Der alte Schwabe Hegel wusste es lang vor uns. Wir sind unfähig, über unsere eigene Epoche hinauszudenken. Und wenn man es dennoch versucht, wird man ausgelacht, verhöhnt, verschmäht. Aber dann, wenn eine neue Epoche tatsächlich eintritt, haben es alle schon lange vorher gewusst.
So sind wir, die Deutschen auf jeden Fall, nun einmal gebaut. Wir wissen nachher immer alles besser. Übrigens, unsere Unfähigkeit, über uns selbst hinauszudenken, können Sie täglich in Politsendungen beobachten.
Da war dieser Tage der Herr Plasberg, der so gerne hart und fair ist, mit seiner Politsendung „Die Jahrhundert-Dürre: Erleben wir gerade unsere Zukunft?“ Ich habe sie mir über die Mediathek der ARD angesehen und war – wie wahrscheinlich jeder, der es sah – von der Eloquenz der Klimaaktivistin Carla Reemtsma beeindruckt. Es wurden - vor allem von ihr - permanent Studien genannt, ohne deren Autoren – mir ist es jedenfalls nicht aufgefallen - zu nennen oder sie gar zu zitieren, die alles, was sie zu Klimawandel und dessen Meisterung zu sagen haben, wohl bestätigen. So konnte sie, der man ein intensives, höchst professionelles Medientraining in allem, was sie von sich gab und wie sie sich verhielt, zwar durchaus anmerkte, stets im Muster ihrer selbst bleiben. Sie blieb sich selber treu. Sehr diszipliniert. Da konnten die anderen nur von ihr lernen – inklusive des Herrn Moderators von Wetter, Sven Plöger, oder der harten Fainess, Frank Plasberg.
Nur – die Frage, ob das Wetter von heute das Klima von morgen ist, und wir somit unsere dürre Zukunft jetzt bereits haben, wurde eigentlich nicht beantwortet. Denn noch ist es ja nicht zu spät oder allzu spät. Nehmen wir einmal an: Wir schaffen die Klimaziele in absehbarer Zeit, wie sieht dann diese Welt aus? So wie heute? Kaum. So wie gestern? Dann hätte Putin gewonnen, dessen Kriegspolitik und imperialistisches Denken keiner ernsthaft nachvollziehen kann.
Vielleicht irre ich mich ja, aber in den bundesdeutschen Medien habe ich bislang nichts wahrgenommen, geschweige denn von einer Studie erfahren, die sich mit einer Welt beschäftigt jenseits eines gemeisterten Klimawandels? Der frühere Bundespräsident Walter Scheel hat 1979 sinngemäß gesagt, dass wir nur noch in der Gegenwart leben. So ist es. Zehn Jahre später wurden wir durch den Fall der Mauer vollkommen überrascht. Unser Realitätssinn, dessen Fehlen wir unseren Diskussionsgegnern so gerne vorwerfen, ist das Totschlagargument gegen alle dynamisch formulierte Zukunft. So haben wir in den vergangenen 30 Jahren eine Zukunft nach der anderen verpasst.
Nehmen wir die Globalisierung – diesem Thema, bei dem unsere Manager ihre ganze Dynamik unter Beweis stellen konnten und wir heute sehen, dass dahinter nur eine einzige Effizienzgier stand. Jetzt stehen sie vor ihren zerstörten Lieferketten und bekommen Humpty-Dumpty nicht mehr zusammen. Sie hatten – wie das unsere Bundeskanzlerin so schön formulierte – „alternativlos“ gehandelt. Der Spruch „Wandel durch Handel“ erweist sich jetzt als ein Freibrief dafür, selbst mit den schlimmsten Diktaturen ins Geschäft kommen zu können.
In Wirklichkeit hat das Thema Globalisierung, das von uns
Journalisten in alle Richtungen zelebriert wurde, niemals eine neue Epoche
eingeleitet, sondern die, die vor 250 Jahren mit der Bibel des Kapitalismus,
mit dem Buch „Wealth of Nations“ von Adam Smith angestoßen wurde, prolongiert.
Eigentlich möchte man diese Epoche, die so deutlich zeigt, dass sie sich im Endstadium befindet, irgendwie in die Verlängerung schicken – eben auch durch die gewaltige Konzentration auf die Meisterung des Klimawandels. Wir klammern uns geradezu daran.
Dabei müssen wir dringend anfangen über ein Thema zu reden, das ebenso wichtig, vielleicht sogar noch wichtiger ist, über Arbeit – und deren Wert in einer Zeit jenseits des Klimawandels. Das ist nämlich die eigentliche Zukunft jener jungen Menschen, zu der ich hier Frau Reemtsma rechne, vor allem aber meine eigenen Kinder und Enkel.
Aber das ist ein Thema, über das das Management nicht gerne redet, die Politik ebenso gerne schweigt, auch die Gewerkschaften hinwegsehen wollen und wir, die stets von Arbeit lebten und nichtvon Verfügungsgewalt, keine Idee haben.
Wir können halt doch nicht über unsere eigene Epoche hinausdenken – und wer es wagt, der nicht gewinnt.
Raimund Vollmer
Die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Da muss man kein Prophet sein.
AntwortenLöschenDr. Pero Mićić: Mit sage und schreibe zehn Arten von Zukunft bekommt man es bei genauerem Hinsehen zu tun: Die undenkbare Zukunft bildet den größten Raum, die denkbare demgemäß die Teilmenge davon. Ein Teil davon ist bereits gedachte Zukunft, ein Teil davon ist grundsätzlich möglich, davon wiederum ein Teil ist plausibel und darin liegt die wahrscheinliche Zukunft. Die überraschende Zukunft liegt dazu etwa quer, genauso wie die gestaltbare Zukunft, die die erstrebte Zukunft beinhaltet und diese wiederum die geplante Zukunft. Damit wird offensichtlich, warum es so oft zu Zukunftsverwirrungen kommt. Denn wer kann sich schon zehn verschiedene Arten von Zukunft merken – und auch noch ad hoc anwenden?
