Mittwoch, 21. April 2010

Apple: Umsatz stieg in Q1 um 43 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar...

... und den Aufstieg hat die Company vor allem dem iPhone, aber auch iPods und Macs zu verdanken. Apple verlaufte 8,75 Milionen iPhones (Vorjahr: 3,79 Millionen). 2,9 Millionen Macs brachten ein Plus von 33 Prozent (Vorjahr: 2,2 Millionen). Vom iPod wurde ein Prozent weniger verkauft: 10,89 Millionen.
Der Gewinn schnellte gar um 90 Prozent nach oben. Mit einem Börsenwert von 222 Milliarden Dollar hat Apple nur noch Exxon und Microsoft vor sich.
Für das laufende Quartal, in das nun auch der iPad hineinspielt, erwartet Apple wiederum einen Umsatz von 13 und 13,4 Milliarden Dollar.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 20.4.2010: Apple's Net Jumps 90% as iPhone Sales Surge

Yahoo - Quartalsergebnis verdoppelt, Umsatz steigt um ein Prozent...

... und damit erstmals wieder seit dem dritten Quartal 2008. Allerdings fiel die Suchmaschinen-Werbung um 14 Prozent. 310 Millionen Dollar Profit machte die Internet-Company im O1, im Vorjahr waren es 117 Millionen Dollar gewesen. Der Umsatz erreichte 1,6 Milliarden Dollar, Vorjahr 1,58 Milliarden Dollar. Ende des Jahres wird Microsofts Bing die Suchmaschine in der Yahoo-Welt werden.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 20.4.2010: Yahoo Profits Climb Sharply

Dienstag, 20. April 2010

Google: Zensur in 25 von 100 Ländern...

... in denen das Suchmaschinen-Imperium tätig ist. Dies postet Google auf ihrer Homepage. Dabei verweist sie auch auf die Online-Analyse der OpenNet Initiative, die eine Weltkarte der Zensur erstellt hat. Demnach sei seit 2002 die Zahl der Länder, die staatlicherseits unter Mißachtung der Menschenrechte in das Netz eingreifen, auf 40 angestiegen.
Journalyse: Washington Post, 19.4.2010: Google Is Blocked In 25 Of The 100 Countries They Offer Products In

SAP macht Schulden - für zukünftige Aufkäufe

Die niedrigen Zinssätze verleiten Unternehmen wie SAP, Adobe oder Salesforce.com dazu, Anleihen zu verkaufen, um auf diese Weise mehr Geld in der Kasse zu haben für zukünftige Aufkäufe. SAP hat zum Beispiel 2,7 Milliarden Dollar an eigenen Mitteln auf der hohen Kante. Der Cash-Bestand wurde jetzt durch Anleihen um 1,4 auf insgesamt 4,1 Milliarden Dollar erhöht.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 20.4.2010: Tech Firms Turn to Debt

IBM: Noch mehr Gewinn - Währungen lassen Umsatz steigen

Gleich um 13 Prozent (von 2,3 auf 2,6 Milliarden Dollar) stieg im ersten Quartal 2010 der Gewinn der IBM Corp. - Dank Softwareumsätze und Schwellenländer. Der Umsatz nahm um 5,3 Prozent auf 22,86 Milliarden Dollar zu - allerdings rechnet man die Währungseffekte heraus blieb der Umsatz wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Erstaunlich: Der wertmäßige Zugang an Service-Verträgen, bislang eine feste Wachstumssäule im Business von International Business Machines, fiel um zwei Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar. Die Zahl der Verträge mit mindestens 100 Millionen Vertragswert sank von 16 auf 13 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009. Im vierten Quartal 2010 hatte IBM noch 22 dieser Verträge hereingeholt. Big Blue glaubt, dass sich im laufenden Quartal bei Global Services das Geschäft wieder erholt und ein leichtes Wachstum erzeugt.
Nominal wuchsen die Softwareumsätze um elf Prozent, das Hardwaregeschäft um 5 Prozent. Aus den Schwellenländern vermeldete IBM einen Anstieg der Umsätze um 20 Prozent.
DIE SOFTWARE-GRUPPE ERLÖSTE
EINEN BRUTTO-PROFIT VON 2,1 MILLIARDEN DOLLAR.
DAS SIND 58 PROZENT DES
VORSTEUERGEWINNS INSGESAMT.

Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 20.4.2010: IBM's net rises 13% as demand improves

Montag, 19. April 2010

Zensur: Apple will nicht, dass Promis veräppelt werden...

... und hat deshalb animierte Cartoons des Zeichners Mark Fiore, Gewinner des Pulitzer-Preises, als App abgelehnt. Nun sei es aber das Geburtsrecht jedes Amerikaners, sich über Persönlichkeiten der Öffentlichkeit lächerlich zu machen, kommentiert die Washinton Post das Zensurgehabe von Apple.
Unser Kommentar: Das Unternehmen, dass wie kein anderes von der Zustimmung durch Kreative lebt, muss aufpassen, dass es nicht anmaßend wird.
Übrigens die Cartoons von Mark Fiore können Sie auf YouTube sehen und hören.
Journalyse-Quelle: Washington Post,16.4.2010: Apple rejects Pulitzer winner's iPhone app because it 'ridicules public figures'

Breaking News: Office 2010 gibt's schon ab Donnerstag...

... für Kunden von MSDN und Technet,
heißt es aus dem Hauptquartier von Microsoft.

Journalyse-Quelle: Computerworld, 19.4.2010: MSDN, TechNet get Office 2010 this week

Vulkanasche: Videokonferenz der EU-Minister für Telekommunikation...

... und das Thema war die digitale Zukunft. Nachdem auch heute der Flugverkehr über Europa sehr eingeschränkt war, musste die Konferenz der EU-Minister in Granada kurzerhand auf Videokanäle umgeschaltet werden. Das erzeugte einigen Ärger - vor allem von französischer Seite, wo man befürchtete, dass die zu erwartete Erklärung über die digitale Zukunft aufgrund fehlender Diskussionen nur in verwässerter Form verabschiedet werden würde. Aber wer per Telekonferenz ein 30 Milliarden Euro schweres Rettungspaket für Griechenland erlassen könne, der werde doch wohl auch mit den Themen der digitalen Zukunft auf dieselbe Weise fertig, heißt es aus Kreisen der EU-Kommission.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 19.4.2010: Ash cloud forces EU ministers to confer by videoconference

Office 2010: Ab 27. April auf dem Markt...

... berichtet Microsoft, nachdem auch SharePoint 2010, Visio 2010 und Project 2010 am Freitag ihren Status ready-to manufactering (RTM) erreicht hatten.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 16.4.2010: Office 2010 clears last hurdle to release

Oracle kauft Pharma-Softwarehaus für 685 Millionen Dollar...

... und steigt damit tiefer in den Zukunftsmarkt Gesundheitswesen ein. Das Unternehmen namens Phase Forward aus Waltham (Massachusetts) begleitet mit seiner Software Pharamhersteller bei gesamten Produktentwicklungsprozess - von Kliniktest bis hin zur behördlichen Genehmigung. Die Anwendung wird als SaaS angeboten.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 16.4.2010: Update: Oracle to buy drug trials software maker for $685M

Server: Start-Up nutzt Grafik-Slots für Flash-Speicher...

... und erzielt damit weitaus höhere Geschwindigkeiten als in herkömmlichen Verfahren. Der Name des Unternehmens: Fusion-io aus Salt Lake City. Am heutigen Montag will das Unternehmen nochmals 45 Millionen Dollar an Risikokapital aufnehmen, was die Gesamtsumme auf 115 Millionen Dollar bringt. "Achtstellige" Umsatzzahlen seien im letzten Quartal erzielt worden, aber das reicht noch nicht, um die Software-Investitionen zu bezahlen, die das Unternehmen schwerer belasten und beschäftigen als ursprünglich angenommen.
Hinter Fusion.io stehen unter anderem Samasung und Dell.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 18.4.2010: Storage Startup Fusion-io Continues Rapid Pace

Sonntag, 18. April 2010

185.000 AppleApps: "Die dritte Revolution in Software"...

..., meint John Doerr, promintentester Risikokapitalist im Silicon Valley, über den iPAD.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 17.4.2010: "A code to crack"