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Montag, 19. Januar 2026

Zum Tage: Begehr

 „Begehren heißt: sich verloren geben“

Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph

5 Kommentare:

  1. Viel begehren heißt viel entbehren.

    Klospruch

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  2. Adelbert von Chamisso19. Januar 2026 um 08:15

    Seit ich ihn gesehen

    Seit ich ihn gesehen,
    glaub ich, blind zu sein;
    wo ich hin nur blicke,
    seh ich ihn allein.
    Wie im wachen Traume
    schwebt sein Bild mir vor,
    taucht aus tiefstem Dunkel
    heller nur empor.

    Sonst ist licht- und farblos
    alles um mich her,
    nach der Schwestern Spiele
    nicht begehr ich mehr.
    Möchte lieber weinen
    still im Kämmerlein;
    seit ich ihn gesehen,
    glaub ich blind zu sein.

    Adelbert von Chamisso (1781 - 1838), eigentlich Louis Charles-Adélaïde de Chamisso de Boncourt, deutsch-französischer Dichter und Naturforscher

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  3. Friedrich Nietzsche19. Januar 2026 um 08:18

    Begehren – das heißt mir schon: mich verloren haben.

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  4. Ich begehre - also bin ich!

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  5. Friedrich Schiller19. Januar 2026 um 20:38

    Abend ward's und wurde Morgen,
    nimmer, nimmer stand ich still;
    aber immer blieb's verborgen,
    was ich suche, was ich will.

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