"Ich verlernte den Glauben an 'große Ereignisse', sobald viel Gebrüll und Rauch um sie herum ist. Und glaube mir nur, Freund Höllenlärm! Die größten Ereignisse - das sind nicht die lautesten, sondern unsere stillsten Stunden." Friedrich Nietzsche
Kein Innen und Außen in der Welt Wie Demokrit die Begriffe Oben und Unten auf den unendlichen Raum übertrug, wo sie keinen Sinn haben, so die Philosophen überhaupt den Begriff "Innen und Außen" auf Wesen der Erscheinung der Welt: sie meinen mit tiefem Gefühlen komme man tief ins Innere, nahe man sich dem Herzen der Natur. Aber diese Gefühle sind nur insofern tief, als mit ihnen, kaum bemerkbar, gewisse komplizierte Gedankengruppen regelmässig erregt werden, welche wir tief nennen; ein Gefühl ist tief, weil wir den begleitenden Gedanken für tief halten. Aber der tiefe Gedanke kann dennoch der Wahrheit sehr ferne sein, wie zum Beispiel jeder metaphysische; rechnet man vom tiefen Gefühle die beigemischten Gedankenelemente ab, so bleibt das s t a r k e Gefühl übrig, und dieses verbürgt nichts für die Erkenntnis als sich selbst, ebenso wie der starke Glaube nur seine Stärke, nicht die Wahrheit des Geglaubten beweist. Die Geburt der Tragödie 1967 Hanser Verlag Von den ersten und letzten Dingen
Wo ist heut ihr Wohlbefinden, hinten oder vorn zu finden? Ist es oben oder unten? Gar an keinen Ort gebunden? Oder ist es ganz perdü? Bei den Gefühlen weiß man nie! Es wird sich aber bald schon zeigen, wenn die Sterne dazu neigen wieder günstig sich zu stellen. Aufwärts geht's in großen Wellen. Dann gibt's rundum Wohlbefinden. Nicht nur vorne oder hinten.
Mein Wohlbefinden ist schlicht das Ergebnis einer achtsamen und maßvollen Lebensweise.
Nikola Tesla (1856 - 1943), serbischer Elektroingenieur, Physiker und Erfinder; erfand und entwickelte ein System zur elektrischen Energieübertragung durch Zweiphasenwechselstrom
Quelle: Tesla, My Inventions II − My First Efforts in Invention, 1919. Übers. Aphorismen.de
Ist das Leben in der Breite, in der Tiefe und der Weite häufig viel zu überzwerch, deine Frau im Bett oft sterch, dann solltest du dir gottbefohlen Rat von einem Pastor holen. Der kennt die Plagen dieser Welt und weiß es ist nicht gut bestellt im Diesseits. - Doch jenseits deines Flurs - immerhin - wohnt die schöne Nachbarin.
Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Glauben, wir verließen sie.
AntwortenLöschenLa Rochefoucauld
Maximen und Reflexionen
Reclam 2012
Es gibt Menschen, denen ihre Fehler gut stehen, und andere, die mit ihren guten Eigenschaften geschlagen sind.
AntwortenLöschenLa Rochefoucauld
"Ich verlernte den Glauben an 'große Ereignisse', sobald viel Gebrüll und Rauch um sie herum ist. Und glaube mir nur, Freund Höllenlärm! Die größten Ereignisse - das sind nicht die lautesten, sondern unsere stillsten Stunden."
AntwortenLöschenFriedrich Nietzsche
Alles was wir sehen, verbirgt etwas anderes.
AntwortenLöschenRené Magritte
belg. Surrealist
AntwortenLöschenNun prominiert das Mumeltier.
Es murmelt nicht mehr, es doziert.
Ich weiß, daß die Hoffnung grün ist, weil sie dem Menschen grüne Zweige vorspiegeln muß, auf die er nie kommt.
