Seiten

▼

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Deutschlandfunk: Windows - oder die Sendung mit der Maus

 Ich hörte gerade in eine Sendung meines Lieblingssenders Deutschlandfunk hinein. Es ging um PC-Betriebssysteme. Ich konnte es mir nicht verkneifen, einmal ein paar Bemerkungen per Email abzugeben. Leider war das kurz vor Schluss. Es wird wohl keine weitere "Konsequenzen" haben. Egal: Ich kann mir vo9rstellen, dass Ihr, meine Freunde, auch etwas dazu zu sagen habt. Hier meine Bemerkungen.

Wenn es um erfolgreiche Verbreitung von  Software geht, ist es meines Erachtens wichtig, dass sie „fehleranfällig“ ist. Das hört sich zuerst seltsam an, habe ich aber in mehr als 50 Jahren als Beobachter der Szene wiederholt bestätigt gesehen. Schon DOS eroberte mit seinen Abstürzen die Lufthoheit über den Stammtischen. Apple-Leute konnten da nicht viel dazu beitragen. Mit Windows verstärkte sich diese „Mundpropaganda“. Denn die Erzählungen kannten immer nur einen Sieger: den User. Unterstützt wurde er von den Medien, die bis heute davon leben Tipps und Tricks zu verraten. Überhaupt: je mehr Berater eine Software hinter sich versammeln konnte, desto besser ließ sie sich verkaufen. Und wenn dann auch noch die Software – wie es richtigerweise heißen müsste – ohne gesonderte Berechnung, also kostenlos, mitgeliefert wurde und das ohne Markenbindung, dann stand dem Erfolg nichts mehr im Wege. Die Benutzeroberflächen sind alles Derivate der legendären Parc-Lösung von 1973, die wiederum ihre Ursprünge in den sechziger Jahren hat. Die Computer-Maus wurde zum Beispiel bereits 1966 patentiert. Und man muss sich nur mal eine Präsentation von Douglas Engelbart, dem Erfinder, aus den sechziger Jahren auf YouTube anschauen, um zu erkennen, wie alt die Ideen sind. Selbst die Marketingmasche mit der kostenlosen Verbreitung von Software stammt aus dieser Zeit. Software verkauft Service – und das gilt bis in diese Sendung hinein.Raimund Vollmer

Mittwoch, 30. September 2026

Verrückte Welt

 Ich muss das jetzt hier einmal loswerden: Als ich mir heute mal ansah, mit welchen Themen ich journalistisch in irgendwelche Stories hineingelockt werden sollte, habe ich gedacht: Wir Journalisten sind es, die tagtägliche diese Welt für verrückt erklären - nur um Stories loszuwqerden, die es nicht wert sind, gelesen zu werden...

Ich habe versucht, die Headlines zu kopieren, aber man landet dann immer nur auf der Seite, die man gar nicht lesen will. 

Wollte ich nur mal sagen, obwohl ich mich wahrscheinlich mit dieser Kommentierung in dieselbe Reihe einordne...

Raimund Vollmer 



Montag, 28. September 2026

Ein (letztes) Buch: Gadamer

 

Vor einigen Monaten habe ich beschlossen, ein letztes Buch zu schreiben - es enthält persönliche Erinnerungen an Menschen und Ereignisse, aber auch die Aufbereitung von alten Texten und Zitaten. Vor allen Dingen die Zitate und deren Autoren liegen mir am Herzen. Eine kleine Serie. Heute mit dem von mir sehr verehrten Philosophen Hans-Georg Gadamer. R.V.