliarden Dollar Gewinn bei einem Umsatz von 73 Milliarden Dollar. Dahinter stehen zwar nur vier Prozent Wachstum, aber mit Blick auf das neue Geschäftsjahr, das ab Oktober Windows 8 als Kassenfüller haben wird und später dann auch noch Office 2013, kann man ganz zuversichtlich sein. Und wiederum fragt man sich: Was sind die Knüller bei IBM?
Abonnieren
Posts (Atom)