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Dienstag, 24. März 2026

Zum Tage: Flucht & Furcht

 „Die Furcht vor der Verantwortung begünstigt die Flucht in die Abhängigkeit.“

Erich Limpach (1899-1965), deutscher Schriftsteller

19 Kommentare:

  1. Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

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    1. Meine Frau macht mich auch immer für alles verantwortlich.

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    2. Passen Sie auf!
      Vermutlich steckt sie mit dem Molière unter einer Decke.

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  2. Ralf Dahrendorf  
    Vom Gesellschaftsvertrag zur Anomie
    Berlin 1981:
    "Anomie bedeutet den Geisteszustand von jemanden,  der seinen moralischen Wurzeln entrissen ist, der keine Standards mehr hat, sondern nur mehr noch unzusammenhängende Antriebe, der keinen Sinn für Kontinuität, für gewachsene Gruppen, für Obligationen mehr hat. Der anomische Mensch ist geistig steril geworden, nur auf sich selbst bezogen, niemand verantwortlich. Er mokiert sich über die Werte anderer Menschen. Sein einziger Glaube ist die Philosophie des Neinsagens. Er lebt auf der schmalen Linie des Empfindens zwischen der fehlenden Zukunft und der fehlenden Vergangenheit..... Anomie ist ein Geisteszustand, in der der Sinn des Individuums für sozialen Zusammenhalt - die Hauptquelle seines moralischen Halts - gebrochen oder tödlich geschwächt ist."

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  3. "Wer nach dem Großen strebt, der muss leisten, was das Große fordert."
    Platon. Phaidros

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  4. Beschreibung des Menschen: Abhängigkeit, Wunsch nach Unabhängigkeit, Bedürfnisse.

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  5. Richard von Weizsäcker25. März 2026 um 15:47

    Freiheit ist Verantwortung und Zumutung, die eigenen Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, eigene Versäumnisse zu erkennen und für sie einzustehen, Konflikten vorzubeugen, die Freiheit des anderen zu achten.

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  6. Wir werden immer weniger wissen, was ein Mensch ist.
    Buch der Vorhersagen

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    1. Die KI wird es uns nicht verraten 🤣🤣🤣

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    2. Herbert Grönemeyer25. März 2026 um 17:59

      Und der Mensch heißt Mensch
      Weil er irrt und weil er kämpft
      Und weil er hofft und liebt
      Weil er mitfühlt und vergibt…

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    3. H.G.
      ....
      ...weil er irrt, wen er bekämpft,
      weil er hofft, statt dass er liebt...

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    4. Halte uns, wo wir haltlos gehn,
      rate, wo wir ratlos stehn,
      sprich du, wo wir sprachlos flehn.

      Aus einem alten Pfingstgebet

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  7. Ist das Leben in der Laube die Erfüllung für die Raupe,
    oder träumt das dicke Ding,
    es sei schon ein Schmetterling?
    Das Schicksal kommt so wie es will,
    flattert's dir zu, dann halte still.

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  8. Mehr sagen von der Zeit die Wörter aus, die man nicht gebraucht, als die, die man mißbraucht.  
    Stanislav J. Lec

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  9. Alexander Kluge ist tot. Wieder ein Gigant gestorben.
    Wir bleiben allein.

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