... das bestimmt heute die Schlagzeile der Financial Times auf Seite 1. Das britische Blatt berichtet über Praktiken der Wall Street, die rigoros die Bereitschaft der Federeal Reserve Bank zu vollkommener Transparenz ausnutzt. Die FED wäre gerade während der Krise ein wichtiger Käufer von Werpapieren geworden. Da sie ihre Kaufabsichten stets im voraus verkündet, nutzen Investmentbanker diese Informnationen und verkaufen der FED die Papiere zu überteuerten Preise. Dies sei einer der Gründe, warum die Gewinnsituation der Investmentbanken gestiegen sei.
Die Moral von der Geschicht': Trau' dem Erfolg der Banken nicht.
Denn er hat nicht mit deren Leistungs- oder Wettbewerbsfähigkeit zu tun.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 3.8.2009, Henny Sender: "Wall St profits from Fed role"
Montag, 3. August 2009
BEST OF FT COM: Wirtschaft
»Eine Menge Leute ist gut in Mathematik,
aber sehr schlecht in Geschichte.
Die größte Schwäche der Wirtschaftswissenschaften
heute ist die Wirtschaftsgeschichte.«
Kommentar von "Seneschal" in der Online-Ausgabe der Financial Times, 28.7.2009
aber sehr schlecht in Geschichte.
Die größte Schwäche der Wirtschaftswissenschaften
heute ist die Wirtschaftsgeschichte.«
Kommentar von "Seneschal" in der Online-Ausgabe der Financial Times, 28.7.2009
Freitag, 31. Juli 2009
81 Milliarden Dollar Verlust - 32,6 Milliarden Dollar Boni...
... das ist das Fazit 2008 für die neun größten Banken in den USA. 4.800 Führungskräfte und Experten wurden mit jeweils mindestens einer Million Dollar belohnt. 900 von ihnen arbeiteten für die Bank of America und die Citicorpp, die beide besonders gut mit Staatshilfen versorgt worden sind. Der New Yorker Genralstaatsanwalt Andrew M. Cuomo hat diese Zahlen jetzt in einem Report präsentiert. Der Senat will diesen Skandal aufgreifen.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 31.7.2009: "Bankers' Bonuses Beat Earnings as Industry Imploded"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 31.7.2009: "Bankers' Bonuses Beat Earnings as Industry Imploded"
Welches Image haben Sie im Netz?
Das ist inzwischen die wichtigste Frage - eine Frage des Überlebens. Die Art der Präsenz in Sozialen Netzen des Internets wird mehr und mehr zum Entscheidungskriterium.
Die amerikanische Meinungsforschung Opinion Research Corporation fand heraus, dass 84 Prozent der US-Bürger ihre Kaufentscheidung von Online-Reports & Präsenz abhängig machen.
Unser LESETIPP
Journalyse-Quelle: New York Times, 28.7.2009: Managing an Online Reputation
Die amerikanische Meinungsforschung Opinion Research Corporation fand heraus, dass 84 Prozent der US-Bürger ihre Kaufentscheidung von Online-Reports & Präsenz abhängig machen.
Unser LESETIPP
Journalyse-Quelle: New York Times, 28.7.2009: Managing an Online Reputation
Profiling: Die neue Welt der Cookies...
... beschrfeibt die New York Times in ihrer Ausgabe vom 30. Juli. Demnach schreitet die Individualisierung von Web-Werbung Riesenschritte voran. Was alles möglich zu sein scheint - trotz verschärfter Datenschutzbestimmung, zeigt dieser Bericht. Ein LESETIPP.
Journalyse-Quelle: New York Times, 30.7.2009: Ads Follow Web Users, and Get Much More Personal
Journalyse-Quelle: New York Times, 30.7.2009: Ads Follow Web Users, and Get Much More Personal
Das neue Image von Microsoft
»Plötzlich muss man sich nicht mehr als Schwachsinniger fühlen, wenn man behauptet, ein Microsoft-Produkt zu benutzen.«
Keith Richman, Chef von Break.com, gegenüber dem Wall Street Journal
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 31.7.2009: "Yahoo Tie-Up Is Latest Sign Tide Turning for Microsoft's Ballmer"
Keith Richman, Chef von Break.com, gegenüber dem Wall Street Journal
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 31.7.2009: "Yahoo Tie-Up Is Latest Sign Tide Turning for Microsoft's Ballmer"
Donnerstag, 30. Juli 2009
SAP und der Silberstreifen
»Das Umfeld bleibt schwierig.
Doch im zweiten Quartal liefen
die Geschäfte besser als erwartet.«
Leo Apothker, Chef von SAP
Journalyse-Quelle: FAZ, 29.7.2009, SAP sieht Zeichen einer Stabilisierung
Trotzdem: Im zweiten Quartal sanken
die Umsätze um 11 Prozent auf 1,862 Milliarden Euro.
Doch im zweiten Quartal liefen
die Geschäfte besser als erwartet.«
Leo Apothker, Chef von SAP
Journalyse-Quelle: FAZ, 29.7.2009, SAP sieht Zeichen einer Stabilisierung
Trotzdem: Im zweiten Quartal sanken
die Umsätze um 11 Prozent auf 1,862 Milliarden Euro.
Yahoo & Microsoft: Die neue Bing-Dynastie...
... die dem Suchreich der Mitte, Google, nun das Leben schwer machen möchte, bewegte gestern und heute die Medien. Aber in einem Punkt waren sich alle Gazetten und Sender einig: Auch nicht annähernd kam die neue Allianz an die ganze großeLösung von 2008 heran, als Microsoft für 47,5 Milliarden Dollar Yahoo übernehmen wollte. Gemeinsam wird die neue Bing-Dynastie 28 Prozent Marktanteile im Suchmaschinengeschäft haben, Google selbst hat 65 Prozent.
Der neue Deal bringt Yahoo immerhin nach internen Schätzung im nächsten Jahr einen Betriebsgewinn von 500 Millionen Dollar.
»Ein einziges Unternehmen
dominiert derzeit den Markt...«
Steve Ballmer, Chef von Microsoft,
gestern in einer Telefonkonferenz
... und dieses Unternehemen heißt nicht Microsoft (FAZ, 30.7.2009)
»Dieser Kampf wird gewonnen oder verloren,
während der Benutzer an seiner Tastatur sitzt...«
Peter S. Fader, Professor an der Wharton School
der Universität von Pennsylvania
... und es kann sein, dass ihn Microsoft nicht gewinnt. (NYT, 29.7.2009)
»Dieser Vertrag ist eine ganze Bootsladung
mit Wertgütern für Yahoo,
unsere Anwender und die Branche....«
Carol Barts,
Chefin von Yahoo
... und trotzdem ging die Yahoo-Aktie um elf Prozent nach unten. (FT, 30.7.2009)
»Microsoft wird seinen Fall sehr gut darstellen
und zeigen müssen, dass sie ohne Partnerschaft
mit Yahoo nicht gegen Google bestehen kann...«
Rebecca Arbogast,
Analystin bei Stifel Nicolaus
... und sie meint damit die Antitrustbehörden,
die MS überzeugen muss (WP, 29.7.2009)
Der neue Deal bringt Yahoo immerhin nach internen Schätzung im nächsten Jahr einen Betriebsgewinn von 500 Millionen Dollar.
»Ein einziges Unternehmen
dominiert derzeit den Markt...«
Steve Ballmer, Chef von Microsoft,
gestern in einer Telefonkonferenz
... und dieses Unternehemen heißt nicht Microsoft (FAZ, 30.7.2009)
»Dieser Kampf wird gewonnen oder verloren,
während der Benutzer an seiner Tastatur sitzt...«
Peter S. Fader, Professor an der Wharton School
der Universität von Pennsylvania
... und es kann sein, dass ihn Microsoft nicht gewinnt. (NYT, 29.7.2009)
»Dieser Vertrag ist eine ganze Bootsladung
mit Wertgütern für Yahoo,
unsere Anwender und die Branche....«
Carol Barts,
Chefin von Yahoo
... und trotzdem ging die Yahoo-Aktie um elf Prozent nach unten. (FT, 30.7.2009)
»Microsoft wird seinen Fall sehr gut darstellen
und zeigen müssen, dass sie ohne Partnerschaft
mit Yahoo nicht gegen Google bestehen kann...«
Rebecca Arbogast,
Analystin bei Stifel Nicolaus
... und sie meint damit die Antitrustbehörden,
die MS überzeugen muss (WP, 29.7.2009)
Inflationsrate: 0,6 Prozent unter Vorjahreswert...
..., und damit war sie zum ersten Mal seit 1987 negativ. Damals war die Geldentwertung allerdings nur für kurze Zeit gestoppt worden. Sollte sich der jetzige Trend forsetzen, wäre dies ein Novum in den letzten fünf Jahrzehnten.
Journalyse-Quelle: FAZ, 30.7.2009: "Die Inflationsrate fällt wei unter null"
Journalyse-Quelle: FAZ, 30.7.2009: "Die Inflationsrate fällt wei unter null"
Mittwoch, 29. Juli 2009
Börsenblitze aus dem Computer...
... bestimmen inzwischen 70 Prozent des täglichen Wertpapiergeschäftes in den USA, behauptet das Beratungshaus Tabb Group. 2005 waren es erst 30 Prozent. Das ruft inzwischen die Security Exchange Commission auf den Plan, die diese im Hochfrequenz-Bereich rasenden Börsengeschäfte unterbinden möchte, weil es Investoren, die nicht über einen direkten Zugriff auf solche Hochgeschwindigkeitsrechner verfügen, stark benachteiligt.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 29.7.2009, Michael Mackenzie: "SEC runs eye over high-speed trading"
Journalyse-Quelle: Financial Times, 29.7.2009, Michael Mackenzie: "SEC runs eye over high-speed trading"
Ulla Schmidt: Anzeige erstattet...
Zahl des Tages: Windenergie
»Ein einziges Terawatt aus Windenergie gewonnen, was fünf Prozent dessen entspricht, was wir an umweltfreundlicher Energie brauchen, benötigt etwa vier Millionen große Turbinen«
Oliver Morton, Sachbuchautor
Financial Times, 28.7.2009
Oliver Morton, Sachbuchautor
Financial Times, 28.7.2009
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