"Allen
Statistiken zum Trotz ist
das gefährlichste Küchengerät der Korkenzieher."
Robert Lembke (1913-1989), Journalist und Fernsehmoderator
(Schreipfehler wurde korrigiert)
"Allen
Statistiken zum Trotz ist
das gefährlichste Küchengerät der Korkenzieher."
Robert Lembke (1913-1989), Journalist und Fernsehmoderator
(Schreipfehler wurde korrigiert)
„In der Freundschaft muss es als heiles und unverbrüchliches Geasetz gelten, dass man weder etwas Unsittliches verlangt, noch es tut, wenn man darum gebeten wird.“
Marcus Tullius Cicero (106-43), römischer Politiker und Redner
Anlass: Dieses Interview bei T-Online
Ja, ganz am Schluss seines Gesprächs mit dem T-Online-Journalisten Marc von Lüpke fällt dann doch das Wort, das in seinen geostrategischen Überlegungen so selten vorkommt, dass man schon den Eindruck hat, dass ihn das Thema dahinter wenig interessiert: Demokratie.
Der Politologe und Historiker Herfried Münkler (*1951) mag weltpolitische Szenarien, in denen es um Macht geht, und nur um Macht, um pure Macht, nicht um deren Legitimation. Kein Wunder: Münkler wurde mit dem Thema Machiavelli groß – und dem war es egal, ob eine Regierung auf einer Diktatur, einer Oligarchie oder einer Demokratie basiert. Hauptsache „Macht“.
Münkler sieht sich auf den Kommandohöhen der Zeit und schaut den großen Machthabern zu, wie sie unter sich die Welt aufteilen. Da ist dann viel Kluges dabei, was er so erzählt – wie in diesem Interview. Ja, es sind – für einen Historiker – spannende Themen, voller Faszination, man kann beobachten und beschreiben, ohne selbst besonders betroffen zu sein oder sich engagieren zu müssen. Zum Beispiel für Demokratie und Menschenrechte. Sie spielen in dem Interview keine Rolle, nur das Völkerrecht – und das ist etwas ganz anderes.
Mich macht das immer wieder traurig, wenn ein so gescheiter Mann wie Herfried Münkler seine Leser und Zuhörer mit dem Thema Macht berauscht. „Alle Macht ist unheilbar“, hat der Schriftsteller Reinhold Schneider mal gesagt. Unter diesem Aspekt wird dann der eigentliche Wahnsinn sichtbar, der beim Thema Macht immer wieder durchscheint. Und die einzige Möglichkeit, diesen Wahnsinn unter Kontrolle zu bekommen, ist die Demokratie mit ihrer Gewaltentrennung.
Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb lohnt sich die Lektüre dieses Gesprächs.
Raimund Vollmer
1992: „Tatsächlich liest sich die Liste der jetzt als Rechtsanwälte in Berlin zugelassenen Ex-DDR-Juristen wie ein ‚Who is who‘ der ehemaligen SED-Justiz.“
Wolfgang Hartung und Joachim Sattler, Rechtsanwälte, in der Januar-Ausgabe 1992 des „Anwaltsblatts“
„Opposition ist die Kunst etwas zu versprechen, was die Regierung nicht halten kann.“
Harold Nicolson (1886-1962), britischer Autor und Diplomat
Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten
„Es gibt auch leblose Freude, die gleichwohl gewaltigen Einfluß üben, – die Bücher.“ (Seite 234)
Pater Adolph von Doß
(1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung
Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten
„Die Welt: Selig, den die Menschen auf den Händen tragen, wem sie wohlwollen, wem sie schmeicheln, wem sie Gunst erweisen, denn also wandelt man angenehme Wege und verlebt ruhige Tage. Selig wenn euch die Menschen hochschätzen, wenn sie euch loben auszeichnen, mit Ehren überhäufen. Beneidenswerte, die ihr seid, ihr habt den Gipfel des Wünschenswerten erreicht, - frohlocket und genießet eures Glückes.“
„Jesus: Selig, die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig ihr, wenn sie euch beschimpfen und verfolgen und euch alles Böse fälschlich nachsagen meinetwegen; freuet euch, jubelt, denn reich ist euer Lohn im Himmel.“ Seite 148)
Pater Adolph von Doß
(1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung
Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten
„Die Welt: Selig, die auf ihrem Rechte, und wäre es auch mit Gewalt, bestehen; denn davon ablassen bringt Schande und Schaden und gewährt dem Nebenmenschen den Vorteil über uns.“ (Seite 148)
„Jesus: Selig, die Friedfertigen; denn sie werden Söhne Gottes heißen.“ Seite 148)
Pater Adolph von Doß
(1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung
Partei ist organisierte Meinung
Benjamin Disraeli (1804-1881), britischer Staatsmann
Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten
„Die Welt: Selig, die ihren Neigung in allem zu Willen sind. Genuß und Befriedigung, – und ginge dabei auch die Seele zugrunde.“
„Jesus: Selig, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Seite 148
Pater Adolph von Doß
(1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung
Um die Moden zu überstehen, sind die Isolation und die Unbeirrbarkeit des Geistes die einzige Rettung.
Thomas Bernhard (1931-1989) österreichischer Schriftsteller
Im Krieg schweigen den Gesetze
Marcus Tullius Cicero (106-46 v. Christus), römischer Politiker und Autor