»Wenn hier nichts passiert,
können wir das Internet bald
in World-Wide-Nepp umbenennen.«
Gerd Billen,
Vorstand im Bundesverband der Verbraucherzentralen,
über illegale Kostenfallen im Internet
Journalyse-Quelle: FAZ, 4.8.2009: "Kostenfallen im Internet"
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Dienstag, 4. August 2009
Montag, 3. August 2009
Deutsche Bank: Spionage-Affaire größer als erwartet...
... berichtet heute das Wall Street Journal über ein Gespräch, das das Blatt mit dem Detektiv Bernd Bühner führte. Dieser behauptete, dass er 2006 eine Liste von zu untersuchenden Leuten erhielt, unter denen sich auch Mitglieder der Rechtsabteilung der Bank befanden. Die Bank selbst relativiert die Bedeutung dieser Liste, indem sie angibt, dass die hier aufgeführten Namen lediglich dazu dienten, die Recherchen rund um den Aktitvisten Michael Bohndorf zu erleichtern. Bohndorf sei eine besondere Nähe zu Leo Kirch unterstellt. Kirch hatte die Deutsche Bank und deren Chef, Ackermann, verklagt.
Journalyse-Quelle: The Wall Street Journal, 3.8.2009, David Crawford, Matthew Kartnitschnig: "Spying affair widens at Deutsche Bank"
Journalyse-Quelle: The Wall Street Journal, 3.8.2009, David Crawford, Matthew Kartnitschnig: "Spying affair widens at Deutsche Bank"
Wie die Banken die FED ausbeuten...
... das bestimmt heute die Schlagzeile der Financial Times auf Seite 1. Das britische Blatt berichtet über Praktiken der Wall Street, die rigoros die Bereitschaft der Federeal Reserve Bank zu vollkommener Transparenz ausnutzt. Die FED wäre gerade während der Krise ein wichtiger Käufer von Werpapieren geworden. Da sie ihre Kaufabsichten stets im voraus verkündet, nutzen Investmentbanker diese Informnationen und verkaufen der FED die Papiere zu überteuerten Preise. Dies sei einer der Gründe, warum die Gewinnsituation der Investmentbanken gestiegen sei.
Die Moral von der Geschicht': Trau' dem Erfolg der Banken nicht.
Denn er hat nicht mit deren Leistungs- oder Wettbewerbsfähigkeit zu tun.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 3.8.2009, Henny Sender: "Wall St profits from Fed role"
Die Moral von der Geschicht': Trau' dem Erfolg der Banken nicht.
Denn er hat nicht mit deren Leistungs- oder Wettbewerbsfähigkeit zu tun.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 3.8.2009, Henny Sender: "Wall St profits from Fed role"
Montag, 26. Januar 2009
Satyam: Jetzt erwischt's die Buchprüfer...
... und werden verhaftet. Die beiden Partner, die beim indischen Softwarehaus Satyam im Namen von PriceWaterhouseCoopers die Bücher zu prüfen hatten, wurden jetzt von der Polizei festgenommen. Srinivas Talluri und S. Gopalakrishnan hätten nicht mit der notwendigen Sorgfalt gearbeitet und wurden der "Konspiration und Unterstützung" einer Straftat bezichtigt. Rund eine Milliarde Dollar hatte Firmenchef B. Ramalingia Raju in die Bilanz hinein gemogelt. Die Aktie von Satyam, die auch in New York gehandelt wird, hat seit Aufdeckung des Skandals, der inzwischen als "indisches Enron" bezeichnet wird, rund 80 Prozent ihres Wertes verloren. Aus dem mutmaßlichen Versagen der beiden Wirtschaftsprüfer könnten Schadensersatzforderungen kommen.
Journalyse-Quelle: FAZ, 26.1.2009: "PWC-Buchprüfer in Südindien festgenommen"
Journalyse-Quelle: FAZ, 26.1.2009: "PWC-Buchprüfer in Südindien festgenommen"
Montag, 15. Dezember 2008
50 Milliarden Dollar durch den Wind
Eine Milliarde Dollar verlor allein das britische Bankhaus HSBC, Frankreichs BNP Paribas erwartet den Verlust von 350 Millionen Euro. Banco Santander berichtet, das sie selbst nur 17 Millionen Euro wird abschreiben müssen, aber über ihren Hedge-Fonds würden deren Klienten wohlmöglich 2,33 Milliarden Euro verlieren. Insgesamt ist ein Schaden in Höhe von 50 Milliarden Dollar durch den mutmaßlichen Betrug der Bernard Madoff Investment Securities aus New York entstanden, bei dem offensichtlich mit einem Schnellballsystem gearbeitet wurde. (Neue Investoren bezahlten die Verluste der alten). Wie konnte dies unbemerkt geschehen? Darüber wird jetzt gerätselt. Einer der Gründe: Anstatt seinen Kunden Einblick in die Geschäfte über eine elektronische Plattform zu geben, habe Madoff ihnen Papierkopien zugesandt.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 15.12.2008, Wall Street Journal, 15.12.2008
Journalyse-Quelle: Financial Times, 15.12.2008, Wall Street Journal, 15.12.2008
Computerkriminalität: 27 Prozent der Fälle durch Insider
Nach einer Untersuchung dea Software Engineering Institute der Carnegie Mellon University (CERT) konzentrieren sich die IT-Sicherheitsstrategien sehr stark auf Attacken von außen wie etwa denen von Hackern und vernachlässigen die internen Angriffe, die immerhin 27 Prozent der Computerdelikte ausmachen. Welche Auswirkungen dies haben kann wird seit Februar 2008 immer wieder am Beispiel des Finanzskandals bei der französischen Bank Société Général klargemacht, bei dem der computerbewandte Juniorhändler Jérôme Kervel allein "fünf Firewalls" (Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde in Business Week) durchbrach und fünf Milliarden Euro in den Sand setzte. Gegenüber der Polizei äußerte sich der Händler: "Die Technologie, die ich benutzte, war alles andere als ausgefuchst, jede korrekt ausgeführte Kontrolle hätte eigentlich in der Lage sein müssen, diese Operationen zu entdecken." (Financial Times) Wahrscheinlich hätte auch sein Chef etwas gemerkt, aber nichts gesagt, weil der Bretone Kervel bis Ende 2007 mit seinen nichtautorisierten Geschäften einen Profit von 1,4 Milliarden Euro (Economist)hereingefahren hätte.
Journalyse-Quelle: Business Week, 11.2.2008, Financial Times (UK), 11.2.2008, The Economist, 9.2.2008
Journalyse-Quelle: Business Week, 11.2.2008, Financial Times (UK), 11.2.2008, The Economist, 9.2.2008
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