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Montag, 4. Mai 2026

Zum Tage: Was zur Hölle

 In der Hölle wird keiner krank, und keiner wird müde.
Die Hölle ist unveränderlich. Die Hölle ist ewig.

 

Edith Södergran (1892-1923), finnlandschwedische Dichterin


12 Kommentare:

  1. Woher weiß sie denn das so genau. War sie schon mal dort?

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  2. Auf Erden herrscht die Liebe, im Himmel die Gnade, nur in der Hölle gibt es Gerechtigkeit.
    Anaklet II. († 1138), eigentlich Petrus Pierlone, römischer Gegenpapst zu Innozenz II. von 1130 - 1138

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    1. Liebe oder Kreuz?4. Mai 2026 um 09:54

      „Gerechtigkeit ist nur in der Hölle,
      im Himmel ist Gnade,
      und auf Erden ist das Kreuz.“
      Gertrud von Le Fort (1876-1971), deutsche Schriftstellerin

      Ist die Liebe ein Kreuz?

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  3. ich sach mal so4. Mai 2026 um 09:51

    Weil es nur in der Hölle Gerechtigkeit gibt, wollen uns die Linken und Sozialisten immer auf den Weg dorthin leiten.

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  4. Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicherlich unerfreulich, aber die Gesellschaft dort wäre von Interesse.

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  5. Hat Oscar beim Molière geklaut?4. Mai 2026 um 10:29

    Der Himmel dürfte aus klimatischer Sicht angenehmer sein als die Hölle. Allerdings vermute ich, daß die Hölle in gesellschaftlicher Hinsicht weit interessanter ist.

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    1. Deshalb ziehen viele die Hölle vor.
      Im Himmel fortwährend und auf ewig zusammen mit Roland Kaiser Hossianah zu singen, ist dagegen keine glückliche Vorstellung.

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  6. Friedrich Hebbel4. Mai 2026 um 10:31

    In die Hölle kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die andern stehen davor und wärmen sich.

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    1. Wäre das dann das Fegefeuer?
      Das gibt es doch nicht mehr. Die katholische Kirche hat es gelöscht.

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  7. Geh nach Hause, armer Knabe,
    Leg dich nieder, weh verliebt.
    Träume von der Himmelsgabe,
    Die der Himmel dir nicht gibt.
    Träume von den blonden Flechten,
    Die du nur als Schnecken siehst.
    Hadre mit dem ungerechten
    Schicksal, dem kein Glück entsprießt.
    Irgendwo ziehn weiche Glieder,
    Lippen, süß zum Kuß und rund,
    Irgendwen in Liebe nieder. –
    Träum den Leib und träum den Mund!
    Träumend darfst du dich vergeuden.
    Träum in üppiger Phantasie
    Deiner Liebe letzte Freuden. –
    Träume, Freund, enttäuschen nie.

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  8. > Man soll sich nicht in Häuschen laben, wo die Bewohner Läuschen haben.
    (E. Mühsam )

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