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Mittwoch, 8. Juli 2026

Zum Tage: Gefühle

 

„Es fällt uns schwerer, die Gefühle, die wir empfinden, zu verbergen, als Gefühle, die wir nicht empfinden, vorzuspiegeln.“

François de La Rochefoucauld (1613-1680), französischer Moralist

31 Kommentare:

  1. Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Glauben, wir verließen sie.
    La Rochefoucauld
    Maximen und Reflexionen
    Reclam 2012

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  2. Es gibt Menschen,  denen ihre Fehler gut stehen, und andere, die mit ihren guten Eigenschaften geschlagen sind.
                            La Rochefoucauld

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  3. "Ich verlernte den Glauben an 'große Ereignisse', sobald viel Gebrüll und Rauch um sie herum ist. Und glaube mir nur, Freund Höllenlärm! Die größten Ereignisse - das sind nicht die lautesten, sondern unsere stillsten Stunden."
    Friedrich Nietzsche

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  4. Alles was wir sehen, verbirgt etwas anderes.
    René Magritte
    belg. Surrealist

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  5. Nun prominiert das Mumeltier.
    Es murmelt nicht mehr, es doziert.

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  6. Johann Nepomuk Nestroy8. Juli 2026 um 11:32

    Ich weiß, daß die Hoffnung grün ist, weil sie dem Menschen grüne Zweige vorspiegeln muß, auf die er nie kommt.

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  7. Friedrich Nietzsche8. Juli 2026 um 12:53

    Kein Innen und Außen in der Welt
    Wie Demokrit die Begriffe Oben und Unten  auf den unendlichen Raum übertrug, wo sie keinen Sinn haben, so die Philosophen überhaupt den Begriff "Innen und Außen" auf Wesen der Erscheinung der Welt: sie meinen mit tiefem Gefühlen komme man tief ins Innere, nahe man sich dem Herzen der Natur. Aber diese Gefühle sind nur insofern tief, als mit ihnen, kaum bemerkbar, gewisse komplizierte Gedankengruppen regelmässig erregt werden, welche wir tief nennen; ein Gefühl ist tief, weil wir den begleitenden Gedanken für tief halten. Aber der tiefe Gedanke kann dennoch der Wahrheit sehr ferne sein, wie zum Beispiel jeder metaphysische; rechnet man vom tiefen Gefühle die beigemischten Gedankenelemente ab, so bleibt das  s t a r k e  Gefühl übrig, und dieses verbürgt nichts für die Erkenntnis als sich selbst, ebenso wie der starke Glaube nur seine Stärke, nicht die Wahrheit des Geglaubten beweist.  
    Die Geburt der Tragödie   
    1967     Hanser Verlag
    Von den ersten und letzten Dingen

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  8. Wo ist heut ihr Wohlbefinden,
    hinten oder vorn zu finden?
    Ist es oben oder unten?
    Gar an keinen Ort gebunden?
    Oder ist es ganz perdü?
    Bei den Gefühlen weiß man nie!
    Es wird sich aber bald schon zeigen,
    wenn die Sterne dazu neigen
    wieder günstig sich zu stellen.
    Aufwärts geht's in großen Wellen.
    Dann gibt's rundum Wohlbefinden.
    Nicht nur vorne oder hinten.

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  9. Mein Wohlbefinden ist schlicht das Ergebnis einer achtsamen und maßvollen Lebensweise.

    Nikola Tesla (1856 - 1943), serbischer Elektroingenieur, Physiker und Erfinder; erfand und entwickelte ein System zur elektrischen Energieübertragung durch Zweiphasenwechselstrom

    Quelle: Tesla, My Inventions II − My First Efforts in Invention, 1919. Übers. Aphorismen.de

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  10. Alle sagen Gutes über ihr Herz. Keiner wagt Gutes über seinen Geist zu sagen.
                               La Rochefoucauld

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  11. Jedermann klagt über sein Gedächtnis und keiner über seinen Verstand.
                                         La Rochefoucauld

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    1. Geklagt wird nie genug, sagen unsere Juristen

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    2. .....sagen die Anwälte.
      Die Richter und Staatsanwälte sind da anderer Meinung.

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    3. 🤣🤣🤣

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  12. Pythagoras von Samos9. Juli 2026 um 00:07

    Schweige oder sage etwas, das noch besser ist als
    das Schweigen.

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    1. Ich schwiege ja, aber meine Frau sagt immer etwas, was offensichtlich besser als mein Schweigen ist.

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    2. Leide und meide!

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    3. Meide und leide! Oder geh ins Kloster

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    4. Wie du warst! Wie du bist! Das weiß niemand, das ahnt keiner.
      Oktavian im Rosenkavalier

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    5. Ihr müßt mich nicht durch Widerspruch verwirren!
      Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren.

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    6. „Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch.“

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  13. Honoré de Balzac10. Juli 2026 um 10:40

    Frauen verlangen Gefühle um jeden Preis.

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  14. Leonardo da Vinci10. Juli 2026 um 10:43

    „Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.“

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  15. Gustave Flaubert10. Juli 2026 um 10:44

    „Man kann Herr über das sein, was man tut, aber niemals über das, was man fühlt.“

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  16. Scharfsinn ohne Empfindung ist Mühlstein ohne Korn.

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  17. Wer seine Wünsche zähmt, ist immer reich.  
    Voltaire

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  18. Jetzt kommt die hohe Temperatur
    und wärmt uns Speck und Knochen.
    Ich bin bei Hitze immer nur
    ans kalte Herz meiner Frau gekrochen.

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  19. Die Frau, sie hat ein kaltes Herz,
    das kühlt uns angenehm.
    Doch manchmal macht sie's uns – durch einen Scherz?
    Mit Hitzewallungen höchst unbequem.

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  20. Auch ein kleines Mauerblümchen, findet irgendwann sein Bienchen

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  21. Ist das Leben in der Breite,
    in der Tiefe und der Weite
    häufig viel zu überzwerch,
    deine Frau im Bett oft sterch,
    dann solltest du dir gottbefohlen
    Rat von einem Pastor holen.
    Der kennt die Plagen dieser Welt
    und weiß es ist nicht gut bestellt
    im Diesseits. -
    Doch jenseits deines Flurs
    - immerhin -
    wohnt die schöne Nachbarin.

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