„Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler,
denn nur sie erleben angenehme Überraschungen.“
Marcel Proust (1871-1922), französischer Dichter
„Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler,
denn nur sie erleben angenehme Überraschungen.“
Marcel Proust (1871-1922), französischer Dichter
1993: „Es ist verhältnismäßig einfach, aus einem gebildeten Menschen einen Spezialisten zu machen, aber es ist schwierig, aus einem Spezialisten einen gebildeten Menschen zu machen.“
Erwin Teufel (*1939), Ministerpräsident von Baden-Worttember auf dem Landesparteitag der CDU in Neckarsulm
„Der Krieg ist der Winterschlaf der Kultur.“
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
Friedrich Schiller
Spruch des Konfuzius
Dreifach ist der Schritt der Zeit,
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entzogen,
Ewig still steht die Vergangenheit
Keine Ungeduld beflügelt
Ihren Schritt, wenn sie verweilt.
Keine Furcht, kein Zweifel zügelt
Ihren Lauf, wenn sie enteilt.
Keine Reu, kein Zaubersegen
kann die Stehende bewegen.
Möchtest Du beglückt und weise
Endigen des Lebens Reise,
Nimm die Zögernde zum Rat,
Nicht zum Werkzeug deiner Tat.
Wähle nicht die Fliehende zum Freund,
Nicht die Bleibende zum Feind.
„Die Armut und die Hoffnung sind Mutter und Tochter. Indem man sich mit der Tochter unterhält, vergisst man die andere.“
Jean Paul (1763-1825), deutscher Schriftsteller
"Russische Kriegsgefangenenlager
waren die Keimzelle der NVA"
Die Welt, 1. März 1986
„Die jungen Leute leiden weniger unter ihren Fehlern als unter der Weisheit der Alten.“
Francois de La Rochefoucauld (1613-1680), französischer Moralist
VON EINER MARK BLEIBEN
NUR NOCH 45 PFENNIG
Die Welt, 15. November 1993
„Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber.
Er gibt
auch anderen eine Chance.“
Winston Churchill (1874-1965), britischer Premierminister
„Die Wahrheit gleicht dem Himmel und die Meinung den Wolken.“
Joseph Joubert (1754-1824), französischer Moralist
"Durch fortdauernde Anhänglichkeit und Liebe wird der Diener seinem Herrn gleich."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichterfürst
ERDOGAN LÄDT
MERKEL NACH
DEUTSCHLAND EIN
FAZ, 13. März 2008, Seite 1
Anlässlich des Auftritts Erdogans in der Kölnarena "vor türlischen Einwanderern" (FAZ)
„Kein Mensch behandelt sein Auto so dumm wie einen anderen Menschen.“
Bertrand Russell (1872-1970), britischer Wissenschaftler, Philosoph und Nobelpreisträger
„Wir dürfen nie fürchten zu weit zu gehen, denn die Wahrheit liegt jenseits dessen.“
Marcel Proust (1871-1922), französischer Schriftsteller
1994: „Die Bedrohung des freien Menschen geht immer noch vom Staat aus. Er will alles hören, alles sehen, alles wissen. Deswegen muss er stets gebändigt werden, sonst wird er allmächtig.
Burkhard Hirsch (1930-2020), deutscher Politiker (FDP)
»Jede Umkehrung ist ein schwieriger Prozess. Der Grund: wir kennen kaum die Dynamik institutionellen Wandels, besonders aber haben wir kaum Ahnung von dem Zusammenspiel zwischen wirtschaftlichen und politischen Märkten.«
1993: Douglass North, Wirtschaftsnobelpreisträger"KI: Deutschland hinkt Amerika hinterher"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juni 2019
Jeder dritte Forschungseuro geht in die Automobilindustrie, hieß es 2019, wird wohl auch stimmen. Und so haben wir, was „die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Fahrzeugtechnik und in Erkennungssystemen eine führende Rolle“, meinte damals die FAZ und wohl auch das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA), das seine Bestände zählte und festellte, dass aus Amerika doppelt so viele Patentanmeldungen kamen zum Thema KI wie aus unseren Landen. 1022 deutsche KI-Patente standen 2148 Anmeldungen aus den USA gegenüber. Und nun ist man natürlich unzufrieden. Es müsse mehr in KI investiert werden.[1]
Vielleicht sollten wir mehr in NI investieren, in natürliche Intelligenz. Sie ist nämlich die Voraussetzung für KI.
Foto: R.V.
Eine unzeitgemäße Betrachtung von Raimund Vollmer im Nachgang zur Landtagswahl in Baden-Württemberg
Blau war mein Leben lang meine Lieblingsfarbe. Sie wurde mir gestohlen. Von der AfD. Sie ist der größte Trickdieb unter den Parteien.
