„Ein Mensch ohne Fehler ist kein vollkommener Mensch“
Alfred Polgar (1875-1955), österreichischer Kritiker
„Ein Mensch ohne Fehler ist kein vollkommener Mensch“
Alfred Polgar (1875-1955), österreichischer Kritiker
"Telefonieren über das Internet ist billig,
aber nicht besonders gut"
FAZ, 17. Dezember 1997
2002: "Von einem Tag auf den anderen droht unsere Welt, Stück für Stück oder als Ganzes, in einer von Putins Kloschüsseln zu verschwinden."
André Glucksmann (1937-2015), französischer Philosoph
Was ist der Mensch?
Ein Abfallprodukt der Liebe.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Aphoristiker
„Unter dieser Maske noch eine Maske – es gelingt mir nicht, all diese Gesichter zu lüften.“
Claude Cahun (1894-1954), französische Schriftstellerin und Surrealistin
Manche Leiden werden nur durch die Wirkung des Wortes geheilt.
Robert Pinget (1919-1997), Schweizer Autor
1989: „Es gibt keine Vergangenheit, weil man sie beliebig für den momentanen Gebrauch auswechseln kann. Es gibt keine Zukunft, weil eine Zukunft ohne Geschichte nicht existiert. Es gibt nur eine Gegenwart, doch auch sie ist ein wenig aus den Fingern gesogen, denn ohne Gestern und Morgen wird der heutige Tag zum leeren Klang.“
Andrzej Szczypiorski (1924–2000), polnischer Schriftsteller
1992: „Ich glaube, dass wir unwiderruflich verloren sind.“
Loriot (1923-2011), deutscher Humorist, in der Wochenzeitung „Die Zeit“
„Der liebe Gott selbst bedeutet wenig, aber die Idee, dass etwas Großes exitiert, ist ein Leitgedanke der Menschheit. Und dieser Gedanke wäre nicht möglich, wenn nicht irgendetwas Großes im Menschen selbst wohnte.“
Victor Weisskopf (1908-2002), österreichisch-amerikanischer Physiker jüdischer Abstammung in seinem Buch „Mein Leben“
1799: „Du bist wandelbar, nicht ich, und ich werde stets unversehrt über den Trümmern deiner Gestalten schweben.“
Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), deutscher Philosoph, im Angesicht des Weltalls
„Bücher werden jetzt nicht geschrieben, um gelesen zu werden, um sich daraus zu unterrichten und belehren, sondern um rezensiert zu werden, damit man wieder darüber reden und meinen kann, so ins Unendliche fort. Seitdem man die Bücher rezensiert, liest sie kein Mensch außer den Rezensenten, und der auch so so. Es hat aber auch jetzt selten jemand etwas Neues, Eigenes, Selbstgedachtes und Unterrichtendes, mit Liebe und Fleiß Ausgearbeitetes zu sagen und mitzuteilen, und so ist eins des anderen wert.“
Johann Wolfgang von Goethe am 7. November 1805
1859: „Die Phantasie zerlegt die ganze Schöpfung; nach Gesetzen die im tiefsten Seeleninnern entspringen, sammelt und gliedert die Teile und erzeugt daraus eine neue Welt.“
Charles Baudelaire (1821-1867), französischer Dichter