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Montag, 1. Juli 2024

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 2005: »Die liberale Wirtschaftsordnung ist eine institutionelle Maschine, die es erlaubt, die Existenzangst in einer potentiell gefährlichen Welt in die Furcht vor konkreten Gefährdungen zu verwandeln und so zu bewältigen.«

Guy Kirsch (*1938), luxemburgischer Wirtschaftswissenschaftler

24 Kommentare:

  1. Gerade nicht!
    Denn die liberale Wirtschaftsordnung entlässt mich in die Freiheit und liefert mich der Freiheit anderer aus.
    Die Gefährdungen sind eben weniger konkret, aber meine Möglichkeiten verbessern sich.
    Kirsch liegt mit seiner Definition falsch.
    Sorry, aber in Luxemburg wurde Wirtschaft oftmals anders definiert.

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  2. „Die Gier kann selbst Existenzängste betäuben.“
    Prof. Michael Marie Jung (*1940), Führungskräftetrainer

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  3. "Es ist die Furcht, ja die Furcht, der schärfste Verbesserer."
    Plinius der Jüngere (um 61 - um 113), römischer Politiker und Schriftsteller, von seinem Onkel Plinius dem Älteren adoptiert. Quelle: Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch VII, Brief 17: C. Plinius Fusco Suo S.
    Originaltext: Timor est, timor emendator asperrimus.

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  4. Dann müssten wir ja eine hervorragende Regierung haben, denn sie muss sich vor der nächsten Wahl fürchten

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  5. Vielleicht ist die Ampel nach der nächsten Wahl auch einfach nur erleichtert und erlöst???

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  6. Die Ampel ist dann natürlich erlöst und sie wandert als Thema zu den Historikern.
    Aber die Ampelnden wurden von Strauchelnden zu Gefallenen.

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    1. Die Gefallenen werden schnell wieder auferstehen.
      In neuen Ämtern, Vorständen und Aufsichtsräten, Institutsleitungen und Beratungsgremien, mit Hilfe ihrer intensiven Verwandtschaftsbeziehungen.
      Und erschrocken werden sie feststellen, dass man dort viel mehr Geld verdienen kann.

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    2. Wer hebt bei den Gefallenen Frau Ricarda Lang auf?

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    3. Florian Wilsch

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    4. Wilsch odr wilsch net?

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    5. Schafft der nie!

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  7. Der Kirsch meint wohl die (frühere) libertäre und egoistische Finanzordnung Luxemburgs, die das Land reich gemacht hat.

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  8. Im Leben muss man wählen, Geld zu verdienen oder Geld auszugeben.
    Um beides zu tun, bleibt nie genug Zeit.
    Axel Cäsar Springer

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  9. Ein Analyst ist ein Experte, der morgen wissen wird, wieso die Dinge, die er gestern prognostiziert hat, heute nicht eintreffen.
    Warren Buffet

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  10. Wie kommt man an der Börse zu einem kleinen Vermögen?
    Indem man mit einem größeren anfängt.
    Alter Brokerwitz

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  11. Die Deutschen sprechen vom Geldverdienen.
    Die Franzosen gewinnen das Geld (gagner l' argant),
    die Engländer ernten es (earn money),
    die Amerikaner machen es (to make money)
    und wir Ungarn - wir suchen das Geld.
    André Kostolany

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  12. Die (luxemburgische) Finanzwissenschaft lehrt, wie man Geld so lange von Hand zu Hand gehen lässt, bis es schließlich verschwunden ist.
    Malcom S. Forbes

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  13. Das nenne unbürokratisch.
    Unvorstellbar in D.:
    "Das französische Konsulat informierte jedenfalls die Wahlberechtigten vorab, dass nicht alle Kandidaten ausreichend Wahlzettel bereitgestellt haben könnten (in Frankreich gibt es für jeden Kandidaten einen extra Wahlzettel). Lösung: Im Notfall könne man den entsprechenden Wahlzettel im Internet aufrufen und ausdrucken oder ihn einfach selbst basteln und beschriften."
    Tagesspiegel

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  14. „Die heutige kapitalistische Wirtschaftsordnung ist ein ungeheurer Kosmos, in den der einzelne hineingeboren wird und der für ihn, wenigstens als einzelnen, als faktisch unabänderliches Gehäuse, in dem er zu leben hat, gegeben ist.
    Max Weber (1864 - 1920), deutscher Sozialökonom, Wirtschaftstheoretiker und Soziologe, in: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus, 1920

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  15. ...das war und ist doch nicht nur bei einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung so.
    Das gilt für alle dominanten Systeme. Auch für meine Ehe.

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  16. Ein Kosmos, in den der einzelne hineingeboren wird und.....
    Das war bei den Griechen und ihren Göttern so, bei den Ägyptern, den Persern, in den Kaiserreichen und den Kirchen.
    Weber, du erzählst Banalitäten.

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    1. „Das ist ihre Arbeit: Banalitäten aufzupusten wie die Kinderballons. Stich mit der Nadel der Vernunft hinein, und es bleibt ein runzliges Häufchen schlechter Grammatik.“
      Kurt Tucholsky

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  17. .....auch bei Adam, Eva und Kain und Abel.

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