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Donnerstag, 24. September 2026

Nachschlagzeile: "Personenumlaufzüge"

 Paternoster sind am Ende

Die Welt, 20.8.1992 über diese besondere Form der Fahrstühle, von denen es damals noch 500 in Deutschland gab

37 Kommentare:

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    1. Etwa im IG-Farben-Haus der Goethe-Universität in Frankfurt. dem Campus Westend sind vier von acht Paternostern noch im Betrieb; sie wurden erst im Jahr 2000 modernisiert.

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    2. 2015 verkehrten landesweit immer noch 250 Paternoster, mehr als irgendwo sonst auf der Welt.

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  2. John Kenneth Galbraith24. September 2026 um 09:58

    „Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich, durch den Keller zu fahren. Man muss nur die Nerven behalten.“

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  3. Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.

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  4. Bevor der letzte Paternoster am Ende ist, werde ich es sein.

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    1. Der Paternoster hat kein Ende!

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    2. .... genauso wie der Rosenkranz.

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    3. … oder das Möbiusband - eine Fläche, die nur eine Kante und eine Seite hat. Sie ist nicht orientierbar, das heißt, man kann nicht zwischen unten und oben oder zwischen innen und außen unterscheiden.

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    4. Dafür hat der Hefekranz immer ein zu schnelles Ende.

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    5. Immerhin ein süßes Ende
      🫣

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  5. Das Möbiusband gleicht dem derzeitigen Zustand der CDU - oder umgekehrt.

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    1. Genau – bei der Partei war es niemand, wo oben und unten ist! Oder vorne und hinten…

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    2. war es= weiß
      Sorry!

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  6. "Derartige Werke müssen verbrannt werden."
    N. über Gedichte von Erich Fried
    1977, CDU-Fraktionschef Bremen.
    Bernd Otto Neumann CDU
    * 1942
    Bremen. Präsident der Filmförderungsanstalt (FFA) bis 2025, von 1991 bis 1994 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Forschung und Technologie und von 1994 bis 1998 beim Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie. Von 2005 bis 2013 war Neumann Staatsminister bei der Bundeskanzlerin und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (Kulturstaatsminister).

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  7. Nachts flüsterte die kleine Milbe
    ihm eine schöne Silbe
    ins Ohr.
    In völliger Verkennung
    der neuen Silbentrennung
    kam ihm das unvollständig vor.
    Er suchte zu verbinden,
    konnte doch nichts finden,
    bevor die schöne Silbe sich verlor.

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  8. Besser eine schöne Silke, als eine böse Milbe im Bett

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  9. Erzähl den Verlierern
    vom Ende der Sieger.
    Wolf Wondratschek

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  10. Valerie: So wollen wir nützliche Mitglieder der Gesellschaft werden.
    Leonce: Lieber möchte ich meine Demission als Mensch geben.
    >Leonce und Lena<
    1. Akt, 3. Szene

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    1. Valerie kam aus dem Regen
      von der Strasse ins Lokal
      sie ging zu den Automaten
      warf eine Münze ein und befragte ihr Schicksal
      der Junge daneben sprach:
      so ist das Leben, ach, ich rieche deine nassen Haare
      lass die Kugeln rollen, denn sie rollen wie sie wollen
      meine Liebe aber ist eine heisse Ware

      Valerie lacht und sie sagte:
      „Ich habe mir die Finger schon verbrannt
      hör mir auf damit, ein kühler Kopf ist besser
      als eine heisse Hand“
      der Junge daneben sagte:
      „So ist das eben, ich seh‘ schon, dass ich heute nicht gewinne
      lass die Kugeln rollen, doch sie rollen wie sie wollen
      das Glück ist eine kalte Maschine“

      Und so spielt Valerie weiter
      und der Sieg ist ihr gewiss
      denn wir beten zu den Automaten
      und glauben ans Maschinenparadies
      ich stehe daneben und ich möchte wirklich leben
      doch mit jedem kalten Spiel macht ihr mich älter
      ihr lasst die Kugeln rollen, doch sie rollen wie sie wollen
      und die Welt wird täglich kälter.

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    2. https://www.youtube.com/watch?v=_njeL2-00L8

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  11. Wolf Wondratscheck26. September 2026 um 12:02

    "Die Möglichkeit, ein Mensch zu sein,
    Ist unter Menschen gering. "
    Letzte Gedichte 1980
    Angestellten-Bolero

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    1. Wondratschek heißt der Mann doch. Ehre, wem Ehre gebührt...

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    2. Wie gesagt:
      Die Möglichkeit, ein Mensch zu sein,
      Ist unter Menschen gering.

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  12. „Vergiss nicht, unter Menschen lebend, was du in der Einsamkeit erkannt hast. Und erwäge in der Einsamkeit, was du im Verkehr mit den Menschen erkannt hast.“

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  13. Friedrich Nietzsche26. September 2026 um 15:25

    „Man verlernt die Menschen, wenn man unter Menschen lebt.“

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  14. Menschlein, die Erbsünde jagt dich wohl ewig - wegen eines Apfels, den du nicht ignoriert hast.
    Aber warum wurde Kraut und Getier aus dem Paradies getrieben, mit denen du auf der unruhigen Erde zusammen lebst?
    Was ist deren Schuld? Warum müssen diese mit uns leiden, unter uns leiden?
    Der Papst sitzt in seinem Papamobil und lächelt dazu.
    Und im Paradies kriecht die Schlange und langweilt sich.

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  15. „Jemand, der weiß, dass er widersprechen kann, weiß auch, dass er gewissermaßen zustimmt, wenn er nicht widerspricht“.
    Hannah Arendt.

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    1. Die Organspende konnte sie ja noch nicht gemeint haben, oder?

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    2. 'widersprechen kann' ist die maßgebliche Sequenz.
      Dennoch irrt hier Arendt intellektuell.

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    3. Schweigen ist keine Zustimmung!

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  16. "Ein Staat, dem die Mittel zur Veränderung fehlen, dem fehlen auch die Mittel zu seiner Erhaltung. "
    Edmund Burke 1790
    Philosoph

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    1. Wie wahr! Oder wie der Volksmund weiß: wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit 🫣

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