AntwortenLöschenBei SAP hat sich auch noch niemand mit der Zukunft nach S/4HANA beschäftigt. Ein echtes Manko. Dabei sind wir doch das Volk der Dichter und Denker: Wenn uns schon keine kluge Idee einfällt, könnten wir doch wenigstens eine gute Geschichte erzählen...
AntwortenLöschenProbleme mit der Selbstwirksamkeitserwartung?
AntwortenLöschenQuod erat demonstrandum.
AntwortenLöschenDer Blogeintrag deutet stark darauf hin!
AntwortenLöschenEigentlich ist es ganz einfach: DIE Zukunft gibt es gar nicht, weil sie noch gar nicht da ist. Also KANN man gar nicht damit umgehen!
AntwortenLöschenAuf die Zukunft bereitet man sich am besten vor, wenn man sich mit seiner ganzen Intelligenz und Begeisterung darauf konzentriert, die Arbeit von heute auch heute ganz vorzüglich zu leisten. Das ist die einzig mögliche Methode, sich auf die Zukunft vorzubereiten.
AntwortenLöschenDale Carnegie
Man kann denn Journalysten auch Carnegies Buch "Sorge Dich nicht – lebe!" zur gelegentlichen Lektüre empfehlen...
AntwortenLöschenQuote der Unfähigkeit: CDU-Chef Friedrich Merz setzt auf die Frauen-Quote zur Frauen-Förderung...
AntwortenLöschenDie Zukunft ist die Zukunft und somit heute unbekannt - egal ob man sie mit philosophischen Fingerübungen 10x dekliniert oder in die Glaskugel schaut. Vielleicht kann zu unserer vermeintlichen
AntwortenLöschen.....vermeintlichen Vorstellungsschwäche der Zukunft der Kotzbrocken Schopenhauer ewas sagen, der sich schon mit 25 zu Hegel ebenbürtig sah.
AntwortenLöschen"Sorge dich nicht - bete" muss das heißen, wenn Carnegie nichts mehr zur Zukunft sagen kann als ' Schufte im Heute'.
AntwortenLöschenDante: Die Zeit geht hin und der Mensch gewahrt es nicht.
AntwortenLöschenBei mir ist das anders. Ich gehe hin und als einziges bleibt die Zeit.
LöschenBei mir ist das noch anders. Ich gehe hin und jeder der mich sieht gewahrt es.
LöschenWas ist eine Epoche?
AntwortenLöschenIn der SPD sind das zwei Jahre.
In Putins Denken Tausend Jahre.
Die Zukunft ist die Schwester des Horizonts.
AntwortenLöschenHier geht aber die Post ab 😉 Hegel, Schopenhauer, Carnegie, Mićić und dann auch noch der Apologet Friedrich März, ähm Merz: Und alle haben sie keinen blassen Schimmer, was uns morgen bringen wird. Also sei heute kein Schuft – dann kommst Du morgen (vielleicht) in den Himmel 😇
AntwortenLöschenEinfache Frage: Welche Zukunft hat Nagelsmann bei den Bayern?
AntwortenLöschenWenn nicht mal die einfache Frage nach der speziellen Zukunft des sehr speziellen Nagelsmann beantwortet werden kann: Wie sollte DIE Zukunft ganz allgemein gestaltet werden???
AntwortenLöschenJeder gestalte seine eigene Zukunft und höre auf zu jammern!
AntwortenLöschenIch sagte doch schon:
AntwortenLöschenDie Zukunft ist die Schwester des Horizonts.
Je näher du ihr kommst, desto mehr rückt sie in die Ferne.
Genauso ist es mit Nagelsmann.
Die Zukunft ist ein netter Scheinriese wie der Herr Tur Tur aus Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Eigentlich wäre sie gerne gesellig, muss aber meistens allein bleiben, weil fälschlicherweise viele vor ihr Angst haben...
AntwortenLöschenWenn ich die Kommentare hier lese, steht fest: Die Zukunft ist nicht ansteckend. Sie hält die Abstands-Regel ein und ist insofern von Lauterbachs Gnaden. Der Herbst kann kommen!
AntwortenLöschenNur was ist mit Nagelsmann?
Die Zukunft trägt auch eine Maske und ist für uns offenbar nicht ansteckend.
AntwortenLöschenManche haben eine Zukunft - manche nicht...
AntwortenLöschenJeder hat eine Zukunft.
AntwortenLöschenDie einen bis zur Beerdigung, die anderen bis in den Himmel.
Wer näheres wissen will: Delphi.
... oder bis in die Hölle
AntwortenLöschen"Aber das ist ein Thema, über das das Management nicht gerne redet, die Politik ebenso gerne schweigt, auch die Gewerkschaften hinwegsehen wollen und wir, die stets von Arbeit lebten und nichtvon Verfügungsgewalt, keine Idee haben. "
AntwortenLöschenDann fangen Sie an, darüber zu reden!
Denken Sie nach!
Die Manager, die Politik, die Gewerkschaften reden viel zu oft, ohne nachgedacht zu haben.
"Wir sind unfähig, über unsere eigene Epoche hinauszudenken." Das glaube ich nicht. Vielleicht tun es zu Wenige, die Falschen, die Leisen. "Und wenn man es dennoch versucht, wird man ausgelacht, verhöhnt, verschmäht." Das trifft schon eher zu.
AntwortenLöschenNur so aus dem Gedächtnis drei Beispiele, wo über die Epoche hinausgedacht wurde - jenseits von Plasberg.
Herostratos ( † ca. 356 v. Chr.) steckte den Tempel der Artemis in Ephesos, eines der sieben Weltwunder der Antike, absichtlich in Brand, um dadurch seinen Namen unsterblich zu machen. Er hat es geschafft, wenn auch auf fürchterliche Weise mit dem Leben bezahlt.
Ende der 70-er Jahre gab es die Atompriester. Die hat die Sorge umgetrieben, dass nach vielen Generationen unsere Zeichen und Symbole nicht mehr verstanden werden und der Totenkopf und andere Warnhinweise ins Leere laufen. Geschriebene und gemalte Warnungen lösen bei Archäologen besonderen Grabungseifer aus und sie buddeln unseren Atommüll aus. Eine Halbwertzeit von 30.000 Jahren übersteigt unsere Vorstellungskraft.
