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Samstag, 9. Mai 2026

Zum Tage: Umkehr

 

»Jede Umkehrung ist ein schwie­riger Pro­zess. Der Grund: wir kennen kaum die Dynamik institutionellen Wan­dels, be­sonders aber haben wir kaum Ahnung von dem Zu­sammenspiel zwischen wirt­schaft­lichen und politischen Märkten.«

1993: Douglass North, Wirtschaftsnobelpreisträger

11 Kommentare:

  1. Alessandro Manzoni9. Mai 2026 um 19:17

    Nun – wenn Umkehren unmöglich und Stehenbleiben unerträglich ist, so bleibt kein anderer Ausweg als: Vorwärtsschreiten. Das ist auch kein so trauriger Ausweg.

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  2. Das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Politik kann man doch besonders gut an den USA studieren. Davon haben wir mehr als nur Ahnung.

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    1. Trump sei Dank! Obwohl: Merz ist auch kein Scherz - und Reiche ist Programm…

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    2. Die Reiche
      ist schon jetzt politisch
      eine Leiche.

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  3. Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigene Seele, zumal wenn er in sich selbst solche Eigenschaften hat, bei deren Betrachtung er sogleich vollkommene Ruhe genießt, und diese Ruhe ist meiner Meinung nach nichts anderes als ein gutes Gewissen. Halte recht oft solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.

    Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph

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  4. Jeder notwendigen Nichtumkehrung folgt ein noch schwierigerer Prozess, Herr North. Ein Wirtschaftswissenschaftler sollte sich Wissen beschaffen, wenn er 'kaum Ahnung' von Markt hat. Oder wenigstens so tun, als ob er sie hätte - wie seine Kollegen.

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    1. Nichts ist in der Welt so gut verteilt wie der Verstand, denn jeder ist überzeugt dass er genug davon hat.
      R. Descartes

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    2. Wer fragt, der ist gerichtet,
      hier wird nicht kommentiert,
      hier wird an sich gedichtet; ......
      Aus: Drei Hasen
      Eine groteske Ballade
      Christian Morgenstern

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  5. "Wer nach dem Großen strebt, der muss leisten, was das Große fordert."
    Platon. Phaidros

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  6. "Alle 11 Minuten erliegt jemand den Erwartungen eines anderen… "

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  7. Dieser Preis ist aus verschiedenen Gründen umstritten, auch weil er posthum eingeführt wurde. Insbesondere die annähernde Gleichstellung mit den Nobelpreisen wirft die Frage auf, ob dieser Preis überhaupt im Sinne Nobels ist und ob es angemessen ist, den Wirtschaftswissenschaften solch eine herausragende Stellung einzuräumen. Ich persönlich halte von Wirtschaftswissenschaft und Betriebswirten rein gar nix. Nieten in Nadelstreifen...

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