AntwortenLöschenKein Innen und Außen in der Welt
AntwortenLöschenWie Demokrit die Begriffe Oben und Unten auf den unendlichen Raum übertrug, wo sie keinen Sinn haben, so die Philosophen überhaupt den Begriff "Innen und Außen" auf Wesen der Erscheinung der Welt: sie meinen mit tiefem Gefühlen komme man tief ins Innere, nahe man sich dem Herzen der Natur. Aber diese Gefühle sind nur insofern tief, als mit ihnen, kaum bemerkbar, gewisse komplizierte Gedankengruppen regelmässig erregt werden, welche wir tief nennen; ein Gefühl ist tief, weil wir den begleitenden Gedanken für tief halten. Aber der tiefe Gedanke kann dennoch der Wahrheit sehr ferne sein, wie zum Beispiel jeder metaphysische; rechnet man vom tiefen Gefühle die beigemischten Gedankenelemente ab, so bleibt das s t a r k e Gefühl übrig, und dieses verbürgt nichts für die Erkenntnis als sich selbst, ebenso wie der starke Glaube nur seine Stärke, nicht die Wahrheit des Geglaubten beweist.
Die Geburt der Tragödie
1967 Hanser Verlag
Von den ersten und letzten Dingen
Wo ist heut ihr Wohlbefinden,
AntwortenLöschenhinten oder vorn zu finden?
Ist es oben oder unten?
Gar an keinen Ort gebunden?
Oder ist es ganz perdü?
Bei den Gefühlen weiß man nie!
Es wird sich aber bald schon zeigen,
wenn die Sterne dazu neigen
wieder günstig sich zu stellen.
Aufwärts geht's in großen Wellen.
Dann gibt's rundum Wohlbefinden.
Nicht nur vorne oder hinten.
Mein Wohlbefinden ist schlicht das Ergebnis einer achtsamen und maßvollen Lebensweise.
AntwortenLöschenNikola Tesla (1856 - 1943), serbischer Elektroingenieur, Physiker und Erfinder; erfand und entwickelte ein System zur elektrischen Energieübertragung durch Zweiphasenwechselstrom
Quelle: Tesla, My Inventions II − My First Efforts in Invention, 1919. Übers. Aphorismen.de
Dann isses ja gut.😇
LöschenAlle sagen Gutes über ihr Herz. Keiner wagt Gutes über seinen Geist zu sagen.
AntwortenLöschenLa Rochefoucauld
Jedermann klagt über sein Gedächtnis und keiner über seinen Verstand.
AntwortenLöschenLa Rochefoucauld
Geklagt wird nie genug, sagen unsere Juristen
Löschen.....sagen die Anwälte.
LöschenDie Richter und Staatsanwälte sind da anderer Meinung.
🤣🤣🤣
LöschenSchweige oder sage etwas, das noch besser ist als
AntwortenLöschendas Schweigen.
Ich schwiege ja, aber meine Frau sagt immer etwas, was offensichtlich besser als mein Schweigen ist.
LöschenLeide und meide!
LöschenMeide und leide! Oder geh ins Kloster
LöschenWie du warst! Wie du bist! Das weiß niemand, das ahnt keiner.
LöschenOktavian im Rosenkavalier
Ihr müßt mich nicht durch Widerspruch verwirren!
LöschenSobald man spricht, beginnt man schon zu irren.
„Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch.“
LöschenFrauen verlangen Gefühle um jeden Preis.
AntwortenLöschen„Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.“
AntwortenLöschen„Man kann Herr über das sein, was man tut, aber niemals über das, was man fühlt.“
AntwortenLöschenScharfsinn ohne Empfindung ist Mühlstein ohne Korn.
AntwortenLöschen
AntwortenLöschenWer seine Wünsche zähmt, ist immer reich.
Voltaire
Jetzt kommt die hohe Temperatur
AntwortenLöschenund wärmt uns Speck und Knochen.
Ich bin bei Hitze immer nur
ans kalte Herz meiner Frau gekrochen.
Die Frau, sie hat ein kaltes Herz,
AntwortenLöschendas kühlt uns angenehm.
Doch manchmal macht sie's uns – durch einen Scherz?
Mit Hitzewallungen höchst unbequem.
Auch ein kleines Mauerblümchen, findet irgendwann sein Bienchen
AntwortenLöschenIst das Leben in der Breite,
AntwortenLöschenin der Tiefe und der Weite
häufig viel zu überzwerch,
deine Frau im Bett oft sterch,
dann solltest du dir gottbefohlen
Rat von einem Pastor holen.
Der kennt die Plagen dieser Welt
und weiß es ist nicht gut bestellt
im Diesseits. -
Doch jenseits deines Flurs
- immerhin -
wohnt die schöne Nachbarin.