Und damit unser Fachwissen über giftige Substanzen nicht verloren geht, haben sie eine Priesterschaft gegründet, weil sie der Überzeugung waren, dass sich Religionen als Systeme erwiesen haben, die Informationen über einen langen Zeitraum bewahren können.
In Oslo gibt es seit 2014 die Future Library.
"Die Idee der Future Library trägt über die nächste Epoche hinaus, verpflichtet die nachfolgenden Generationen aber, sich mit den Vorgängern zu beschäftigen."
AntwortenLöschenWarum sollten die nachfolgenden Generationen sich verpflichtet fühlen? Sie könnten dieses irre Projekt doch einfach vergessen. Wen interessiert schon das Schweigen von vorgestern
Aber die Erfinder der Chose können sich leider nicht mehr ärgern, wenn die Idee später ignoriert wird. Die Feuilleton sich nicht mehr entrüsten über die kulturelle Ignoranz der zu spät geborenen. Eine Horrorvorstellung. Da würde aus der Philosophenhölle Precht eingreifen.
AntwortenLöschenDer Beitrag mit der Vorstellung der Future Library wurde gelöscht. War der unanständig?
AntwortenLöschenVermutlich, weil es eine Bibliothek der Zukunft gar nicht geben kann. Dazu gibt es einfach zu viele Zukünfte. Man müsste sich für eine entscheiden – und hier spielt offenbar niemand seine Richtlinienkompetenz aus... 😎
AntwortenLöschenZukunft - was war das nochmal????
AntwortenLöschenWir sind deutsch: Wir haben eine düstere Zukunft, keine Gegenwart und eine finstere Vergangenheit. Das ist unsere Mentalität: German angst und ständige Selbstzweifel
AntwortenLöschenMenschen haben Spätzündung. Sie begreifen alles erst in der nächsten Generation.
AntwortenLöschen......oder meinen dann, es begriffen zu haben. Siehe Reichskristallnacht.
AntwortenLöschenGewinnen können nur der- oder diejenigen, die bereit sind ins Risiko zu gehen. Wer ist das schon von uns Schnarchnasen?
AntwortenLöschenDas klingt schwer nach Absurdismus. Das ist eine Richtung der Existenzphilosophie, die von der These ausgeht, dass das menschliche Leben absurd sei.
AntwortenLöschenhttps://www.der-postillon.com/2013/12/botschafter-absurdistans-beklagt-sich.html
AntwortenLöschenZukunft kann so komisch sein, sagt Johann König - und nennt sein neues Programm: "Wer Pläne macht wird ausgelacht!" 😎
AntwortenLöschenIch kann mir eine Zukunft ohne Johann König komischer vorstellen.
LöschenNoch ist 2023 Zukunft, bald aber schon gelebte Gegenwart und allzu schnell bereits wieder Vergangenheit. The time, they are a changin'
AntwortenLöschenVielleicht wird 2023 alles vielleichter?! Alles Gute für das neue Jahr!
AntwortenLöschenWir können jetzt wirklich an die nächste Epoche denken, nachdem die CDU Roboter in die Rentenkasse einzahlen lassen will. Unsere Rente ist sicher.
AntwortenLöschenEinfach ausblenden und überhören - dann geht die Zukunft auch mit Johann😎
AntwortenLöschenWer den König nicht ehrt, ist des Kaisers nicht wert...
AntwortenLöschenPrinz Heinrich, ziehen Sie suf Schloss Altenburg ein, im die nächste Epoche einzuleiten?
AntwortenLöschenLeider halten mich davon einige Subalterne ein, die mich widerrechtlich eingekerkert haben. Habe bei Wladimir schon Support angefragt, falls mich die Reichsbürger nicht befreien.
AntwortenLöschenJubiläum - der Kommentar Nr. 50!!! In der Zukunft wäre auch Nr. 100 möglich 😎
AntwortenLöschenFollow-up. Wir können das zwar nicht planen, aber dennoch möglich machen...
AntwortenLöschenIch habe es gewagt, Lotto zu spielen. Und natürlich nix gewonnen. Muss meine Zukunft leider selbst finanzieren. Hätte auf den erfahrenen Journalysten hören sollen...😢
AntwortenLöschenLaut Kant bezahlt der Mensch gerne dafür, dass ihm die Anstrengung erspart bleibt, gedankliche Arbeit leisten zu müssen. Diese Erkenntnis des Philosophen ist heutzutage wahrer denn je. Wenn wir die Zukunft nicht gestalten, machen es andere...
AntwortenLöschenDead end? No Future?
AntwortenLöschenDiese Frage hat Anonymus hellsichtig und abschließend beantwortet am1.1.:
AntwortenLöschen"Vielleicht wird 2023 alles vielleichter?!"
Schöner kann man das nicht beantworten.
Mein Wissen war gering, mein Verstand war zu kurz für diese Welt - wie sollte ich da an spätere Epochen denken?
AntwortenLöschenIch denke an mich, nicht an Epochen
AntwortenLöschenBist du versteift in deiner Epoche
AntwortenLöschenund weißt nicht, wann die nächste kommt und was sie birgt,
dann ist dein Schicksal hier wie dort verwirkt.
Wenn man wissen will wie eine kommende Epoche aussieht, darf man doch nur in ein deutsches Theater gehen. Dort werden staatsfinanziert die künftigen Dramen verhandelt. Genauso wie bei der AFD. Für die Klärung der Zukunft ist die Sowohl-als-auch-Diseuse Ricarda Lang bestimmt.
AntwortenLöschenKlingt ja sehr lyrisch – könnte fast von Heinrich Heine sein.😎
AntwortenLöschenMeinte meinen Vorvorgänger...
AntwortenLöschenIch als nächste Epoche wundere mich schon sehr, welche Einschätzingen, Spekulationen, Erwartungen, gar Forderungen an mich hier gestellt werden. Sie kennen mich überhaupt nicht!
