„Eine Geliebte ist Milch, eine Braut Butter, eine Frau Käse.“ Ludwig Börne (1786 - 1837), deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker
Für die Freiheit des Denken kämpfte Jean Paul mit anderen; im Kampfe für die Freiheit des Fühlens steht er allein. Seltsame, wunderliche Menschen, die wir sind! Fast sorglicher noch als unsern Hass suchen wir noch unsere Liebe zu verbergen, und wir fliehen so ängstlich den Schein der Güte, als wir unter Dieben den Schein des Reichtums meiden..... ... Wie ängstlich lauschest du dann umher, ob kein Auge dich ertappt. Dann tritt Jean Paul nahe an dich heran und sagt dir leise und lächelnd: "Ich kenne dich!" Du verbirgst deine Freuden, weil sie dir zu kindlich scheinen für die Teilnahme der Würdigen; du verheimlichst deine Schmerzen, weil sie dir zu klein dünken für das Mitleid. Jean Paul findet dich auf und deine verstohlene Lust und spricht: "Komm, spiele mit mir!" .... ... Börne in einer Rede am 2.12.1825 in Frankfurt
Es kann ein Liberaler Minister werden, aber deshalb ist er noch kein liberaler Minister!
Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835), deutscher Philosoph, Philologe und preußischer Staatsmann, Mitbegründer der Universität Berlin (heute Humboldt-Universität zu Berlin)
...aus Furcht zu lieben, hasste er;denn Goethe hasste die Liebe, die ihm Tod, Fäulnis war, und er fürchtete den Tod; den Hass aber liebte er, denn er liebte das Leben, und im trennenden Hass erkannte er allein das Leben..... "Du bist ein koketter, zierlicher Schreiber, aber du bist ein harter Mann; die ganz schöne Natur, die herrliche Gegend, die warmen Sonnentage der Erinnerung - das alles rührt dich nicht, so freundlich du bist, so kalt bist du auch." (Bettine) Ludwig Börne Goethes Briefwechsel mit einem Kinde Auteuil 1835
Und käme im Himmel ein Gott zu mir uns spräche: "Ich will dich in einen Franzosen verwandeln", ich antwortete ihm: "Ich danke Herr Gott. Ich will ein Deutscher bleiben mit allen seinen Mängeln und Auswüchsen." Ludwig Börne im französischen Exil
Zugleich meinte Börne: "Nicht die Zensur, die das Drucken verbietet, die andere ist die verderblichste, die uns am Schreiben hindert; und das tut sie im ganzen Lande." Und wer würde zu behaupten wagen, dass diese Warnung vor der Selbstzensur für uns, für die Verhältnisse in der Bundesrepublik nicht gilt. Marcel Reich Ranicki über Ludwig Börne 1976
Herr Börne ist aber sehr alt geworden
AntwortenLöschen„Eine Geliebte ist Milch, eine Braut Butter, eine Frau Käse.“
AntwortenLöschenLudwig Börne (1786 - 1837), deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker
Für die Freiheit des Denken kämpfte Jean Paul mit anderen; im Kampfe für die Freiheit des Fühlens steht er allein. Seltsame, wunderliche Menschen, die wir sind! Fast sorglicher noch als unsern Hass suchen wir noch unsere Liebe zu verbergen, und wir fliehen so ängstlich den Schein der Güte, als wir unter Dieben den Schein des Reichtums meiden.....
AntwortenLöschen... Wie ängstlich lauschest du dann umher, ob kein Auge dich ertappt. Dann tritt Jean Paul nahe an dich heran und sagt dir leise und lächelnd: "Ich kenne dich!" Du verbirgst deine Freuden, weil sie dir zu kindlich scheinen für die Teilnahme der Würdigen; du verheimlichst deine Schmerzen, weil sie dir zu klein dünken für das Mitleid. Jean Paul findet dich auf und deine verstohlene Lust und spricht: "Komm, spiele mit mir!" ....
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Börne in einer Rede am 2.12.1825 in Frankfurt
Es kann ein Liberaler Minister werden, aber deshalb ist er noch kein liberaler Minister!
AntwortenLöschenWilhelm von Humboldt (1767 - 1835), deutscher Philosoph, Philologe und preußischer Staatsmann, Mitbegründer der Universität Berlin (heute Humboldt-Universität zu Berlin)
"Kritik ist die Steuer, die ein Mensch der Öffentlichkeit entrichtet,
AntwortenLöschendamit sie ihm erlaubt, außergewöhnlich zu sein."
"Seit ich fühle, habe ich Goethe gehaßt. Seit ich denke, weiß ich warum."
AntwortenLöschen...aus Furcht zu lieben, hasste er;denn Goethe hasste die Liebe, die ihm Tod, Fäulnis war, und er fürchtete den Tod; den Hass aber liebte er, denn er liebte das Leben, und im trennenden Hass erkannte er allein das Leben.....
Löschen"Du bist ein koketter, zierlicher Schreiber, aber du bist ein harter Mann; die ganz schöne Natur, die herrliche Gegend, die warmen Sonnentage der Erinnerung - das alles rührt dich nicht, so freundlich du bist, so kalt bist du auch." (Bettine)
Ludwig Börne
Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
Auteuil 1835
Eine Maschine kann die Arbeit von fünfzig Menschen leisten, aber sie kann nicht einen einzigen außergewöhnlichen ersetzen.
AntwortenLöschen....nicht einmal Musk.
LöschenEr war ein toleranten Fanatiker.
AntwortenLöschenMRR in
Ludwig Börne Spiegelbild des Lebens
Insel 1994
Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat.
AntwortenLöschenL. Börne
"Wie nehmen manche Worte, an sich anfangs unschuldig, ja süß, erst auf dem Lager der Zeit giftige Kräfte an."
AntwortenLöschenJean Paul
...meinte er z.B. auch die 'Ehe'?
LöschenMaybe!
LöschenVielleicht wird das "Bis das der Tod uns scheidet" im Laufe der Jahre zur Handlungsaufforderung??
Und käme im Himmel ein Gott zu mir uns spräche: "Ich will dich in einen Franzosen verwandeln", ich antwortete ihm: "Ich danke Herr Gott. Ich will ein Deutscher bleiben mit allen seinen Mängeln und Auswüchsen."
AntwortenLöschenLudwig Börne im französischen Exil
Zugleich meinte Börne: "Nicht die Zensur, die das Drucken verbietet, die andere ist die verderblichste, die uns am Schreiben hindert; und das tut sie im ganzen Lande."
AntwortenLöschenUnd wer würde zu behaupten wagen, dass diese Warnung vor der Selbstzensur für uns, für die Verhältnisse in der Bundesrepublik nicht gilt.
Marcel Reich Ranicki über Ludwig Börne
1976
Niemand hat das Recht zu gehorchen.
AntwortenLöschenHannah Arendt
Mut ist der Tat Anfang, doch das Glück entscheidet über das Ende. Demokrit
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