Donnerstag, 31. Juli 2014

Ford tauscht Blackberries gegen iPhones

Riesenauftrag für Apple: Ford tauscht 3.300 Blackberries gegen iPhones und bestellt 6.000 weitere dieser Handys. Ob der Deal irgendwie mit Apples Ankündigung zusammenhängt, beim Firmengeschäft  künftig enger mit IBM zusammenzuarbeiten, ist noch nicht bekannt.

Spionieren Apple oder SAP?

Die russische Regierung jedenfalls hegt diesen Verdacht und hat beide Firmen zur Offenlegung des Quellendes aufgefordert. Microsoft ist dieser Forderung für Windows bereits von vielen Jahren nachgekommen.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Chinesen hegen Kartellverdacht gegen Microsoft

Die chinesischen Kartellbehörden ermitteln jedenfalls; es wurden bereits Microsoft-Büros im Reich der Mitte durchsucht. Auch der Spiegel berichtet...

Dienstag, 29. Juli 2014

USU-Geschäftsbericht 2013 gewinnt Gold Award



 

Möglingen, 29. Juli 2014.

Mit Gold dekorierte die League of American Communications Professio­nals (LACP) im kalifornischen San Diego den USU-Geschäftsbericht 2013 in der Kategorie „Software“. Damit erzielte der USU-Jahresreport im diesjährigen Wettbewerb der weltweit besten Geschäftsberichte erneut einen Spitzenplatz. Bei  LACP wurden über 6.000 Beiträge aus 24 Ländern eingereicht und nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Die LACP Awards zählen zu den wichtigsten internationalen Wettbewerben für Corporate Communications überhaupt. In der Gesamtwertung  aller  eingereichten Berichte aus unterschiedlichen Branchen erreichte USU für den Bereich EMEA den 63. Platz.

Die Jury – besetzt mit internationalen Kommunikationsexperten – vergab für den USU-Geschäftsbericht 98 von 100 möglichen Punkten. Damit belegte USU in der Wettbewerbskategorie „Software“ den zweiten Platz. USU erhielt für den ersten Eindruck, den Text- und Erzählstil, das Titelbild, den Finanzbericht sowie für den Informationswert jeweils die volle Punktzahl.

 „TRANSPARENZ“ lauten Titel und Konzept des aktuellen USU-Berichtes. An der Schnittstelle zwischen der kaufmännischen und der technischen Welt ist Transparenz ein Schlüsselthema, mit dem sich Unternehmen permanent auseinandersetzen müssen. Es gilt, Durchsicht zu gewinnen – z.B. über die Kosten der IT, die Software-Lizenzen, über die Meinungsströme im Internet, über die Probleme und Anfragen in den Call- und Service Centern. Transparenz enthält das Wort „sparen“. An Transparenz darf man nicht sparen. Aber mit Transparenz kann man viel sparen. Das ist das Credo des CIO, des Chief Information Officer, dem dieser Geschäftsbericht gewidmet ist. Der CIO kommt im „Kürteil“ des Geschäftsberichtes ausführlich zu Wort. Seine Ansichten über den Wandel der IT oder die Zusammenarbeit mit den Fachbereichen werden auch mit typografischen Elementen in Szene gesetzt.
 „Wir freuen uns über die hohe Auszeichnung bei diesem international größten Wettbewerb in der Finanzberichterstattung. Sie belegt die hohe Qualität unserer Kapitalmarktkommunikation“, kommentiert Bernhard Oberschmidt, Vorstandssprecher der USU Software AG, das gute Abschneiden.
Ausgezeichnet wurde damit auch die hervorragende Arbeit der beteiligten Experten: Der Reutlinger Journalist Raimund Vollmer agierte dabei als Ideengeber und prägte durch seinen ebenso prägnanten wie unterhaltsamen Stil den hohen Informationswert des Geschäftsberichtes. Und für die ausdrucksstarke Typografie und kreative Gestaltung zeichnete die Asperger Agentur freework Grafik-Design verantwortlich. Die ausgefeilte druck­technische Umsetzung des Geschäftsberichtes übernahm das Druck- und Medienzentrum Gerlingen GmbH.
USU Software AG

Die USU-Gruppe ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge- Management-Software. Marktführer aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Anwendungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken. Neben der 1977 gegründeten USU AG gehören auch die Tochtergesellschaften Aspera GmbH, BIG Social Media GmbH,  LeuTek GmbH, OMEGA Software GmbH sowie die USU Consulting GmbH zu der im Prime Standard der Deutschen Börse notierten USU Software AG (ISIN DE 000A0BVU28).

Der Geschäftsbereich USU Business Service Management unterstützt Unter­nehmen mit einem umfassenden, ITIL®-konformen Portfolio für das strategische und operative Business Service Management (BSM) und IT-Service-Management (ITSM). Kunden erhalten damit eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, IT-Services transparent zu planen, zu verrechnen und aktiv zu steuern. Das Konzernangebot in diesem Segment wird komplettiert durch weitere Themen wie Software-Lizenzmanagement, Systems Management sowie die Strategie-Beratung zu allen Facetten des IT-Service-Managements.
Im Bereich USU Business Solutions formen USU-Experten Anwenderwünsche, Branchen-Know-how und Technologiekompetenz zu maßgeschneiderten Individuallösungen. Kernkompetenzen sind ferner die Prozess- und Systemintegration auf Basis serviceorientierte Architekturen (SOA) sowie das Realisieren von Wissens- bzw. Mitarbeiterportalen von der Planung bis zum Betrieb. 

