Mittwoch, 7. Juli 2010

SAPs Börsenwert liegt bei 45,5 Milliarden Euro...

und ist damit nach Siemens und Eon das drittwertvollste deutsche Unternehmen. Daimler hat derweil aufgeholt und liegt mit 44.8 Milliarden Euro dicht dahinter. Mit 10,6 Milliarden Euro ist SAP zudem bei den Umsatzriesen an 44. Stelle und machte dabei sechs Plätze gut - trot eines Umsatzminus von 7,7 Prozent. Beim Jahresüberschuss liegt das Softwarehaus unter den deutschen Unternehmen mit 1,789 Milliarden Euro absolut an siebter Position. bei der Umsatzrendite behauptet SAP mit 16,8 Prozent den vierten Platz.
Journalyse-Quelle: FAZ, 7.7.2010: "Die 100. Größten" (Beilage)

Apple ist mit 242 Mrd. Dollar Nr. 3 der wertvollsten Unternehmen der Welt...

... und löst damit die etwa gleich alte Microsoft ab, die 215 Milliarden Dollar an Börsenkapitalisierung aufbringt und damit bislang das kostbarste IT-Unternehmen war. IBM liegt mit 163 Milliarden Dollar an 14. Stelle der größten Unternehmen in der Welt. gefolgt von Google, die mit 151 Milliarden Dollar die Position 20 erkämpft hat. Cisco (28.) liegt bei 127 Milliarden Doller. Oracle (34.) ist 114 Milliarden Dollar schwer. Intel muss sich mit 111 Milliarden Dollar zufrieden gaben. Hewlett-Packard (42.)ist zwar Umsatzweltmeister in der Computerbranche, aber trotzdem erreicht die Börsenkapitalisierung mit 107 Milliarden Dollar nicht einmal den Umsatz.

Journalyse-Quelle: FAZ, 7.7.2010: "Die 100. Größten" (Beilage)

IBM ist nur noch Nr 3: HP und Hitachi vor dem einstigen Weltmeister aller Klassen...

... so lautet das Ergebnis der Rangliste der umsatzgrößten Unternehmen der Welt, das die Frankfurter Allgemeine Zeitung in Zusammenarbeit mit Bloomberg zusammenstellte und heute veröffentlichte. In Deutschland bekleidet der Konzern unter den größten Firmen den Platz 91 und ist damit weit entfernt von der einstigen Position, als Big Blue noch regelmäßig im oberen Viertel der Top 100 zu finden war. Auch auf internationalem Niveau hat IBM in den vergangenen 30 Jahren massiv an Bedeutung verloren. Hier ist sie auf den 41. Platz zurückgefallen. Es ist abzusehen, dass IBM noch 2010 von dem Koreaner Samsung überholt wird, den die FAZ indes nicht unter der Rubrik "Computer" führt, sondern unter "Elektronik".

Allerdings ist die IBM Corp. mit einem Gewinn nach Steuern (bei einem Umsatz von 95,7 Milliarden Dollar) nach wie vor das profiabelste Unternehmen der IT-Szene; 13,6 Milliarden Euro erlöste der Konzern, während Hewlett-Packard (Weltrangliste: Position 23) bei einem Umsatz von 114, 55 Milliarden Euro einem Reingewinn von nur 7,66 Miliarden Euro erwirtschaftete. Hitachi fuhr sogar einen Verlust ein.
Journalyse-Quelle: FAZ, 7.7.2010: "Die 100. Größten" (Beilage)

Montag, 5. Juli 2010

Apple duldet eigene Google-Anzeigen in Apps...

... für iPhone und iPad, berichtet das Wall Street Journal. Damit wurde eine Befürchtung zumindest vorläufig hinfällig, die seit April in der Werbeszene geäußert wurde.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.7.2010: Apple Lets Google Sell Targeted Ads

Freitag, 2. Juli 2010

Google: 700 Millionen für ITA Software...

... über die Verhandlungen zwischen dem Such-Medien-Imperium und dem auf Software für Reise-Recherche spezialisierten Unternehmen hatten wir bereits berichtet. Siehe Meldung.

Explorer versus Firefox: Gewinn für Microsoft...

