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Samstag, 10. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (10)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, denen Freude und Genuß in Fülle zuströmt; denn nie kann uns deren genug geboten werden; – und das Leben ist so kurz.“

 „Jesus: Selig, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

9 Kommentare:

  1. Weil Jesus beides kannte, wusste er selbstverständlich, dass das eine das andere nicht ausschließt.
    Schließlich war Jesus von dieser Welt.

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    1. So ist es – man denkt nur an die Hochzeit zu Kana

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    2. Das Leben ist zu kurz,
      Zu kurz für irgendwann.
      Mach keine Kompromisse,
      zieh daraus deine Schlüsse.

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    3. Verehrter Hörsaal!10. Januar 2026 um 16:00

      Keine einzige Zeit hatte je ganz recht, aber auch keine ganz unrecht; beides macht eben, dass ihre Moussons, die ein halbes Jahr nach Süden geweht, wieder ein halbes bloß nach Norden wehen.
      Jean Paul
      Über die poetische Poesie
      Aus: Vorschule der Ästhetik
      III. Kantate-Vorlesung
      Hanser 1963

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    4. "Es tut mir leid, ich habe ein Ei gelegt, ich muss gackern."
      Der hinter mir lachte freundlich und meinte: "Das kann ich verstehen. Gackern tut gut."
      Tilmann Moser
      Lehrjahre auf der Couch
      Suhrkamp 1974

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  2. Jedermann sollte ein Tagebuch führen, aber das eines anderen.

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  3. Selig sind die da hungern.10. Januar 2026 um 15:28

    ..... denn alle natürlichen Körper sind Werkzeuge der Seele, und zwar bei den Pflanzen ebenso wie bei den Tieren, so dass also diese alle um der Seelen willen sind. In zweifacher Bedeutung wird das um eines Zweckes willen verstanden, als das Wozu und als das Womit.
    Aristoteles
    Von der Seele
    Artemis Zürich 1950

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