AntwortenLöschenWie es Ihnen möglicherweise auch völlig egal ist, was ich über Sie denke, das gleiche gilt auch für mich.
Geben Sie zu, dass Sie mit Ihrer Epoche nicht zurecht kommen, ja in Wahrheit völlig überfordert sind, dann ist es ein Ablenkungsmanöver, sich spekulativ und fordernd mit mir auseinander zu setzen oder gar an mich zu wenden. Lassen Sie das sein!
Anmerken möchte ich noch: ich habe ja noch etwas Zeit. Damit merken Sie, ich bin mir im einen oder anderen noch unschlüssig. Tatsächlich kann ich mich schwer entscheiden. Aber es drängt ja noch nicht. Deshalb sollten auch Sie sich jetzt nicht allzuviele Gedanken machen.
Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn Sie sich zunächst Gedanken über sich machen. Nur so als Tipp.
Ich bin die nächste Epoche? Oder ein Tail von Ihr??? WIE GRÖSSENWAHNSINNIG!!!!!!
AntwortenLöschenIch wusste gar nicht, dass Epochen sich wundern können. Denen ist doch alles egal...
AntwortenLöschen"Gefühlten tausend Tonnen der Erinnerung stehen vielleicht gerade mal hundert Gramm Utopie gegenüber (O.Pamuk)"
Löschen.....was wieder mal bewiesen wäre.
Noch 'n Heine
AntwortenLöschen(ohne epochales Verlangen)
"Gesundheit nur und Geldzulage
Verlang' ich Herr! Oh laß mich froh
Hinleben noch viel schöne Tage
Bei meiner Frau im statu quo.
Au, au, au. Da sind vorher sehr Unentspannte entlang gestolpert!
AntwortenLöschenReichsbürger in Reutlingen – eine Stadt verspielt ihre Zukunft
AntwortenLöschenWenn Hegel meint, wir seien unfähig über unsere eigene Epoche hinauszudenken, so ist es doch naheliegend, dass es den einen oder anderen gibt, der noch an frühere Epochen denkt. Warum soll Reutlingen seine Zukunft verspielen, nur weil ein Reichsbürgerlein da wohnte?
AntwortenLöschenDie Zukunft verspielen in der Stadt ganz andere. Einige davon sitzen zweifellos im Rathaus. Nur ist hinter diesen kein bundesdeutsches Medienheer her.
Ein Reichsbürgerlein kommt selten allein...
AntwortenLöschenSie haben übrigens recht: Die Zukunft von Reutlingen verspielen wir alle. Die Schuld auf andere zu schieben ist nicht recht und völlig unbillig...
AntwortenLöschenWenn die Zukunft schon da war: Warum sollen wir dann noch lernen, mit ihr umzugehen?
AntwortenLöschenNext period:
AntwortenLöschenNur der Nichtwissende kann das Drama des Lebens genießen.
Kann denn Wissen Sünde sein, fragt Adan am Baum der Erkenntnis...
AntwortenLöschenMan spricht immer vom Klimawandel. Dabei sind wir auf dem Weg von der Eiszeit in die Warmzeit...
AntwortenLöschenIch mache mir warme Gedanken. Wenn das die Welt aufheizt????
AntwortenLöschenWer es nicht wagt, der gewinnt - Über unsere Fähigkeit, mit der Zukunft umzugehen...
AntwortenLöschenWer es wagt, der wird gewinnen: wir haben das Vermögen, unsere Zukunft zu meistern
AntwortenLöschenWir haben außerdem auch das Vermögen, uns Vergangenheit zu verdauen. Nur in der Gegenwart taumeln wir...
AntwortenLöschenunsere Vergangenheit. Sorry
AntwortenLöschenNun ja. Wenn man die Vergangenheit nicht verdaut, kommt einem in der Gegenwart das Kotzen.
AntwortenLöschenIonesco hat gesagt: Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.
AntwortenLöschenZählt Ionesco noch zu unserer Zeit, unserer Epoche?
Die Epochenexperten hier sind gefragt!
Ionesco lebte vor der Zeitenwende 🤣– in einem anderen Jahrtausend...
AntwortenLöschenZeiten und Epochen
AntwortenLöschenDas Perfekt und das Imperfekt
tranken einen Sekt.
Sie stießen aufs Futurum an
(was man wohl gelten lassen kann).
--
Plusquamper und Exaktfutur
blinzelten nur.
Chr. Morgenstern
Oder um es prosaisch zu formulieren: Hätte, hätte - Fahrradkette
AntwortenLöschenErst seit 1908.
AntwortenLöschenIn der Erstausgabe 1905 hieß es noch: Plusquamper und Exaktfutur grinsten nur.
88 - die Sache macht sich....
AntwortenLöschenÜbrigens lautet die Antwort auf die im Herbst gestellte Frage nach der Zukunft von Nagelsmann bei den Buyern übrigens schlicht und ergreifend: TT bzw. keine. So schnell enden Epochen, selbst wenn Mann jung ist,,,
AntwortenLöschenIch bin auch eine Erstausgabe, allerdings völlig unsicher, ob meine Futur annähernd so exakt wie bei Morgenstern ist. Ausserdem hat er bei späteren Ausgaben Korrekturen vornehmen können.
AntwortenLöschenIch befürchte eher, dass es mit mir bei einer unkorrigierten Erstausgabe bleibt, einer epochebegrenzten. Daram wird auch Habeck nichts mehr ändern.
Allerdings bleibt ihnen auch die große Möglichkeit vom Blinzeln aufs Grinsen umzusteigen.
AntwortenLöschenHerzlichen Glückwunsch an alle heutigen Geburtstagskinder! Insbesondere die, eine Primzahl von Kerzen auf ihrer Torte haben, vor allem 71 Kerzen 🎂
AntwortenLöschen"Unsterblich werden Sie leben,
AntwortenLöschensolang es Menschenmund
und Menschenwitz wird geben
auf diesem Erdengrund....."
