Donnerstag, 31. Dezember 2009

USA: Für jeden Amerikaner einen PC...


... das ist das statistische Mittel über die Computerpopulation in den USA, wie sie die Economist Intelligence Unit für 2010 sieht. In Westeuropa haben dann 70 Prozent der Menschen einen eigenen PC. Weltweit kommt inzwischen ein PC auf jeweils drei Personen.
Journalyse-Quelle: The Economist, 29.12.2009

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Nokia versus Apple: Patentklagen eingereicht...

... bei der Federal Trade Commission, wobei Nokia behauptet, dass Apple "letztlich in allen Mobilphones, portablen Musik-Playern und Computern" Patente der finnischen Firma verletze. Apple enthält sich bislang jeglichen Kommentars. Insgesamt geht es um sieben Patente, die Apple von der Antenne bis zur Stromversorgung illegal nutze.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 30.12.2009: Nokia, Apple Patent Feud Continues

Insider Trading: Eine Geschichte, wie sie nur die Amis recherchieren...

... lesen Sie heute im Wall Street Journal. Hoffen wir, dass sie freigeschaltet ist - und dann nichts wie hinein in das Lesevergnügen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 30.12.2009: Fund Chief Snared by Taps, Turncoats

Jetzt kommen die Smartbooks...

... und sie sind ultradünn, allezeit "on" und übernehmen zugleich die Aufgaben des Smartphones. Sie kosten mit 250 Dollar weniger als ein Netbook - und überhaupt: sie werden den gesamten PC-Markt ordentlich durcheinander bringen. Dies ist jedenfalls die Erwartung im Vorlauf der Consumer Electronics Show, die nächste Woche in Las Vegas beginnt. Übrigens: Sie laufen weder auf Intels x86-Chips noch unter Windows. Sie werden stattdessen mit besonders stromsparenden Chips ausgestattet sein, die Firmen wie Nvidia auf der Basis von ARM-Lizenzen erstellen. Und das Betriebssystem heißt: LINUX.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 30.12.2009: 'Smartbooks' Latest to Join Crowded Computer Market

Montag, 28. Dezember 2009

DRAM-Dream: 25 Prozent Wachstum in 2010

Das ist es jedenfalls, was Gartner prognostiziert: 29,1 Milliarden Dollar werden im kommenden Jahr an Halbleiterspeichern (DRAMs) umgesetzt. Damit wäre der Umsatzschwund von 11,5 Prozent, den die Branche 2009 verkraften musste, überwunden. Eine der Gründe: Windows 7 - und Smartphones.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal. 28.12.2009: Better Times Seen for Memory-Chip Makers

USA: Firmen brauchen kein Geld für den Aufschwung...

... so könnte man meinen, wenn man der Analyse des Wall Street Journals folgt. Der negative Kapitalbedarf, also das Geld, was die Unternehmen an externe Finanzierung weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres nachfragen, war nicht erst im dritten Quartal mit 189 Milliarden Dollar ein Signal, schon zwischen April und Juni hatte diese Summe bei 153 Milliarden Dollar gelegen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 28.12.2009: Hiring, Business Investment and Other Big Variables That Will Drive 2010 Economy

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Citi bestreitet Hacker-Diebstahl...

... von "zig Millionen Dollar", wie gestern das Wall Street Journal berichtete (unten stehende Journalyse-Meldung). In einem Memo an die Mitarbeiter in den Filialen der Citibank wurden die Aussagen des Wall Street Journals als "falsch" bezeichnet. Das Geld liegt sicher auf der Bank. Sicher?
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.12.2009: Citi Denies Theft Report, Says Accounts Are Safe

Dienstag, 22. Dezember 2009

Russische Hacker-Attacke auf die Citibank...

... beschäftigt das FBI, die NSA und die Homeland Securit seit dem Sommer, als Datendiebe in die Systeme des zur Citigroup gehörenden Geldinstituts eindrangen und man seitdem durch Gegenattacken versucht, die Kriminellen zu fassen. Die Bank sagt, dass entgegen den Behauptungen keine "zig Millionen Daten" gestohlen oder manipuliert worden seien.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 22.12.2009: FBI Probes Hack at Citibank

Montag, 21. Dezember 2009

Google soll Copyrights verletzt haben...

... und soll deshalb 300.000 Euro an den französischen Verlag La Martinière zahlen. Ohne Erlaubnis habe Google Bücher eingescannt und Extrakte daraus ins Internet gestellt. So das Urteil eines französischen Gerichts, gegen das Google nun in die Berufung gehen will. Ursprünglich standen übrigens Forderungen von 15 Millionen Euro im Raum...
Frankrfeich selbst will zwei Milliarden Euro an staatlichen Geldern in die Digitalisierung seiner literarischen Werke investieren und damit dieses Geschäft nicht den Amerikanern überlassen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.12.2009: Paris Court Convicts Google in Copyright Case

Der Tag, an dem eine Milliarde Dollar im Internet verkauft wurde...

... war nach amerikanischer Byte-Rechnung der 15. Dezember noch nicht. Aber er markierte mit 913 Millionen Dollar einen Rekord, der mit Sicherheit nächstes Jahr in die Milliardendimension emporschnellen wird. Online-Sales - so die Hochrechnungen der Analysten - werden in diesem Jahr in den USA einen Anteil von sieben Prozent an den Handelsumsätzen (ohne Autos, Arzneien und Reisen) ergattern. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 21.12.2009: As Stores Sputter, Sales Sizzle Online

2000-2009: Die Dekade ohne Namen...

... sei dieses Jahrzehnt, meint das Wall Street Journal und weiß nicht - wie zum Beispiel DER SPIEGEL -, dass es bereits Das verlorene Jahrzehnt heißen wird. Übrigens wie die siebziger Jahre, denen man auch dieses Attribut anhängte. Klar, auf dem technologischen Gebiet könnte das Jahrzehnt des iTunes sein oder des Kindle, aber was die Kunst anbelangt, da hat es keinen Namen. Vielleicht - so könnte man nach der Lektüre des Artikels im Wall Street Journals sagen - ist dies das Jahrzehnt, in dem die Massenkultur Dank Laptop und Internet ein Ende nahm. Vorbei sind die Zeiten, in denen alle im Fernsehen dasselbe Programm zur selben Zeit guckten. Heute ist das visuelle Angebot im Internet so groß und so unterschiedlich, dass sich gar kein Massentrend mehr herausbilden lässt.
Mal sehen, was sich aus dem Verlorenen Jahrzehnt noch alles gewinnen lässt. Denn kalendermäßig ist es noch gar nicht zu Ende. Es begann erst 2001 und endet 2010.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 21.12.2009: Technology and the End of Trend

Sonntag, 20. Dezember 2009

Camerons 3D-Film "Avatar" holt 232 Millionen Dollar am Wochenende herein...

... und davon allen 73 Millionen in den USA. Kräftige Winterstürme hinderten indes Amerikaner an der Ostküste daran, ins Kino zu gehen - sonst wären es noch mehr Umsätze geworden.
Insgesamt muss der Film 600 Millionen Dollar einspielen, um seinen Aufwand zu rechtfertigen, heißt es im Wall Street Journal.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 20.11.2009: 'Avatar' Has Strong Opening, Boosted by 3-D Ticket Prices