Demo am 28. Februar 2026 in Reutlingen gegen Björn Höcke, zu der 5000 Menschen kamen
Foto: R.V.
Eine unzeitgemäße Betrachtung von Raimund Vollmer im Nachgang zur Landtagswahl in Baden-Württemberg
Blau war mein Leben lang meine Lieblingsfarbe. Sie wurde mir gestohlen. Von der AfD. Sie ist der größte Trickdieb unter den Parteien.
Ihre Parolen sind verführerisch - wie Hitlers Buch „Mein Kampf“, das zu lesen Du Dich überwunden hast. Du bist jederzeit bereit, 30 Prozent dessen, was er schrieb, zu unterschreiben. Es sind Allgemeinplätze. Du gehst sogar so weit, dass Du weitere 40 Prozent für erwägenswert erachtest. Bleiben 30 Prozent, die Du zutiefst verachtest. Das machte das Buch so gefährlich. Die AfD bleibt einfach bei 70 Prozent stehen. Sie verschweigt den Rest. Und schon hat sie Deine Stimme zu 100 Prozent.
Meine Stimme bekam sie nicht. Trotzdem tat sie mir Gewalt an. Denn ich habe nicht gewählt, was ich wollte, sondern das, was ich musste. Mehr noch: Seit die AfD alle Felder der Kritik an unserem Staat zu besetzen sucht, kann ich gar keine Kritik mehr äußern, ohne vorher zu sagen, dass ich nicht ihr Wähler bin.
Alle Kritik dient den Falschen. Die AfD ist ein Kritikdieb.
Das ist fast schon zwanghaft, wie wir, für die Kritik zur Demokratie gehört wie das Amen in der Kirche, den Hintergrund unserer Kritik mittlerweile rechtfertigen müssen, bevor wir sie äußern. Unsere Kritik gehört nicht mehr uns.
Als vor 145 Jahren Immanuel Kant in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ das „Zeitalter der Kritik“ ausrief, tat er dies verschüchtert in einer Fußnote seiner Vorrede. Der Dichter Heinrich Heine fragte sich nach der Lektüre dieses Werkes, warum der Philosoph, der doch sonst so klar formulierte, dieses Mal so unverständlich geschrieben habe. Hatte Kant Angst, verstanden zu werden? Hatte er Angst vor den Behörden?
Aber das Zeitalter der Kritik kam. Triumphal. Und es sollte bleiben. Auf unserer Seite. Euer Raimund Vollmer

Man wähle IMMER das kleinere Übel - und überhöre alle Wahlversprechen!
AntwortenLöschenKönigsblau, himmelblau oder marineblau?
AntwortenLöschenWer ist Bernd Höcke?
LöschenDieser Höcke ist ein ausgewiesener Kritiker der reinen Vernunft.
LöschenBernd Höcke (* 13. Januar 1949 in Torgau) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer...
LöschenMit penetrantem Bernd hat man immer bei den Kabarettisten den Björn verulkt. Ein Fersehteam hatte mal die Namen verwechselt.
Löschen50 Shades of Blue
AntwortenLöschenhttps://www.blog.schnaud.de/2021/11/blau-farbtoene-blautoene-namen/
Kritik hat kein Zeitalter. Sie währt immer. Hat schon im Paradies angefangen und wird durch/mit der AFD und dem amerikanischen Desaster nicht enden.
AntwortenLöschenDoch zumindest zwei Dinge stören. Die Kritik hat immer eine Menge Gegner, und die mächtigen unter ihnen versuchen sie zu unterdrücken. Sie wissen warum.
Und Kritisieren will gelernt sein, verlangt Wissen, Kenntnisse über den eigenen Standpunkt hinaus, Demokratieverständnis, Stehvermögen und zweifellos Toleranz.
Was wir an einseitiger, oft interessengeleiter Kritik von z.B. NGOs tolerieren, lassen wir bei z. B. der AFD nicht durchgehen - der Reichineck aber schon.
Kritisieren will gelernt sein.
"Und es sollte bleiben. Auf unserer Seite."
AntwortenLöschenNatürlich, nur meine Kritik zählt und hat dadurch Wert.
Kann man die reine Vernunft kritisieren?
LöschenMan kann alles kritisieren! Ob diese Kritik immer vernünftig ist, steht auf einem anderen Blatt…
LöschenWer vergibt die Urheberrechte für Kritik?
AntwortenLöschenWo kann man das Copyright eintragen lassen?
An welchem Gericht ist die Spruchkammer für Klagen? -
Oder zählt auch hier das vielstimmige Geschrei?
Kritik, Kritik, nimmer genug Kritik, ein Spiegel sei mir noch das letzte Tor.
AntwortenLöschenÜbermaß von Kritik zeugt von Unverständnis.
AntwortenLöschenZum Thema Kritik: Üben, üben, üben…
AntwortenLöschenKühn ist das Mühen. Herrlich der Lohn. 🎼
LöschenBerlioz Fausts Verdammnis
Meine Kritik gehört mir!
AntwortenLöschenDie Kritik der feinen Vernunft.
AntwortenLöschen"Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele."
LöschenHebräer 6, 19
Mein armer Kopf ist mir verrückt, mein armer Sinn ist mir zerstückt.
LöschenMargarete
in Berlioz' Faust Verdammnis
"Mein Ding gehört mir und da kommt keiner dran.
AntwortenLöschenWas andere treiben das geht mich nichts an."
"......
LöschenMein Schatz, sie könnt 'ne Kette sein aus lauter echten Perlen.
Doch hängt sie für ihr Leben gern
am Hals von echten Kerlen.
....."
Helen Vita
Schweizer Schauspielerin und Chansonette
Es sind nicht alle Köpfe in der AFD chrupalla.
AntwortenLöschenNicht verunsichern lassen, Raimund: Dieses Blau ist eine optische Täuschung! Braun bleibt braun - und Scheisse bleibt Scheiße!
AntwortenLöschen