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Freitag, 22. März 2024

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„Schlechte Staatsdiener werden von guten Bürgern gewählt, die nicht wählen.“

George Jean Nathan (1882-1958), amerikanischer Autor

13 Kommentare:

  1. Sprecht nicht, wir wollen leiden; denn ihr müsst. Sprecht aber: wir wollen handeln; denn ihr müsst nicht.         Jean Paul

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  2. Der Verstand ist die demokratischste Fähigkeit der Menschen. Jeder
    glaubt,, dass er genug davon hat.

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  3. Humor haben sie ja.. jetzt warnen die Verursacher der Wirkung vor der Wirkung .. aber klar, die Wirkung ist gefährlicher als die Ursache..

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  4. Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv
    vieles, was diesen Untergang beschleunigt.  Jean Paul Sartre

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  5. "Ob wählen oder nicht wählen, ist bei allgemeinem Stimmrecht nur eine Frage der Nützlichkeit, nicht eine Prinzipienfrage. Wir haben ein Recht zu wählen - der Umstand dass das Recht oktroyirt worden, beraubt uns nicht unseres natürlichen Rechts - und wenn wir einen Vortheil dabei sehen, so wählen wir. Von diesem Gesichtspunkt aus fassten wir in Sachsen bei Berufung des 'Reichstags' die Sache auf."
    Wilhelm Liebknecht 1869
    (nach einer Broschüre von 1874)

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  6. "Denkt man vollends daran, was da in Amerika alles gewählt wird, so steht einem ohnehin schon der Verstand still, falls man sich daneben vorstellen muss, dass sonst aufgeklärte Arbeiter sich dazu hergeben sollen, zur Einsetzung der betreffenden Personagen ihre Zustimmung zu geben.
    Richter, Staatsanwälte, Henker, Polizisten etc., die unter allen Umständen nur den Zweck haben, die Menschen zu schurigeln, soll ein revolutionärer Arbeiter sich auf's Genick setzen? Er könnte sich ebenso gut selbst ohrfeigen.
    Johann Most (1846 - 1906)
    Sozialdemokrat der Arbeiterbewegung,
    Reichstagsabgeordneter, Gefängnis und Zuchthaus u.a. wegen Hochverrat, Exil in England und USA, anarchistischer Publizist und Agitator.

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  7. "Hier noch ein anderes Bild! Bereits vor vier Jahren karakterisirten wir den deutschen Parlamentarismus, wie folgt:
    Von 42 Millionen Deutschen besitzen ungefähr 8 Millionen das sogenannte "allgemeine Stimmrecht"; hiervon machen etwa 3 Millionen durchschnittlich keinen Gebrauch. Zwei Millionen Stimmen (rund gerechnet) entfallen auf die sitzenbleibenden Kandidaten;  mithin gelangen in der Regel die Bevollmächtigten von ca. 3 Millionen Einwohnern in den Reichstag. Die übrigen 39 Millionen sind von vornherein ohne Vertretung.
    Der Rechstag ist beschlussfähig,  wenn die Hälfte seiner Mitglieder, also die Repräsentanz von anderthalb Millionen Deutschen, anwesend ist, und selten sind mehr "Volksvertreter" anwesend.
    Bei der Abstimmung über ein Gesetz entscheidet wiederum die einfache Majorität, also - gut gerechnet - die Vertreterschaft von 800 000 Stimmen."
    800 000 zu 41 200 000
    Johann Most um 1898
    Aus "Der Stimmkasten" (Das Parlament) wie oben

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  8. Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
    Sokrates (470 - 399 v. Chr.),

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  9. "Kennen Eure Exzellenz – nach den Tugenden, die man von einem Diener verlangt – viele Herren, die würdig wären, Kammerdiener zu sein?"
    Pierre Augustin Caron

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  10. Das ist doch die Tragödie. Deshalb gibt es so wenig Kammerdiener.
    Ich habe keinen und suche noch.
    Herren habe ich genug.
    Hat jemand einen Hinweis?

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  11. Gebe zweierlei zu bedenken:
    1. Einen persönlichen Bediensteten muss man sich leisten können!
    2. Sie haben hoffentlich einen adäquaten Hofstaat, in dem Ihr Kammerdiener aufblüht und gedeiht.

    Stimmen die Vorraussetzungen nicht, haben Sie nur Kosten und einen Nörgler an der Backe...

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  12. Das Zitat von Nathan muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ist absolut was für Feinschmecker! 😋

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  13. Ein Geschenk wartet auf ein besseres.
    Baskisches Sprichwort

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