C.M.
Toilettenkünste....
AntwortenLöschenWarum sollte man noch über die eigene Epoche hinausdenken?
AntwortenLöschenHegel konnte noch nicht wissen, dass wir die letzte Generation sind.
Wir kleben uns an der Erde fest und wollen ein 9 € Ticket und Tempo 100.
Für Festgeklebte gibt es ohnehin keine Fahrscheinkontrolle. Und wohin wollen alle billig fahren, wenn es sowieso zu Ende ist?
Zum Himmel gibt es bekanntlich nur eine Leiter und zur Hölle freie Fahrt.
Festgeklebte kommen nicht weiter. So einfach ist das...
AntwortenLöschenAch, bei den /für die Ukrainer wieder mal ein epochemachender Dammbruch. Diesesmal ein wirklich nasser.
AntwortenLöschenSchnapszahl 😀
AntwortenLöschenHundert - Hurra. Die Zahl der Kommentare erreicht eine neue Epoche...
AntwortenLöschenKeiner entgeht den Irrtümern seiner Epoche - ganz
AntwortenLöschenWobei das Zählen von Kommentaren keinen epochalen Irrtum darstellt.
AntwortenLöschenDie Frage ist, zählt die mathematische Wahrheit oder die inhaltlich gefühlte.
Zählt Nagelsmann, zählt Schopenhauer/Hegel, viel, wieviel, überhaupt ?
Mathematische Wahrheiten gibt es einzig und allein dann, wenn deren Axiome wahr sind. Was leider nicht zu beweisen ist, sondern geglaubt werden muss. Insofern haben Mathematik und Religion vieles gemeinsam. Außer das Mathematiker ihre Triebe besser unter Kontrolle haben als der Klerus...
AntwortenLöschenAxiome sind plausibel, Religionen Gedöns...
AntwortenLöschenNicht so voreilig mit der Zuweisung!
AntwortenLöschenDie Grundlage des Urteils von Köln ist auch axiomatisch und die Kirche hat am Ende ohne Gedöns gehandelt.
Bewiesen ist nichts, plausibel schon.
Und diese (An)Erkenntnis ist 300K Euro wert.
Allerdings geht es auf dem Feld der Mathematik nicht so handgreiflich und langwierig zu. Die Riten der Kirche brauchen mehr Zeit, sind auf die Ewigkeit ausgelegt. Die der Mathematik auf die nächste Erkenntnis.
Haben Mathematiker überhaupt Triebe? Ist das schon bewiesen?
AntwortenLöschenHat Lauterbach dazu schon nächtens eine Studie gelesen?
Klerus vs Mathematiker
AntwortenLöschenBeim Klerus kannst du damit rechnen was rauskommt.
Beim Mathematiker kommt raus was er rechnet.
Haben Kleriker Triebe? Das wäre schlecht, denn wie heißt es doch in der Bibel: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Sing: Onanie, Onana - sind die Messdiener nicht da...
AntwortenLöschenWas ist das für ein Gott, der mir als erstes und wichtigstes befiehlt, dass ich ihn lieben soll?
LöschenMan merkt immer wieder, dass er mindestens bis zur Schöpfung durch sein Alleinsein ziemlich neurotisch war.
So ist das mit den Gewohnheiten:
AntwortenLöschen„Die Gewohnheit kommt als Wanderer, bleibt als Gast und macht sich dann selbst zum Herrn“
Nikolai Leskow.
Oder um es mit Konfuzius zusagen: Gutt, dass wir nicht alle Kleriker sind, denn: „Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander.“
AntwortenLöschenAlbert Einstein, nicht über die Kirche im Speziellen: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
AntwortenLöschenDas ist kein Wahnsinn.
LöschenEs ist das Naturgesetz von Behörden und Verwaltungen.
Kann jemand mal dem Einstein das Wort Wahnsinn erklären?
AntwortenLöschenGibt es hier einen Freud und Kons. Fachmann?
Für Einstein erklärt: Genie und Wahnsinn, die zwei Seiten ein- und derselben Medaille namens psychische Störung
AntwortenLöschenAha, dann ist Einstein das Genie und seine Definition der reinsten Form des Wahnsinns der Wahnsinn?
AntwortenLöschenJedenfalls hat er sich schon anspruchsvoller geäußert.
Einstein ist überschätzt. Ein hilfloser Fachidiot!!!!
AntwortenLöschen....dann erinnern wir uns zwischendurch an Weinstein aus dem Stern - auch aus einer früheren Epoche.
AntwortenLöschenIch kann mich nicht erinnern, muss vor meiner Epoche gewesen sein.
AntwortenLöschenOder war es etwa der jämmerliche Harvey???
Weinstein war Detektiv
LöschenBlaise Pacal: „Die Größe des Menschen ist es, dass er sich als elend erkennen kann. Ein Baum weiß nichts von seinem Elend. Also: Elend ist nur, wer sich als elend erkennt, aber nur das ist Größe, zu wissen, dass man elend ist.“
AntwortenLöschenAber meine Bank weiß von meinem Elend - unwohl sie keine Größe hat.
Löschen....das Erkennen des Elends als Größe zu definieren ist ausgemachter Schwachsinn. Welchen Pastis hatte er denn da intus?
LöschenPascal hat recht, aber er hat nicht zu Ende gedacht.
AntwortenLöschenDer Mensch zeigt Größe, dass er das Elend des anderen sieht einerseits, und dass er erkennt, was für ein elender Kerl sein Gegenüber ist.
Beides ist wichtig um durch's Leben zu kommen.
Dafür genügt es bei weitem nicht, sich als elend zu sehen.
Ich sehe auch, dass da Pascal mit umgekehrter Wagenreihung durch seinen Verstand gefahren ist. Ausserdem betreibt er das alte, gewinnträchtige Geschäft der Kirche. Wenn ich mich als elend erkenne, werde ich auf die gebührenpflichtigen Dienste der Kirche im Hier und Jenseits angewiesen sein.
LöschenNeben Pascal kennt sich noch jemand mit Elend aus: Andrea Nahles.
