Mittwoch, 29. Februar 2012

Microsoft Azure: Die Wolke antwortet nicht...

... oder zumindest mit starker Verzögerung. Dies ist das Ergebnis des Ausfalls einer Servicemanagement-Komponente bei der Azure-Cloud von Microsoft. Heute morgen um 1.45 Uhr nach Greewich-Zeit gingen die Systeme offenbar in den Keller. Betroffen davon waren davon Nordeuropa und USA. Erst zwölf Stunden später waren die Anwendungen wieder einigermaßen lauffähig.

Tod durch Twitter: Falschmeldungen über Stars...

... hat sich die BBC vorgenommen und berichtet über Twitter-Meldungen, in denen der Tod von Stars verbreitet wurde. Die müssen nun ihren eigenen Tod dementieren. Mehr HIER.

Twitter verkauft alte Tweets an Marktforscher...

... meldet die BBC. Demnach verhökert der Sozialnetzwerker zwei Jahre alte Tweets, die im öffentlichen Raum verschickt wurden, an die Marktforscher, damit diese daraus neue Erkenntnisse über unser Denken und Verhalten gewinnen. Rund 1000 Firmen sollen sich bereits für diese Daten interessieren. Gelöschte Tweets bleiben allerdings auch gelöscht, was darauf schließen lässt, dass sie in Wahrheit gar nicht gelöscht sind.

Die Zukunft der Patentkriege

Zum Thema Software & Patente
"Das ist der nächste logische Platz, auf dem sich dieser Kampf (um die Rechte) fortsetzen wird. (Denn Softwarepatente tendieren dazu), vage, überbordend und schwer verständlich zu sein, und sie machen nicht viel Sinn."
Julie Samuels, Electronic Frontier Foundation, gegenüber dem Wall Street Journal

Dienstag, 28. Februar 2012

Apple: iPad3 kommt am 7. März...

... meinen jedenfalls die Medien, die eine Einladung zu diesem Tag erhalten haben.

IBM entlässt in den USA mehr als 1000 Mitarbeiter

Es geht wohl wieder los. Und die Auguren melden, dass dies erst der Anfang sei. 427.000 Mitarbeiter zählt IBM weltweit - mit einem ständig wachsenden Anteil in Fernost, während in den USA schätzungsweise 30.000 Arbeitsplätze in den letzten Jahren gestrichen wurden.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 28.2.2012: IBM cuts more than 1,000 U.S. workers

Der Ärger mit Google über die neuen Datenschutzregeln

»Google, I wish I knew how to quit you.«
So beginnt heute die Washington Post einen Bericht über Googles neue Datenschutzregeln, die offensichtlich mehr der werbenden Industrie dienen als den Benutzern. Sie treten am 1. März in Kraft. Rund 350 Millionen Menschen nutzen allein Gmail, haben hier ihre Adressen hinterlegt und regeln darüber ihre Kontakte. Auch YouTube-Datenspuren und Suchmaschineneinträge sollen von Google ausgebeutet werden können. All das erbost die Benutzer, die am liebsten das Verhältnis zu Google beenden möchten - aber die Kosten eines Wechsels seien schlichtweg zu hoch.
Kommentar. Was Google lernen muss, ist, dass das wichtigste Kapital, das diese Firma besitzt, das Vertrauen ihrer Benutzer ist - und nicht die Werbemillionen ihrer Kunden. Dieses Vertrauenskapital ist schneller verspielt, als die Börse crashen kann. Man sieht es nur nicht, sondern die Erosion wird nur ganz langsam sichtbar.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 28.2.2012:
Google unified privacy settings unsettle users

Mac Malware klaut Ihr Passwort...

... berichtet Computerworld unter anderem über den Trojaner Flasback.G, der sich von ganz allein unter Nutzung eines Java-Bugs einschleicht. Allerdings soll Apple diese Lücken inzwischen bereinigt haben. Seit Juli 2011 wird das Betriebssystem OS X seit der Version 10.7, alias Lion, ohne Java ausgeliefert, allerdings lädt es sich nach bestätigter Aufforderung selbst runter, sobald eine Anwendung im Netz Java verlangt. Damit öffnet sich die Lücke für den Trojaner. Da Apple nun die Bugs, über die Flasback.G eindringt, beseitigt hat, geht der Trojaner über ein manuelles Verfahren ran: Er erwartet nun, dass man über eine "Content"-Bestätigung unter dem Namen Apple die Einwilligung gibt.


Journalyse-Quelle: Computerworld, 27.2.2012: New Mac malware exploits Java bugs, steals passwords