Weitere Informationen: www.usu-software.de
Kontakt

USU Software AG
Investor Relations
Falk Sorge
Tel.: 0 71 41 / 48 67 351
Fax: 0 71 41 / 48 67 108


USU Software AG
Corporate Communications
Dr. Thomas Gerick
Tel.: 0 71 41 / 48 67 440
Fax: 0 71 41 / 48 67 909

Dienstag, 22. Juli 2014

Google - das Monopolitikum...

... nähere sich zwar allmählich den Datenschutzregelungen innerhalb der Europäischen Union an, würde aber noch lange nicht den Gesetzen entsprechen, meinen die italienischen Datenschützer und fordern Besserung in den kommenden 18 Monaten. Es geht vor allem darum, dass Google sich nicht wirklich die Zustimmung der Benutzer für eine kommerzielle Ausbeutung der User-Daten geholt habe. Das müsse das Unternehmen jetzt korrigieren. So berichtet das Wall Street Journal.

Montag, 21. Juli 2014

Arbeitnehmerorganisation IBM Alliance berichtet...

... unter den 88.150 Mitarbeitern bei der IBM USA sind 6853 bei Händlern, 11.097 bei Vertragspartnern, 2959 "Ergänzungsspieler" und nur 66.251 reguläre IBM-Mitarbeiter.
Noch vor wenigen Jahren zählte IBM 125.000 Mitarbeiter in den USA.

IBM & Apple: Der letzte Angriff auf die Welt der Anwendungen

(Kommentar) Vor 25 Jahren entwarf der IBMer Dr. Edwin Vogt die Idee der "Composite Applications". Es war der Versuch, viele kleine Anwendungen so zu konstruieren, dass sie beliebig miteinander vernetzt werden können. Es war damals eine grandiose Idee, und der Deutsche wurde überall bewundert. Doch die Idee kam zu überraschend für ein Unternehmen, das justament eine Niederlage nach der anderen einstecken musste. "OfficeVision" musste aufgegeben werden. Dahinter stand die Idee, die Welt der Büro-Arbeit ebenso zu verändern, wie dies heute IBM und Apple mit ihrer Kooperation vorhaben. AD/Cycle, das die Werkzeuge für die Anwendungsentwickklung liefern sollte, ging ebenso den Bach herunter. Unvergessen in der COPICS-Umgebung war das Projekt Saxon, mit dem IBM einen genialen Nachfolger für die Produktions-Planung und -Steuerung liefern wollte. SAA, die System Anwendungs-Architektur, die über alle Systemgrenzen hinweg die Welt der Anwendungen miteinander verbinden sollte, strebte mehr und mehr dem Sankt Nimmerleinstag entgegen. Von CIM war auch bald keine Rede mehr. Nur die CAE-Welt, die in den siebziger Jahren mit den Flugzeugherstellern Lockheed (CADAM) und Dassault (CATIA) intensivst - übrigens von Deutschland aus - vorgeprüft und vorbereitet worden war, hielt über drei Jahrzehnte wie Pech und Schwefel zusammen.  Doch jetzt ist die CAD-Welt auch aus dem IBM-Imperium verschwunden. Dass IBM nicht die Chancen sah, die die vier SAP-Gründer dann mit der ERP-Welt alleine realisierten, dass ein Erwerb des Softwarehauses in den achtziger Jahren offenbar gründlich verpatzt wurde, macht die Leidensgeschichte der IBM nur noch länger.
Nein, in der Welt der Anwendungen hat sich IBM nie mit Ruhm bekleckert. Schade, denn die Anwendungen, nicht die Systemsoftware, sind der Schlüssel zu allem anderen. Vielleicht wäre es viel, viel klüger gewesen, wenn IBM Kooperationen mit ihren Kunden eingegangen wäre, um die Anwendungen der Zukunft zu bauen oder bauen zu lassen. Klar, der Weg wäre mühsam gewesen. Die Tagesschau würde niemals darüber berichten. Der PR-Effekt wäre minimal. Aber auf Dauer wären wieder die Umsätz gestiegen, das Unternehmen hätte wieder Arbeitsplätze geschaffen, der Aktienkurs hätte sich belebt - und zwar so, dass die Gewinnsteigerungen gar nicht mehr hinterher kämen. Aber das hätte keinen Aktionär gestört.
Nun werden wir erleben, wie Gini & Co. noch versuchen werden, durch Griffe in die PR-Trickkiste immer wieder Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aber auf Dauer werden immer weniger drauf reinfallen.
Besser wäre es, wenn die Entwickler noch einmal das Vogt-Papier hervorkramen würden, wie überhaupt die Pläne und Ideen der Chefdenker wie etwa Heisterberg, und dann von grundauf einen Baukasten der Anwendungen errichtet hätten, gemeinsam mit ernsthaften jungen Leuten aus den eigenen Reihen und denen ihrer Kunden. Dann wäre sogar Blue Harmony (gibt's das überhaupt noch?) längst am Markt.
Raimund Vollmer

Übrigens: Wer immer noch der Überzeugung ist, dass hinter IBM ein gesundes Geschäftsmodell steht, der möge diesen Artikel aus dem durchaus anlegerfreundlichen Wirtschaftsblatt Forbes lesen. 

