Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten
„Scheide aus, was die Kirche zu lesen irgendwie verbietet. Sie meint es gut mit dir; sie hat Gewalt über dich und kann und muss von dir verlangen, dass du ihre Ehre und dein Heil auf das gewissenhafteste wahrest.“ (Seite 237)
Pater Adolph von Doß
(1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung
Gut, dass ich kein Jüngling mehr bin!
AntwortenLöschenDer Jüngling, der
AntwortenLöschenbei seltener Beicht gut sich hält,
gehört zu den Wundern.
Adolf von Doß ~, eigentlich: Max Adolph Karl Marcus Johann
Beherzigung
AntwortenLöschenAch, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle.
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, daß er nicht falle!