AntwortenLöschenIhre Magisterarbeit aus dem Jahr 1999 mit dem Titel "Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman". 😂Noch irgendwelche Fragen???
Ja, eine Frage: Konnte Sie bei diesem Thema überhaupt irgendwo abschreiben? Und: Hat Sie Ihren Magister trotzdem gemacht???
AntwortenLöschenSind das nicht zwei Fragen???
AntwortenLöschenEs stimmt doch, wußte schon Andreas Gryphius:
AntwortenLöschenMenschliches Elende.
Was sind wir Menschen doch? ein Wohnhaus grimmer Schmertzen.
Ein Ball deß falschen Glücks / ein Irrlicht dieser Zeit.
Ein Schauplatz herber Angst / besetzt mit scharffem Leid /
Ein bald verschmeltzter Schnee und abgebrante Kertzen.
Diß Leben fleucht davon wie ein Geschwätz und Schertzen.
Die vor uns abgelegt deß schwachen Leibes Kleid
Und in das todten-Buch der grossen Sterbligkeit
Längst eingeschrieben sind / sind uns auß Sinn und Hertzen.
Gleich wie ein eitel Traum leicht auß der acht hinfällt /
Und wie ein Strom verscheust / den keine Macht auffhält:
So muß auch unser Nahm / Lob Ehr und Ruhm verschwinden /
Was itzund Athem holt / muß mit der Lufft entflihn /
Was nach uns kommen wird / wird uns ins Grab nach zihn
Was sag ich? wir vergehn wie Rauch von starken Winden.
Friedrich Schiller: "Hochmut ist's, wodurch die Engel fielen, / woran der Höllengeist den Menschen faßt."
AntwortenLöschenDie gefallenen Engel ziehen heute mit Hochmut als Dragqueens unentwegt durch alle Fernsehkanäle und Stadtbüchereien (zur Kinderlesung ab 4 J.)
LöschenWo bleibt der Höllengeist, lieber Fritz?
Das ist doch die Hölle
AntwortenLöschenAch, es gibt so viele Höllen
AntwortenLöschenwo wir nicht gern schmoren wöllen.
Und es gibt die heißen Wüsten,
wo ohne Bier wir schwitzen müssten.
Nicht besser ist die Eiseskälte,
in der keiner frieren wöllte.
Zuvor haute Corona viele um,
die damals zu nix nütze wurn.
Das Leben ist kein Ponyschlecken.
Nichts reimt sich.
Es ist zum Verrecken.
Nicht verzweifeln bem Ponyschlecken: Wie wäre es mit Regenrückhaltebecken?
AntwortenLöschenVergesst nicht: Erlebnisüberfluss führt zu Erinnerungsmangel
AntwortenLöschenDas Leben ist eine mißliche Sache...
AntwortenLöschenA. Schopenhauer zu C M Wieland 1813
Wenn das Leben eine misslidhe Sache ist, dann der Tod erst Recht. Analüst, 22.6.2022
AntwortenLöschenSo sicher können Sie da nicht sein, vertrauen Sie darauf nicht.
AntwortenLöschenBeim Leben weiß man es bestimmt. Aber nach dem Tod ist uns ja Himmlisches geweisagt und versprochen.
Diese Versprechungen werden ja täglich in den Werbeveranstaltungen der Kirche erneuert.
Hemmnisse werden abgebaut. Das Fegefeuer ist bereits abgeschafft, und auf einer der nächsten Sitzungen des Synodalen Weg stimmen sie auch über die Abschaffung der Hölle ab.
Dann muss der Kotzbrocken Schopenhauer in den Himmel umziehen. Was ihm gar nicht gefallen dürfte.
Wie soll denn das gehen?
AntwortenLöschen144.000 Menschen passen ins Himmelreich. Offenbarung d. Johannes 14:1.3
Wenn Schopenhauer noch dazu kommen soll, ist alles übervoll dort droben.
Eine Vielzahl muslimischer (ehemaliger) Jungfrauen, Märtyrer, Heilige, Scheinheilige, Päpste, Könige, Selige und Unselige.
Da bleibt Petrus nichts anderes übrig, als eine Zweigstelle auf der Venus (es soll ja vergnüglich zugehen) zu gründen.
Wer ist eher da. Die Noch-Lebenden oder die Himmlische?
Warum werben dann fast alle Religionen für's Paradies, wenn ohnehin kein Platz mehr ist.
AntwortenLöschenDie verkaufen ja eigentlich nur Bahnsteigkarten..
AntwortenLöschenDen Einlass bestimmen sie nicht.
Ich glaube KEINER Werbung...
AntwortenLöschenNach allem was ich weiß erwartet mich nix Himmlisches, sondern die Hölle. Will es auch sehr hoffen. Habe zielstrebig darauf hin gearbeitet...
AntwortenLöschenDa werden ja Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Das ist mehr als epochal!
AntwortenLöschenDer neue Himmel lockt viele alte Sünder. H.Heine
AntwortenLöschenEbenfalls Heinrich Heine:
AntwortenLöschenIch glaub nicht an den Himmel,
Wovon das Pfäfflein spricht;
Ich glaub nur an dein Auge,
Das ist mein Himmelslicht.
Ich glaub nicht an den Herrgott,
Wovon das Pfäfflein spricht;
Ich glaub nur an dein Herze,
'nen andern Gott hab ich nicht.
Ich glaub nicht an den Bösen,
An Höll und Höllenschmerz;
Ich glaub nur an dein Auge,
Und an dein böses Herz.
Er schrieb an Börne:
AntwortenLöschenFür Menschen, denen die Erde nichts mehr bietet, ward der Himmel erfunden....Heil dieser Erfindung!
Schön hat der Erotiker Heine aber auch bemerkt:
AntwortenLöschen"....wenn auch durch die fromm gesenktem Augenwimpern mancher Madonna aus jener Zeit ein so schalkhafter Liebeswink blinzelt, als ob sie uns gern noch ein zweitens Christkindlein schenken möchte "
Ich gestehe, seit ich das bei Heine gelesen habe, gehe ich aus mancher Kirche mit anderen Gefühlen hinaus, als ich hinein gegangen bin.
