Montag, 28. September 2026

Ein (letztes) Buch: Gadamer

 

Vor einigen Monaten habe ich beschlossen, ein letztes Buch zu schreiben - es enthält persönliche Erinnerungen an Menschen und Ereignisse, aber auch die Aufbereitung von alten Texten und Zitaten. Vor allen Dingen die Zitate und deren Autoren liegen mir am Herzen. Eine kleine Serie. Heute mit dem von mir sehr verehrten Philosophen Hans-Georg Gadamer. R.V. 

20 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Was die Beschäftigung mit einem philosophieren Werk so erschwert, ist die Unmöglichkeit des voraussetzungslosen Lesens. Und obwohl Gadamer manchmal den Eindruck erweckt, als ermuntere er einen zur Laienphilosophie, bin jedenfalls ich von keiner meiner vier Begegnungen davongegangen, ohne den Satz im Nacken zu spüren, der zwar nicht direkt zu mir, aber doch gesprochen war: Kinder, das müsst ihr schon können!"
Marion Titze Berlin, Schriftstellerin *1953
Verzögerte Wahrheit, erlangte. Methode
in 'Begegnungen mit Hans-Georg Gadamer' Reclam 18029

Wilhelm von Humboldt hat gesagt…

Der Mensch denkt, fühlt und lebt allein in der Sprache und muß erst durch sie gebildet werden, um auch die gar nicht durch Sprache wirkende Kunst zu verstehen. Aber er empfindet und weiß, daß sie ihm nur Mittel ist. in dem er nur durch sie einheimisch zu werden trachtet.

Anonym hat gesagt…

...philosophischen..
Mist Autokorrektur

Besserwisser hat gesagt…

Full Ack

Heinrich Heine hat gesagt…

Wie überhaupt jeder einen bestimmten Gegenstand in der Sinnenwelt auf eine andere Weise sieht, so sieht auch jeder in einem bestimmten Buche etwas anderes als der andere. Folglich muß auch der Übersetzer ein geistig begabter Mensch sein, denn er muß im Buche das Bedeutendste und Beste sehen, um dasselbe wiederzugeben. Den Wortverstand, den körperlichen Sinn kann jeder übersetzen, der eine Grammatik gelesen, und ein Wörterbuch sich angeschafft hat. Nicht kann aber der Geist von jedem übersetzt werden.

Anonym hat gesagt…

Um ein Intellektueller zu sein, ist nur eine Sache zu beachten: sich selbst als Intellektueller zu begreifen. Ein I. hat offenbar zwingend zu tun, möglichst skeptisch auf das eigene Land zu schauen.
Tom Wolfe 2016

Besserwisser hat gesagt…

Schaut ein intellektueller nicht skeptisch auf alles, also auch auf sein eigenes Land?

Anonym hat gesagt…

....und auf sich selbst? Natürlich weniger.

Besserwisser hat gesagt…

Selbstreflektion, eine Condicio sine qua non für Intellektuelle. Oder?

Annelie Schmidt hat gesagt…

Der wesentliche Unterschied bei der Selbstreflexion zwischen einer intellektuellen und einer intelligenten Herangehensweise liegt darin, dass intellektuelle Reflexion rein analytisch und theoretisch bleibt, während intelligente Reflexion emotionales Bewusstsein nutzt und zu echtem veränderten Handeln führt.

Friedrich Nietzsche hat gesagt…

Wie viel verdrießliche Schwere, Lahmheit, Feuchtigkeit, Schlafrock, wie viel Bier ist in der deutschen Intelligenz!

intelligent hat gesagt…

Es lebt sehr still in Iserlohn
der Ingo nur vom Mindestlohn.
Dennoch nahm er es immer locker,
da gab's noch was: er war Aufstocker.

Unglaublich, aber gar hat gesagt…

Das haut mich vom Hocker!
Was für ein Zocker!!

Udo Lindenberg hat gesagt…

Gegen die Strömung, gegen den Wind
lass sie doch labern, blöd wie sie sind
Gegen die Strömung, gegen den Wind
Dass ich nicht lache, wir wär'n die Meister
im Sichdanebenbenehmen
Diese schlaffen, gebügelten Affen
guck sie dir an, sie sollten sich was schämen
Gegen die Strömung, gegen den Wind!

Anonym hat gesagt…

Das letzte Buch der Bibel heißt "Die Offenbarung des Johannes" – auch Apokalypse genannt...

Anonym hat gesagt…

Großer Geist, steh mir bei, dass ich über keinen Menschen urteile, bevor ich nicht zwei Wochen lang in seinen Mokassins gegangen bin.
Gebet der Sioux-Indianer

Letztes hat gesagt…

Warum hast du gelebt? Warum hast du gelitten?  Ist das alles nur ein großer, furchtbarer Spass? - Wir müssen diese Frage auf irgendeine Weise lösen,  wenn wir weiterleben wollen.
So erklärte Mahler den geistigen Kern seiner Symphonie Nr.2.
(Zur Totenfeier des Dirigierten Hans von Bülow)

Rei-Reinitzki hat gesagt…

Meisterhafte Poesie, tiefgründig und kunstfertig.
Die Welt erklärend, sich selbst verklärend. Ungebügeltes Gesellschaftsgemälde. .

Richard David Precht hat gesagt…

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

Google KI hat gesagt…

• Ich bin ein KI-Assistent.
• Ich habe kein eigenes Bewusstsein oder eine persönliche Identität.
• Technisch gesehen laufe ich auf Servern und bin eine einzelne Instanz.