Samstag, 10. Januar 2026

Nachschlagzeile: Krieg in Europa 1991

Stoltenberg: Krieg in Europa wieder möglich

Nato ist besorgt über die Krise in der Sowjetunion

Die Welt, 13. Dezember 1991

1861: Gedanken und Ratschläge… (10)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, denen Freude und Genuß in Fülle zuströmt; denn nie kann uns deren genug geboten werden; – und das Leben ist so kurz.“

 „Jesus: Selig, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

Zum Tage: Verrückt!

„Der Mann dessen Bewusstsein nicht mit der Mehrheit übereinstimmt, ist ein Verrückter.“

George Bernhard Shaw (1856-1950), britischer Schriftsteller

 

Freitag, 9. Januar 2026

Zum Tage: Antwort

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

1951: Theodor W. Adorno (1903-1969), deutscher Philosoph und Soziologe

Lieber Theodor W. Adorno!

Es gibt längst nur noch falsches Leben im richtigen. Und bald gibt es nur noch falsches Leben. Es gibt nur noch Social Media.

Und deren Ober-User spielen sich, wo immer sie sich kommentierend und illustrierend niederlassen, auf, als seien sie eine Anstalt öffentlich-rechtlicher Moral, die unser aller Denken bestimmt. Sie sagen uns, was wir zu denken haben. Sie sind die Hüter der Weltseele.

Es gibt erst recht kein richtiges Denken im falschen.

Wer hätte das gedacht?
R.V. 

1861: Gedanken und Ratschläge… (9)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, die von Not und Kummer, von Plage und Arbeit nichts wissen; denn das ist des Menschen Trost auf Erden: froh sein und gute Tage erleben.“

 „Jesus: Selig, die da trauern; denn sie werden getröstet werden.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Donnerstag, 8. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (8)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, denen es vergönnt ist, ihre Rache zu befriedigen; denn sie haben ihre Ehre gerettet und ihrem eigenen Gefühle genügt.“

„Jesus: Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich beisitzen.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

1994: Weizenbaum und die Zeitung der Zukunft

 „Dass Datenbanken immer mehr das meist verlangte Futter der Journalisten werden, ist keine Frage mehr. Aber sie sind auch der Boden, in dem der Samen der Zerstörung gedeiht. Was in ihnen enthalten ist, ist, was geschah und wie es geschah. Alles andere existierte nie, besonders jetzt nicht mehr. Originale Dokumente, isofern es diese noch gibt, werden nicht gesucht oder erforscht. Warum denn auch? Was sie bestätigen würden, ist doch längst in den Datenbanken irgendwo eingetragen – na ja, wenn auch nur in Kurzfassungen. Augenzeugen brauchen nicht gefragt zu werden…

… Also der Journalist braucht ja seine Wohnung überhaupt nie zu verlassen.“

Joseph Weizenbaum (1923-2008), Erfinder des ersten Chatbots, im Oktober 1994 in der „Zeitung der Zukunft“

Mittwoch, 7. Januar 2026

Nachschlagzeile: Mainframes 1982

 "MOVING AWAY FROM MAINFRAMES"

Business Week, 15. Februar 1982 

- und ich, ich glaube damals noch langean diese fetten Dinger... (R.V.) 

1861: Gedanken und Ratschläge… (7)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig die Reichen; denn sie brauchen sich nichts zu versagen und können den Himmel schon hienieden auf Erden haben.“
„Jesus: Selig die Armen im Geiste; denn ihrer ist das Himmelreich.“ (Seite 147)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

Dienstag, 6. Januar 2026

Nachschlagzeile: Leere Kassen 1993

 "Der Deutsche Städteteag klagt 
'Die Kassen sind leer wie '"

FAZ, 19. Oktober 1993 

2016: Dreikönigstreffen in Stuttgart


 
... denn wir haben nur Männer...

Aber nicht deswegen reifte an diesem Tag mein Entschluss, aus dieser Partei auszutreten. Sie konnte nur Wirtschaft - und wie sich herausstellte, auch das nicht besonders gut.

Quelle: Raimund Vollmer 

1861: Gedanken und Ratschläge… (6)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Im geheimsten Winkelchen deines Herzens, da findest du Gott und dich, incessen du auf dem lärmenden Markte der Welt weder Gott noch dir selber begegnest.“ (Seite 75)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung