1992: „Tatsächlich liest sich die Liste der jetzt als Rechtsanwälte in Berlin zugelassenen Ex-DDR-Juristen wie ein ‚Who is who‘ der ehemaligen SED-Justiz.“
Wolfgang Hartung und Joachim Sattler, Rechtsanwälte, in der Januar-Ausgabe 1992 des „Anwaltsblatts“
Wie 1968 ! Damals waren es die Gestalten der NSDAP, die (unter)richteten. Unter den Talaren, der Muff von 1000 Jahren. ‘S war. Immer so 😢
AntwortenLöschen....... da verschieben Sie aber historisch einiges.
LöschenNorbert Jankowski – im November 1967 stellvertretender AStA-Vorsitzender der Uni Hamburg, an der dieser Muff-Spruch seinerzeit geprägt wurde – hält die Anspielung auf die NS-Zeit für eine nachträgliche Interpretation: Er habe die Anspielung damals nicht wahrgenommen und nimmt auch nicht an, dass „die anderen das vorher durchdacht haben, auch wenn sie das heute oft anders erzählen.“
LöschenZitiert nach Helene Heise, Thema Parole vom Bauzaun (in der Reihe einestages – Zeitgeschichten auf Spiegel Online).
68 haben keinen NSDAPler mehr gelehrt
Löschen🎖 👍
AntwortenLöschenGerade jetzt wo Ulrich Enzensberger gestorben ist, sollte man Geschichtsverfälschungen dieser Zeit entgegentreten.
AntwortenLöschenÜber 70 % der Richter und Staatsanwälte in der BRD hatten bereits in der NS-Zeit gearbeitet; an Bundesgerichten waren es teilweise über 75 %.
AntwortenLöschenEs ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.
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