Auf Erden herrscht die Liebe, im Himmel die Gnade, nur in der Hölle gibt es Gerechtigkeit. Anaklet II. († 1138), eigentlich Petrus Pierlone, römischer Gegenpapst zu Innozenz II. von 1130 - 1138
Der Himmel dürfte aus klimatischer Sicht angenehmer sein als die Hölle. Allerdings vermute ich, daß die Hölle in gesellschaftlicher Hinsicht weit interessanter ist.
Deshalb ziehen viele die Hölle vor. Im Himmel fortwährend und auf ewig zusammen mit Roland Kaiser Hossianah zu singen, ist dagegen keine glückliche Vorstellung.
Geh nach Hause, armer Knabe, Leg dich nieder, weh verliebt. Träume von der Himmelsgabe, Die der Himmel dir nicht gibt. Träume von den blonden Flechten, Die du nur als Schnecken siehst. Hadre mit dem ungerechten Schicksal, dem kein Glück entsprießt. Irgendwo ziehn weiche Glieder, Lippen, süß zum Kuß und rund, Irgendwen in Liebe nieder. – Träum den Leib und träum den Mund! Träumend darfst du dich vergeuden. Träum in üppiger Phantasie Deiner Liebe letzte Freuden. – Träume, Freund, enttäuschen nie.
Woher weiß sie denn das so genau. War sie schon mal dort?
AntwortenLöschenAuf Erden herrscht die Liebe, im Himmel die Gnade, nur in der Hölle gibt es Gerechtigkeit.
AntwortenLöschenAnaklet II. († 1138), eigentlich Petrus Pierlone, römischer Gegenpapst zu Innozenz II. von 1130 - 1138
„Gerechtigkeit ist nur in der Hölle,
Löschenim Himmel ist Gnade,
und auf Erden ist das Kreuz.“
Gertrud von Le Fort (1876-1971), deutsche Schriftstellerin
Ist die Liebe ein Kreuz?
Weil es nur in der Hölle Gerechtigkeit gibt, wollen uns die Linken und Sozialisten immer auf den Weg dorthin leiten.
AntwortenLöschenTauet Himmel den Gerechten
LöschenDie klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicherlich unerfreulich, aber die Gesellschaft dort wäre von Interesse.
AntwortenLöschenDer Himmel dürfte aus klimatischer Sicht angenehmer sein als die Hölle. Allerdings vermute ich, daß die Hölle in gesellschaftlicher Hinsicht weit interessanter ist.
AntwortenLöschenDeshalb ziehen viele die Hölle vor.
LöschenIm Himmel fortwährend und auf ewig zusammen mit Roland Kaiser Hossianah zu singen, ist dagegen keine glückliche Vorstellung.
In die Hölle kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die andern stehen davor und wärmen sich.
AntwortenLöschenWäre das dann das Fegefeuer?
LöschenDas gibt es doch nicht mehr. Die katholische Kirche hat es gelöscht.
Geh nach Hause, armer Knabe,
AntwortenLöschenLeg dich nieder, weh verliebt.
Träume von der Himmelsgabe,
Die der Himmel dir nicht gibt.
Träume von den blonden Flechten,
Die du nur als Schnecken siehst.
Hadre mit dem ungerechten
Schicksal, dem kein Glück entsprießt.
Irgendwo ziehn weiche Glieder,
Lippen, süß zum Kuß und rund,
Irgendwen in Liebe nieder. –
Träum den Leib und träum den Mund!
Träumend darfst du dich vergeuden.
Träum in üppiger Phantasie
Deiner Liebe letzte Freuden. –
Träume, Freund, enttäuschen nie.
> Man soll sich nicht in Häuschen laben, wo die Bewohner Läuschen haben.
AntwortenLöschen(E. Mühsam )