Solche Beichten gehören eigentlich in die Kirche und nicht ins Forum 😎
AntwortenLöschenOb vor dem 1. September 2023 noch was gepostet wird? Oder ob wir uns mit der alten Zukunft begnügen müssen??
AntwortenLöschenAufrichtige Beichten sind ja unerwünscht hier.
AntwortenLöschenUnd wo es keine Beichten gibt, sind auch keine Erfahrungen, keine Erkenntnisse, keine Leidenschaften, kein Schatten und kein Licht.
Wo ist denn hier? In Reutlingen? In Baden-Württemberg? Deutschland? Europa? Erdenrund? Milchstraße?
AntwortenLöschenIm Himmel sind Beichten ja unnötig – und in der Hölle überflüssig.
Bleibt das Fegefeuer, um dem Schmurgeln zu entrinnen
Fegefeuer gibt es doch nicht mehr!
AntwortenLöschenDie selbsterklärte alleine zuständige Werbeabteilung für den Himmel hat die mildere ihrer Erpressungstricks abgeschafft.
AntwortenLöschenJetzt geht es nur noch um Himmel und Hölle.
Übrigens: Wer kümmert sich hier mal wieder um Hegel, Gerstenmaier und Epochen?
Hegel oder Hagel? Was wurde denn da in Reutlingen gebeichtet, dass die Schneepflüge im August raus müssen???
AntwortenLöschenReutlingen ist ja schon wieder heimgesucht worden.
AntwortenLöschenMan kann kaum abstreiten, dass die Verwüstungen eine Strafkomponente haben. Aber warum immer die ganze Stadt verwüstet wird, obwohl die Teufel*innen (m,w,d) auch einzeln zu identifizieren sind, erscheint ungerecht. Bei der zerstrittenen Stadtgesellschaft kann man nicht mehr von Sippe sprechen, also auch nicht von Sippenhaft.
Die sog.Stadtgesellschaft ist nicht zerstritten. Sie ist - wie das heute so ist - divers*siff*lziert.
AntwortenLöschenhttps://www.ksta.de/politik/interview-mit-gerhart-baum-die-nazis-sind-wieder-da-626791
AntwortenLöschenAuch das kann zu Epochen gesagt werden:
AntwortenLöschenDER JOB
Erzähl den Verlierern
vom Ende der Sieger.
Wolf Wondratschek
Mit einem Glückwunsch zum heutigen 80. Geburtstag
Er hatte ein schönes Leben. Ein schönes Leben, das einmal war. Wie er jetzt selbst einer ist, der einmal war. Wie auch ich einmal einer sein werde, der einmal war.
AntwortenLöschenWolf, auch Grüße von mir, wo immer du dich auch rumtreibst.
AntwortenLöschenDu hast feurige Gedichte an Frauen geschrieben, die Suhrkamp Poeten verachteten dich für deine hellsichtige Zeitanalyse des Alltags. Und auch dafür, dass du die Nachkriegsschleimerei von Benn und Böll Anhängern entlarvt hast. Und auch deshalb, weil du deine Gedichte bei Tchibo und Zweitausendeins an deine Leserinnen gebracht hast. Zum 80igsten werde ich dich entstauben. Wo stehst du?
Wondratschek hatte vorgestern Geburtstag, am 14. August...
AntwortenLöschenHegel: über die eigene Epoche hinauszudenken
AntwortenLöschenKann man überhaupt über etwas hinausdenken - und wenn ja, was macht man mit dem Hinausgedachten?
Denken geschieht innerhalb des eigenen Vorstellungsrahmens, auch wenn man fremdes Denken miteinbezieht. Man kann nicht ausserhalb dieses Denkrahmens denken, erst recht nicht nachdenken.
Das Hegelzitat (?) meint wohl, dass wir nicht fähig sind, heute über die nächste Epoche nachzudenken. Das meint aber etwas anderes. Das lässt auch offen, ob wir zu faul, unfähig oder Unlust an unserer Zukunft, der unserer Kinder oder der Gesellschaft haben.
Deshalb müssten wir Raimund Vollmer fragen, in welchem Sinn/ Zusammenhang hat Hegel das gemeint.
Offen bleibt auch immer bei historischen Zitaten, inwieweit Begriffsverschiebungem/Sinnveränderungen vorliegen können. Heutige Historiker machen sich nicht mehr die Mühe, bei ihrer Exegese das zu erforschen.
Hegel ging es um die Dimension der Veränderung, des "Werdens" und seiner ganzen Tragweite, insofern auch um das Gestalten der Zukunft...
AntwortenLöschenÜbrigens ist heute Hegels Geburtstag.
AntwortenLöschenUns USU lebt - der Journalyst hat schon wieder abgesahnt :-))))
AntwortenLöschenJetzt dokumentiert in einer neuen Ausstellung in der Bundeskunsthalle: Der Beginn unserer Gegenwart
AntwortenLöschenhttps://www.ksta.de/kultur-medien/ausstellung-in-der-bundeskunsthalle-hier-begann-die-gegenwart-656127
Das war doch schon gestern....
AntwortenLöschenZum doppelten Preis: Erste Bäckerei verkauft Brot von morgen. Mehr unter:
AntwortenLöschenhttps://www.der-postillon.com/2019/09/brot-von-morgen.html
Nach Platon ist die Wirklichkeit
AntwortenLöschendie Welt der Ideen.
Das ahnt man auch in Altenburg.
Wirklichkeit, Wahrheit? Fr mich macht das einen Unterschied!
AntwortenLöschenDie „Welt der Ideen“ bezeichnete er Platon doch als die "Heimat der ewigen Wahrheit", wenn ich mich nicht irre.
Mit der Zukunft umzugehen ist doch sehr einfach, wenn ich das mal so sagen darf: Einfach kommen lassen! Er kütt wie et kütt!
AntwortenLöschen.....und das Gute: Die Zukunft geht schneller vorbei als man denkt.