Welt der Apps: In der 30er Zone befindet sich die maximale Anzahl...

... der Apps, die ein User nutzt. Wieviel Stunden er pro Monat in seiner App-Welt verbringt. hängt vom Alter ab. 37 Stunden sind es im Monat bei den 18 bis 24jährigen, 21 Stunden bei den Senioren ab 55. Die meisten Apps im Einsatz haben die im Alter von 25 bis 34 (29,5) und die zwischen 35 und 44 Jahren. Mit 22 Apps begnügen sich die Senioren. So berichtet das Wall Street Journal unter Bezug auf Zahlen von der Nielsen-Marktforschung in den USA.
Kommentar: Bei uns wird's wohl auch nicht viel anders aussehen. Nachdem noch vor zehn Jahren wissen wollte, wielange Menschen im Netz sind, jetzt die Faszination App im Mittelpunkt steht, fragt man sich, was da wohl als nächstes auf unsere Augäpfel zurollt.

Freitag, 18. Juli 2014

Die alte IBM-Leier: Umsatz sinkt, Gewinn steigt

So schreibt das Wall Street Journal: "Wie der Konzern am Donnerstagabend mitteilte, sanken die Erlöse das neunte Quartal in Folge. Allerdings profitierte der Nettogewinn des Unternehmens von den jüngsten Sparmaßnahmen."
Der Gewinn von IBM stieg im zweiten Quartal um 28 Prozent. Hauptgrund: Im Vorjahr hatten Restrukturierungskosten das Ergebnis belastet."

Und dann kommen die Fakten: "Im Jahresvergleich stieg der Zweitquartalsgewinn von 3,23 Milliarden US-Dollar auf 4,14 Milliarden Dollar. Je Aktie verdiente IBM 4,12 Dollar. Das operative Ergebnis - ohne spezielle Einmalkosten - stieg auf 4,32 Dollar je Aktie.
Der Umsatz fiel um 2,2 Prozent auf 24,36 Milliarden Dollar."

Donnerstag, 17. Juli 2014

"Microsoft will 18.000 Stellen streichen"...

... schreibt das Wall Street Journal. Und die Aktie macht einen Sprung nach oben.
Kommentar: Eigentum verpflichtet. Eigentum vernichtet. Arbietsplätze. Angesichts der Hilfs- und Ziellosigkeit des Managements von Unternehmen, die ohne Unternehmer sind, bekommt auch die Zusammenarbeit zwischen IBM und Apple einen ganz neuen Sinn. Vielleicht hat sich Mister Cook bei Gini erkundigt, wie das ist, wenn ein Konzern auf dem Weg nach unten ist. Microsoft will diesen Weg wohl alleine gehen. Oder sucht das Softwarehaus, das einst das Desktop-Schisma betrieb, auch den Rat der IBM? Hewlett-Packard hätte übrigens auch bei IBM nachfragen können. Vielleicht ist das sogar das neue Geschäftsmodell der IBM: Beratung in Sachen Niedergang. Wir haben die Apps dafür. DER APPSTIEG.

Apple & IBM: Ein Brief an meinen CIO

Lieber Chef,
erst werden wir Weltmeister, und nun schenken uns IBM und Apple gemeinsam die Herrschaft über die Endgeräte zurück. Alle I-pples, genauer Pads & Phones, können wir nun über IBM kaufen und, aufgemotzt mit professionellen Anwendungen, in das von uns kontrollierte Bestandsmanagement integrieren. Dann ist endgültig Schluss mit diesem Widlwuchs an I-pples, die wir in der Vergangenenheit zu gegenwärtigen hatten. Wir geben schon jetzt acht Prozent unserer IT-Investitionen für Macs & Pads aus, die Smartphones gar nicht mitgerechnet. Vor fünf Jahren waren es erst ein Prozent. Sagt Forrester. Und die wissen ja alles über uns - wie auch Gartner oder IDC. Jetzt haben wir endlich alles unter Kontrolle. Top-down. So wie wir immer geherrscht haben. Auf IBM ist einfach Verlass. Ich bin so glücklich. Und alle Entscheidungen gehen wieder über unsere Schreibtische. Ich habe übrigens auch einen Vorschlag, wie wir diese Apps nennen werden, die uns IBM demnächst anbieten wird: Integrated Business Mobiles, kurz I-BMs. Heißt IBM nicht überhaupt: "Ich bin mobil?"
Dein
Business Service Manager

PS. Wir müssen uns allerdings darauf einstellen, dass künftig die Apple-Produkte von unseren Usern nicht mehr als ganz so cool angesehen werden.

Siehe auch Wall Street Journal