"'Lohnsteuererklärungen
könnten zur Hälfte wegfallen.'"
Welt am Sonntag, 2. Februar 2003, Seite 2, zitiert wird mit dieser Headline Dieter Ondracek, Chef der Steuergewerkschaft
"'Lohnsteuererklärungen
könnten zur Hälfte wegfallen.'"
Welt am Sonntag, 2. Februar 2003, Seite 2, zitiert wird mit dieser Headline Dieter Ondracek, Chef der Steuergewerkschaft
„Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.“
Maximilien de Robespierre (1758-1794), französischer Revolutionär
"Wir haben mehr Staat, als wir uns leisten können"
Bundespräsident Köhler am 4. Oktober 2004 in der "Welt", Seite 1
„Durch Nachdenken wird man meist unglücklich.“
Joseph Joubert (1754-1824) , französischer Moralist
„Wenn ein Volk seine Dichter nicht mehr lesen will, feiert es sie.“
Alec Guiness (1914-2000), englischer Schauspieler
Wer liest schon Rainer
Maria Rilke? Günter Grass? Heinrich Mann? Oder gar Hannah Arendt, zwar keine Dichterin, aber Denkerin?
„Von der Gewalt, die alle Menschen bindet,
befreit der Mensch sich, der
sich überwindet.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), deutscher Dichterfürst
Teil 4: Kleistern mit Kleist
Da ich das, was ich gerne schreiben möchte, einfach nicht in die Tastatur hineinbekomme, es sind immer viel zu viele Gedankengeister gleichzeitig, die sich der Aufmerksamkeit meiner Finger unterwerfen möchten, lade ich Euch, meine lieben Freunde, stattdessen zu einem Experiment ein – vor allem die, die sich bei ChatGPT & Co. schon eingenistet haben.
„Gott, mein Vater im Himmel, Du hast dem Menschen ein so freies, herrliches und üppiges Leben bestimmt. Kräfte unendlicher Art, göttliche und tierische, spielen in seiner Brust zusammen, um ihn zum König der Erde zu machen. Gleichwohl, von unsichtbaren Geistern überwältigt, liegt er, auf verwunderungswürdige und unbegreifliche Weise, in Ketten und Banden: das Höchste, vom Irrtum geblendet, lässt er zur Seite liegen, und wandelt, wie mit Blindheit geschlagen, unter Jämmerlichkeiten und Nichtigkeiten umher. Ja, er gefällt sich in seinem Zustand: und wenn die Vorwelt nicht wäre und die göttlichen Lieder, die von ihr Kunde geben, so würden wir gar nicht mehr ahnden, von welchen Gipfeln, o Herr! der Mensch um sich schauen kann. Nun lässest du es, von Zeit zu Zeit, niederfallen, wie Schuppen, von dem Auge eines deiner Knechte, den du dir erwählst, dass er die Torheiten und Irrtümer seiner Gattung überschaue; ihn köderst du mit dem Köcher der Rede, dass er, furchtlos und liebreich, mitten unter sie trete, und sie mit Pfeilen, bald schärfer, bald leiser, aus der wunderlichen Schlafsucht, in welcher sie befangen liegen, wecke.“
Ob es wohl mehr als zehn Kommentare geben wird, oder hat die Schlafsucht uns übermannt? R.V.
„Die Trennung vermindert die schwachen Gefühle und steigert die großen – wie der Wind die Kerzen löscht, die Feuer aber entfacht.“
Francois de La Rochefoucauld (1613-1680), französischer Moralist
„Egoismus besteht darin, sein Glück auf Kosten anderer zu machen.“
Jean Baptiste Lacordaire (1802-1861), französischer Theologe
2004: „Ob jemand Gefährder ist, muss erst mit den Ländern verhandelt werden.“
Jörg Ziercke, Chef des Bundeskriminalamts, über Probleme des Föderalismus bei der Terrorbekämpfung