AntwortenLöschenAuch die von Sahra Wagenknecht.
Die von Platon ist es schon und meine is in progress
Alles reden nur von der Zukunft - aber was ist mit unserer Unfähigkeit? Handelt es sich bei unserer Insuffizienz nur um Impotenz, um Inkompetenz oder gar um Unvermögen?????
AntwortenLöschenEs ist Ignoranz! Wir machen es uns in der Vergangenheit bequem!!!
AntwortenLöschenIn der Vergangenheit können wir gar nichts mehr machen!
AntwortenLöschenUnd in der Ignoranz machen wir ja auch nix.
Und bequem ist schon gar nichts mehr.
Die zunehmend ideologischen Konflikte löst man nicht mit Zukunftshoffnungen.
Und weil die inszenierten Konflikte zwischen Ideologiefronten stattfindet, bleibt einem nur, sich rauszuhalten. Sonst gerät man unweigerlich zwischen die Fronten. Früher hieß das Einmischen Debatte und Differenzierung. Zwei Begriffe die heute untergegangen sind im Schlachtenlärm der Fronten.
„Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.“ Das wußte schon Epiktet, ein antiker Philosoph der römischen Kaiserzeit. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
AntwortenLöschenDas ist heute das Glaubensbekenntnis der Journalisten. Deshalb verbreiten sie heute Meinungen zu Tatsachen.
AntwortenLöschenNur in Altenburg und Umgebung scheint es Ausnahmen zu geben.
AntwortenLöschenWenn Meinungen über Tatsachen das Zusammenleben bestimmen, ist es doch die Chronistenpflicht der Journalisten, auch über Meinungen zu berichten. Oder?
AntwortenLöschenSchon wahr.
LöschenAber zu unterscheiden zwischen ihren Meinungen, den Meinungen anderer und Tatsachen.
Daraus macht die Presse heute porridge. Und die sogenannten SM-Redakteure des Internet drehen das Rad.
(SM = hier Social Media.
Angemerkt für die, die auch in anderen wichtigen Ecken des Internet unterwegs sind)
Da zitieren Sie Vorgaben aus der ersten Woche eines Volontariats. Aber mit der zunehmend wahrgenommenen eigenen Bedeutung deines Redakteur verliert sich das wieder. Dann wird alles durch den Filter der eigenen Befindlichkeit gestreamt.
Löschen.....Bedeutung d e s Redakteurs
LöschenWeil den Leuten der Verstand fehlt, haben sie für jedes Verständnis.
AntwortenLöschenSic! Gutes Beispiel ist der sog. Journalist, Blogger und Influenzer Sascha Lobo (wenn ich diese Begriffe immer zusammen höre, wenn er vorgestellt wird. 🤮).
AntwortenLöschenVon dessen Flatrate sollte man mal eine gehörige Portion seinem Hirn zuführen.
Zu dem andauernd eigenen Gerede einer speziellen Gattung von Redaktionen über Qualitätsjournalismus:
AntwortenLöschenWas manche Leute sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach.
Dem Ingenieur ist nix zu schwör – im Gegensatz zum Redaktör 🤣🤣🤣
AntwortenLöschenUm mal wieder auf die Epoche zurück zu kommen:
AntwortenLöschenEs wird wieder für die nächste Epoche gedacht!
Unser Verteidigungsminister macht uns für diese kriegstüchtig. Und nicht nur Marie-Agnes Flak-Zimmermann ruft Hurra Hurra. Damit wir in Stimmung bleiben, gibt es auch noch einen Veteranen Gedenktag!
So weit sind wir gekommen.
NICHT Flak-Zimmermann, sondern noch schlimmer: Vroni & Hookerz - Hurra Hurra (Official Video)
AntwortenLöschenhttps://www.youtube.com/watch?v=21IsHoz7AgQ
Ionesco hat gesagt: Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.
AntwortenLöschenNoch nie unterlagen unvergängliche Werte solchen Kursschwankungen wie heute.
AntwortenLöschenDas stimmt nicht oder hat noch nie gestimmt.
AntwortenLöschenKaum ist die Menschenrechtserklärung 1948 verabschiedet worden, wurde gegen ihre Regeln verstoßen.
Zu den ersten gehörte Israel, was gerne unterdrückt wird.
Die Erklärung der Menschenrechte ist heute noch ein Glanzpunkt der Menschheit und Menschlichkeit.
Als Vertreter des absurden Theaters passt Ionesco in unsere Epoche - wie Faust aufs Auge...
AntwortenLöschenKaum waren Adam & Eva im Paradies angekommen, haben sie gegen die Regeln verstoßen. Offenbar ist der Mensch nicht für Regeln gemacht – oder eine Fehlkonstruktion. Die Evolution wird es zeigen...
AntwortenLöschenSchade, dass Gott tot ist!
AntwortenLöschenhttps://www.der-postillon.com/2014/11/existenzbeweis-archaologen-finden.html
Eva hat Adam verführt. Sie hat keine Regeln gebrochen. Sie war die Erste, die Apple verlockende fand.
AntwortenLöschenMillionen sind ihr seitdem gefolgt.
Mich wundert, dass Gott noch nicht gewusst hat: An Apple a das.......
Mist Autokorrektur. Natürlich muss es heißen: An Apple a day.....
AntwortenLöschenGott hatte nur eine einzige Regel für das Leben im Paradies vorgegeben: "Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben."
AntwortenLöschenSpäter erhielt Moses die zehn Gebote. Wenn der Mensch schon ein einziges Gebot nicht einhalten kann, wie soll der dann 10 schaffen?????
Das war ja die Krux.
AntwortenLöschenAdam und Eva sollten nicht erkennen, was gut und böse ist.
Da sie das nicht wußten, sollten sie einem in sich idiotischem Gebot folgen. Vielleicht hat Gott das selbst erkannt und sie nicht "an dem Tage" sterben lassen.
Die Erkenntnis was gut und böse ist, ist ja bis heute unklar, trotz schlauer Theologen und Philosophen.
Was an Apple ist denn gut und böse?
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