„Er ist ein großer Prüfer und durchschaut Das Tun der Menschen ganz; er liebt kein Spiel, Wie du, Antonius, hört nicht Musik; Er lächelt selten, und auf solche Weise, Als spott‘ er sein, verachte seinen Geist, Den irgend was zum Lächeln bringen konnte. Und solche Männer haben nimmer Ruh, Solang die jemand größer sehn als sich; Das ist es, was sie so gefährlich macht.“ William Shakespeare (1564-1616) in Cäsar, Zweite Szene, Uraufführung 1599
„Wenn im Frieden die Tugend die treibende Kraft der Volksregierung ist, so sind es in der Revolution zugleich die Tugend und der Terror; die Tugend, ohne die der Terror unheilvoll, der Terror, ohne den die Tugend ohnmächtig ist.“
Die Toleranz ist eine schreckliche Tugend, und die nächsten Verwandten der Toleranz sind die Apathie und Schwäche. Oliver Goldsmith (1728 - 1774), anglo-irischer Erzähler
Die Tugend macht das Alter jung, das Laster die Jugend alt. – In unsrer Zeit, wo niemand mehr an Wunder glaubt, verlangen oft die Völker, dass die Regierungen welche tun sollen.
„Stark wie der Tod ist die Liebe, mächtig wie die Gewalten der Tiefe ist ihr Eifern. Wasserfluten löschen die Liebe nicht, und Ströme ersticken sie nicht.“
Das Gewicht nimmt zu, die Haare schwinden. Es ist jetzt Ruhe unter alten Linden. Wo früher wenn die Brünnlein flossen die Kampfeslieder der Genossen nicht nur zum 1. Mai erklangen. Sie alle sind schon längst gegangen. Sehr einsam ist's an solchen Plätzen - und in mir auch. Darf ich mich setzen?
Panta rhei (altgriechisch πάντα ῥεῖ - alles fließt
AntwortenLöschenManta 3
Löschenalles läuft.
War das nicht aus Mantra 4?
LöschenWenn du lange genug am Ganges sitzt, kommt der Tag, an dem du siehst, wie deine Leiche vorbei schwimmt.
AntwortenLöschenDu hast deine Wiedergeburt verpasst.
Am Anfang oder am Ende des Ganges? Oder da, wo das Besprechungszimmer ist??
Löschen"Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel."
AntwortenLöschen„Er ist ein großer Prüfer und durchschaut
AntwortenLöschenDas Tun der Menschen ganz; er liebt kein Spiel,
Wie du, Antonius, hört nicht Musik;
Er lächelt selten, und auf solche Weise,
Als spott‘ er sein, verachte seinen Geist,
Den irgend was zum Lächeln bringen konnte.
Und solche Männer haben nimmer Ruh,
Solang die jemand größer sehn als sich;
Das ist es, was sie so gefährlich macht.“
William Shakespeare (1564-1616) in Cäsar, Zweite Szene, Uraufführung 1599
Keine Tugend, die nicht im Terror ihren Lohn findet.
AntwortenLöschen„Wenn im Frieden die Tugend die treibende Kraft der Volksregierung ist, so sind es in der Revolution zugleich die Tugend und der Terror; die Tugend, ohne die der Terror unheilvoll, der Terror, ohne den die Tugend ohnmächtig ist.“
Löschen"Zuallermeist sind unsere Tugenden nur verkappte Laster." La Rochefoucauld
AntwortenLöschenDie Toleranz ist eine schreckliche Tugend, und die nächsten Verwandten der Toleranz sind die Apathie und Schwäche.
AntwortenLöschenOliver Goldsmith (1728 - 1774), anglo-irischer Erzähler
Tugend ist lediglich die Abwesenheit von Versuchung.
AntwortenLöschenDie Tugend ist mit der Jugend.
AntwortenLöschenDenn für das Laster braucht man Zaster.
„Das Alter hat keinen Schmuck außer der Tugend.“
AntwortenLöschenPlutarch von Chäronea (45 - 120), griechischer Philosoph, Historiker und Konsul von Griechenland
Der Jungen Lob wird's mehren,
AntwortenLöschenwenn sie das Alter ehren;
doch große Tugend ist's der Alten,
der Jugend was zu gut zu halten.
Freidank (Vrîdanc) (um 1170 - um 1233), auch Vrîgedanc, bürgerlicher Schwabe, Kreuzzugteilnehmer 1228/29, Verfasser des Lehrgedichts »Bescheidenheit«
Die Tugend macht das Alter jung, das Laster die Jugend alt. – In unsrer Zeit, wo niemand mehr an Wunder glaubt, verlangen oft die Völker, dass die Regierungen welche tun sollen.
AntwortenLöschen„Stark wie der Tod ist die Liebe, mächtig wie die Gewalten der Tiefe ist ihr Eifern. Wasserfluten löschen die Liebe nicht, und Ströme ersticken sie nicht.“
AntwortenLöschen„Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll.“
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AntwortenLöschenDas Gewicht nimmt zu,
die Haare schwinden.
Es ist jetzt Ruhe unter alten Linden.
Wo früher wenn die Brünnlein flossen
die Kampfeslieder der Genossen
nicht nur zum 1. Mai erklangen.
Sie alle sind schon längst gegangen.
Sehr einsam ist's an solchen Plätzen
- und in mir auch.
Darf ich mich setzen?
Ja!
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