Ihre Parolen sind verführerisch - wie Hitlers Buch „Mein Kampf“, das zu lesen Du Dich überwunden hast. Du bist jederzeit bereit, 30 Prozent dessen, was er schrieb, zu unterschreiben. Es sind Allgemeinplätze. Du gehst sogar so weit, dass Du weitere 40 Prozent für erwägenswert erachtest. Bleiben 30 Prozent, die Du zutiefst verachtest. Das machte das Buch so gefährlich. Die AfD bleibt einfach bei 70 Prozent stehen. Sie verschweigt den Rest. Und schon hat sie Deine Stimme zu 100 Prozent.
Meine Stimme bekam sie nicht. Trotzdem tat sie mir Gewalt an. Denn ich habe nicht gewählt, was ich wollte, sondern das, was ich musste. Mehr noch: Seit die AfD alle Felder der Kritik an unserem Staat zu besetzen sucht, kann ich gar keine Kritik mehr äußern, ohne vorher zu sagen, dass ich nicht ihr Wähler bin.
Alle Kritik dient den Falschen. Die AfD ist ein Kritikdieb.
Das ist fast schon zwanghaft, wie wir, für die Kritik zur Demokratie gehört wie das Amen in der Kirche, den Hintergrund unserer Kritik mittlerweile rechtfertigen müssen, bevor wir sie äußern. Unsere Kritik gehört nicht mehr uns.
Als vor 145 Jahren Immanuel Kant in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ das „Zeitalter der Kritik“ ausrief, tat er dies verschüchtert in einer Fußnote seiner Vorrede. Der Dichter Heinrich Heine fragte sich nach der Lektüre dieses Werkes, warum der Philosoph, der doch sonst so klar formulierte, dieses Mal so unverständlich geschrieben habe. Hatte Kant Angst, verstanden zu werden? Hatte er Angst vor den Behörden?
Aber das Zeitalter der Kritik kam. Triumphal. Und es sollte bleiben. Auf unserer Seite. Euer Raimund Vollmer
In der Hölle wird keiner krank, und keiner wird müde.
Die Hölle ist unveränderlich. Die Hölle ist ewig.
Edith Södergran (1892-1923), finnlandschwedische Dichterin
„Ministerien zahlten 1 Milliarde Euro an Berater“
FAZ, 11. September 2013
Oh Wunder, jetzt seien es nur noch 240 Millionen Euro, heißt es.
„Überstolzer
Europäer des 19. Jahrhunderts, du rasest!
Dein Wissen vollendet nicht die
Natur, sondern tödtet nur deine eigene.“
1972: "Die scheinbar widerspruchslose oder teilnahmslose Hinnahme der Tatsache, dass unser parlamentarisches System im akademischen Bereich als verfault und korrupt, als ein reiner Verschleierungsmechanismus , als bloßer Zustimmungsapparat zu den Beschlüssen eines anonymen Großkapitals dargestellt und gelehrt wurde und wird, mag erklären , warum viele junge Menschen einfach nicht mehr für möglich halten, dass unsere Demokratie aus sich selbst heraus die notwendigen Prozesse der Veränderung einleiten und beenden kann.“
Hans Dietrich Genscher (2027-2016), als Bundesinnenminister vor dem Bundestag
1974: „Hinter Mauern und roten Fahnen versucht ein bürokratischer Staat, sich aus Deutschland herauszusächseln.“
Peter Boenisch (1927-2005), Chefredakteur in „Bild am Sonntag“
Kommentar: Der bürokratische Staat - das sind wir ohne Mauern, rote Fahnen und ohne Sächseln nun alle, oder?
"Bundeswehr in Not:
370.000 Mann und nichts zu tun"
Die Zeit, 13. Oktober 1993: "Jetzt wird's ernst"
Das Kursbeben an der Wall Street
erschüttert die Börsen in der Welt
FAZ, 18. April 2000, Seite 1
„Ich sammle Lichtblicke.“
Robert Jungk (1913-1994), deutsch-österreichischer Zukunftsforscher
1950: „Genaugenommen gibt es ‚die Kunst‘ gar nicht. Es gibt nur Künstler. Einstmals waren das Leute, die farbigen Lehm nahmen und die Umrisse eines Büffels auf eine Höhlenwand malten. Heute kaufen sie ihre Farben und entwerfen Plakate für Fleischextrakt, dazwischen tat sie noch manches andere.“
Sir Ernst H. Gombrich (1909-2001), österreichsich-britischer Kunsthistoriker, in seinem Buch „Geschichte der Kunst“