Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten
„Die Welt: Selig, die für sich selber zu sorgen wissen; denn jeder ist sich selbst der Nächste und auf fremde Hilfe rechnen ist unsicher.“
„Jesus: Selig die Barmherzigen; denn auch sie werden Barmherzigkeit erlangen.“ (Seite 147f)
Pater Adolph von Doß
(1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung
4 Kommentare:
Ich bin mir selbst der Nächste.
Terenz (195 - 159 v. Chr.), eigentlich Publius Terentius Afer, römischer Dichter und Lustspielautor
Die Alten
Wenn man jung ist und modern,
möchte man natürlich gern
alles neu und umgestalten,
doch, wer meckert dann? Die Alten!
Will dynamische Ideen
endlich man verwirklicht sehen,
zieh'n sich sorgenvolle Falten;
ja, so sind sie, unsere Alten!
Krieg und Elend, Hungersnot;
manchen Freundes frühen Tod;
doch sie haben durchgehalten,
ja, das haben sie, die Alten!
Was sie unter Müh' und Plagen
neu erbaut in ihren Tagen,
wollen sie jetzt gern erhalten:
Habt Verständnis für die Alten!
Bändigt Eure jungen Triebe,
zeigt den Alten Eure Liebe,
laßt Euch Zeit mit dem Entfalten,
kümmert Euch um Eure Alten!
Wozu jagen, warum hetzen?
Nach den ewigen Gesetzen
ist die Zeit nicht aufzuhalten.
Plötzlich seid Ihr dann die Alten!
Und in Euren alten Tagen
hört Ihr Eure Kinder klagen;
ach, es ist nicht auszuhalten,
immer meckern diese Alten!
Ja, des Lebens Karussell
dreht sich leider viel zu schnell;
drum sollten sie zusammenhalten,
all die Jungen und die Alten!
„Jesus: Selig die Barmherzigen; denn auch sie werden Barmherzigkeit erlangen.“
Das wollen wir mal hoffen!
Gibt es etwas barmherzigeres, als wenn ein Mensch für einen Hund die Scheiße vom Gehweg klaubt?
Der Hund als der treueste Freund des Menschen, würde so was nie tun.
🤔
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