... meldet Network Applications, ein Unternehmen, das weltweit die Marktanteile misst. Demnach verbesserte sich Microsoft um 0,6 Prozentpunkte auf 60,3 Prozent, während Mozilla mit dem Browser um einen halben Prozentpunkt auf 23,8 Prozente zurückfiel. Firefox gilt als der große Verlierer, weil dieser Browser in jedem der seit September 2009 in fünf der gemessenen sieben Monate Anteile verlor. Chrome (Google) hat jetzt 7,2 Prozent Marktanteile (plus 0,2 Prozentpunkte), Safari (Apple) sichert sich 4,9 Prozente (+0,1 Prozentpunkte).
Journalyse-Quelle: Computerworld, 1.7.2010: Microsoft's IE posts record usage share gains

Pressemitteilung 2: IBM steigt um auf Firefox...

... als primären Browser, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens, wobei hier ein Blogbeitrag von Vice Präsident Bob Sutor zitiert wird. Er ist zuständig für die Software-Strategie der IBM Corp.. Damit bringt IBM ein Potential von 400.000 Mitarbeitern ein in den Open-Source Browser.

Pressemitteilung 1: USU übernimmt Mehrheit bei der Aspera GmbH

Die USU Software AG (Frankfurt, Prime Standard, ISIN DE000A0BVU28),
Möglingen, ("USU"), übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli 2010 zunächst 51
Prozent der Geschäftsanteile an der Aspera GmbH, Aachen, (?Aspera?) zur
strategischen Portfolio-Erweiterung. Der Kaufpreis für 51 Prozent der
Geschäftsanteile liegt bei etwa drei Millionen Euro und wird zu rund 50
Prozent in Aktien und zu rund 50 Prozent in bar beglichen. Die zu
gewährenden Aktien sollen aus der Durchführung einer Sachkapitalerhöhung
aus dem Genehmigten Kapital der USU resultieren.
Die USU strebt eine vollständige Übernahme der Aspera innerhalb von zwei
Jahren an. Aus diesem Grund haben die Parteien entsprechende gegenseitige
Optionsrechte. Die Gegenleistung für diese 49 Prozent ist von gewissen
Faktoren, insbesondere dem Ergebnis der Aspera, abhängig.
Vorstand und Aufsichtsrat der USU haben in ihrer heutigen Sitzung dem Kauf
der Anteile zugestimmt. Der Vorstand der USU sowie die Gesellschafter der
Aspera haben heute zudem die Verträge über den Kauf der Anteile
unterzeichnet.
Aspera ist ein hoch spezialisierter Lösungsanbieter für das
Software-Lizenzmanagement. Gemeinsam mit den Produkten und der
Fachexpertise von Aspera wird USU zu einem der weltweit führenden Anbieter
im Wachstumsfeld Software Asset Management.
Die im Jahr 2000 gegründete Aspera beschäftigt aktuell 30 Mitarbeiter, die
für internationale Kunden aus verschiedenen Branchen tätig sind, z.B.
Deutsche Telekom, BASF, BMW, Nokia Siemens Networks oder Orange. Im
Geschäftsjahr 2009/10 hat das schnell wachsende Unternehmen einen Umsatz
von etwa vier Millionen Euro sowie eine deutlich zweistellige
Umsatzrendite erwirtschaftet.

Donnerstag, 1. Juli 2010

PARC wird 40...

... und das hat Computerworld natürlich gefeiert.

... und wieder ist Deutschland dabei: Neun Websites gesperrt wegen Piraterie...

... berichtet das Wall Street Journal. Amwerikanische Behörden haben die Domain-Namen von acht Websites gesperrt, nachdem dort Kopien von Filmen wie "Toy-Story 3" erschienen sind. Inzwischen haben die Film-Studios und andere Rechteinhaber in den USA Tausende von Benutzern verklagt, weil sie Filme illegal runtergeladen haben. Auch eine Website aus Deutschland gehört zu den neun virtuellen Kinos, denen nun Piraterie vorgweorfen wird.

Auch aus Deutschland: 10.000 Hacker-Attacken auf Windows XP-Pcs

... meldet Microsoft. Nachdem Google-Mitarbeiter Tavis Ormady am 10. Juni 2010 auf Schwachstellen in XP hingewiesen hatte, ist die Zahl der gemeldeten, bösartigen Attacken auf Systeme, die das Betriebssystem Windows XP fahren, auf 10.000 PCs gestiegen. Die Angriffe kommen aus den USA, Russland, Portugal, Deutschland and Brasilien, wobei Russland und Portugal besonders aktiv sind. Die Kriminellen platzieren über die publizierte Sicherheitslücke unter anderem auch Viren. Ormandy war es nicht gelungen, Microsoft davon zu überzeugen, die Schwachstelle innerhalb von 60 Tagen zu beheben. Daraufhin hatte er sich an die Öffentlichkeit gewandt.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 30.6.2010: Microsoft: 10,000 PCs hit with new Windows XP zero-day attack